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Soma Laboratory Enner – Analoger Synthesizer mit neuartiger Steuerung

Vlad Kreimer von Soma Laboratory stellt mit Enner einen einzigartigen Analog-Synthesizer vor, dessen Klänge durch Berührung und Signalfluss durch den Körper gestaltet werden können.

Soma Laboratory Enner ist ein analoger Synthesizer, dessen Sound nicht durch Drücken von Tasten -wie schon bei Lyra-8 – erzeugt wird. Bei Enner berührt man mit den Fingerspitzen oder der Handfläche besondere Kontakt-Pads, welche die erzeugten Signale durch den Körper wandern lassen, womit eine Vielzahl von Parametern gesteuert werden. Ein weiterer Kernpunkt der Idee sind die aus Metall gefertigten Potis, die auch als Ein- oder Ausgänge arbeiten. Mit einem Fingerdruck lassen sich nicht nur Parameter beeinflussen, sondern auch Audiosignale patchen, womit der Patching-Workflow humanisiert wird. Die Enner Sound Engine selbst besteht aus sieben Teilen, die wie ein modularer Synthesizer arbeiten so lassen sich Ein- und Ausgänge intern mit den Händen patchen, was eine neue Art der Handhabung
Soma Laboratory Enner (Foto: Soma Laboratory)
Soma Laboratory Enner (Foto: Soma Laboratory)
ermöglicht.
Soma Laboratory Enner: Aufbau (Foto: Soma Laboratory)
Soma Laboratory Enner: Aufbau (Foto: Soma Laboratory)
Die wichtigsten Eigenschaften im Kurzüberblick
  • Feld der Stereofilter steuerbar über Touchpads. Entwickelt für tiefe, satte Filtereffekte im Stereobild.
  • Moduliertes Stereo-Delay mit zwei Touchpads, um viele Facetten eines Stereo-Delays zu erkunden.
  • Fünfstimmiger Synthesizer mit individueller Steuerung pro Stimme: Option zum gleichzeitigen Pitchen aller Stimmen und verschiedenen I/Os (Mods, Ringmodulator …) 
  • Synthesizer für rhythmische Klicks, Bässe und Oktavtöne basierend auf einem sechsfach durch zwei geteilten Mastergenerator.
  • Eingebauter Piezo-Pickup, der den Ton vom Gehäuse selbst erfasst sogar von der eigenen Stimme.
  • Noise Pad gibt ein statisches rosa Rauschen aus 
  • Per External lässt sich ein externes Audiosignal an Enner senden und es durch Filtern, etc. schicken
  • Enner ist in der Lage, Bits, Pads, Effekte, Geräusche, Klicks, Glitches und mehr zu erzeugen.
Preis und Verfügbarkeit
Soma Laboratory Enner ist zu einen Preis von ca. 530 € erhältlich und -soweit ersichtlich – ab sofort bestellbar.
Weitere Informationen zu diesem Produkt gibt es auf der Webseite des Herstellers.

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von Michael Geisel

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Soma Laboratory Reflex - 6-stimmiger Digital-Synthesizer mit intuitiver Sound-Steuerung

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Soma Laboratory stellt mit 'Reflex' die Entwicklung eines 6-stimmig polyphonen Digital-Synthesizer vor, dessen Konzept der Echtzeitkontrolle über Spielweise und Klang neue Dimensionen ermöglichen will.

Soma Laboratory Reflex - 6-stimmiger Digital-Synthesizer mit intuitiver Sound-Steuerung Artikelbild

Soma Laboratory stellt mit 'Reflex' die Entwicklung eines 6-stimmig polyphonen Digital-Synthesizer vor, dessen Konzept der Echtzeitkontrolle über Spielweise und Klang neue Dimensionen ermöglichen will. Soma Laboratory aka Vlad Kreimer sind bekannt für außergewöhnliche Synthesizer wie z.B. den Lyra-8, die Pulsar-23 Drum Machine oder den Multieffektprozessor/Looper Cosmos Drivting Memory Station, welche sich mit etwas anderen Konzepten von den Mitbewerbern unterscheiden. So auch mit dem in der Entwicklung befindlichen Reflex-Synthesizer, der zwar über eine Tastatur gespielt wird, dessen Hauptziel jedoch darin besteht, Musikern direkten Zugriff auf den Synthesekern zu geben und Dutzende von Syntheseparametern sofort so künstlerisch und intuitiv zu spielen, wie man es in der vergleichsweisen Umsetzung beim Spielen auf akustischen Instrumenten realisiert. Zu diesem Zweck steht in Reflex ein multidimensionaler Sensor-Controller parat, dessen Hauptteil aus 16 kleinen Halbkugeln besteht, die ergonomisch so angeordnet sind, dass sie bequem und gleichzeitig für die Finger der Hand zugänglich sind. Jede Halbkugel enthält eine winzige Version einer Hochfrequenz-Sender/Empfänger-Kette, bei der der menschliche Finger und die Position der Handfläche aus 16 unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird. Die so gesammelten Sensordaten werden auf intelligente Weise mit einem oder mehreren Syntheseparametern verknüpft. Kombinationen mehrerer Sensoren können separat verarbeitet und mit einem einzigartigen Set von Syntheseparametern verknüpft werden. Die Sensorausgabe wird mit einer Geschwindigkeit von 23 kHz verarbeitet, die höher ist als der Audiobereich, und erreicht den Synthesekern mit einer Latenz von nicht mehr als 50 Mikrosekunden. Winzige Bewegungen Ihrer Finger können den Synthesekern aktivieren, sodass ein Spielen direkt mit dem Syntheseprozess verbunden ist. Im Bereich der Effekte sollen sechs separate FX-Einheiten zur Verfügung stehen, die in jede Stimme eingebaut sind, von denen jede entsprechend dem aktuellen Zustand ihrer Stimme und der gespielten Note gesteuert werden können. Jede FX-Einheit beteiligt sich auch an der Synthese der verbundenen Stimme einschließlich komplexer Feedbacks. Ein analoger Mischer am Ende der Signalkette soll Analog-Feeling bringen, da jede Note tatsächlich von ihrem eigenen vollständigen monophonen Synthesizer erzeugt wird. Auf der Seite der Benutzeroberfläche möchte Reflex mit nur 17 analogen Bedienelementen, denen feste Funktionen zugeordnet sind, die perfekte Balance zwischen erstaunlichen Möglichkeiten und Einfachheit bieten und trotz der zugrunde liegenden Komplexität eine einfache Handhabung ermöglichen. Auch die Firmware wird aktualisierbar sein, um weitere Synthesealgorithmen im Zugriff zu haben. Die Entwicklung des Soma Laboratory Reflex soll zwischen 2022 und 2023 abgeschlossen sein, sodass wir darauf hoffen können, auch zwischendurch immer mal wieder etwas über den Status des interessanten Synthesizers zu hören.

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