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Selfmade Grooves mit Rudiments

Was sind Rudiments?

Bild: Shutterstock / Von: Mark Battista
Bild: Shutterstock / Von: Mark Battista

INFOBOX

Rudiments sind bestimmte Schlagfolgen, die man als Grundbausteine des Schlagzeugspielens bezeichnen kann. Die amerikanische Schlagzeugervereinigúng hat in den 1950er die heute bekannten 26 Standard Rudiments entwickelt. Üblicherweise trainiert man Rudiments am Drumpad, um sie anschließend am Drumset in Fill-ins oder Grooves einzusetzen.

  • Welche Rudiments sollte man als erstes lernen?

Sinnvoll für den Anfang sind Single und Double Strokes sowie die verschiedenen Varianten der Paradiddles, die eine Kombination aus Einzel- und Doppelschlägen sind. Auch Flams sollte man von Anfang an trainieren.

  • Wie lassen sich Rudiments auf’s Schlagzeug übertragen?

Es gibt viele Möglichkeiten, Rudiments auf’s Drumset zu übertragen. Beispielsweise kann die rechte Hand verschiedene Toms spielen, während die linke auf der Snare bleibt. Ebenso kann man akzentuierte Schläge auf die Toms verlagern oder auch als Crash-Akzente mit Bass Drum interpretieren. Für Grooves bietet sich auch die Verteilung “Rechts = Ride/Hi-Hat, Links = Snare” an, was besonders gut bei Paradiddle-Figuren funktioniert.
WICHTIG: Nicht nur der flüssige Ablauf der Schlagfolgen ist wichtig, es kommt auch auf ergonomische Bewegungsabläufe an, die ihr ebenso verinnerlichen müsst. Checkt hierfür unbedingt unseren Video-Workshop zum Thema Schlagzeug-Technik von Eric Harings.

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von David Pätsch

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