Anzeige

Mapex Voyager VR5044 Jazz Drumset Test

Erinnert sich noch jemand an die RTL-Sendung mit Harry W. und Walter F. ? Nein ? Beispiel gefällig? Walter (ein „funkelniegelnagelneues“ Schlagzeug enthüllend): „Ob gerader Beat oder vertrackt, mit Mapex bleiben Sie im Takt!“ Harry (mit Rudi Carrell-Akzent): „Danke, Walter! Monika, was glauben Sie, ist der Preis von 419,- Euro für das Mapex Voyager Schlagzeug richtig oder falsch ?“ Publikum (schreiend): „Richtig!! Faaalsch!! Richtig!! Falsch!! …“ Monika (zögernd): „Ääähh …fal … Richtig!“ Harry (feierlich): „Und Ihre Antwort ist … richtig!!! Damit gehört der Treppenlift Marke Zugspitze mit 3-Gang-Getriebe Ihnen!! Viel Spaß damit!“

Gratuliere, Monika. Mehr als 419,- Euro muss man tatsächlich nicht berappen, wenn man ein nagelneues und bis auf Becken und Hocker komplett ausgestattetes Mapex Voyager Jazz Drumset sein eigen nennen will. Damit ist Mapex einer der wenigen Markenhersteller, die sich in diese Preisregion vorgewagt haben. Die Firma legte schon immer großen Wert darauf, auch die Schlagzeug-Neulinge adäquat bedienen zu können. Die Strategie dahinter ist natürlich, frühzeitig eine starke Kundenbindung zu erreichen, denn wer mit seinem ersten Instrument zufrieden ist, wird höchstwahrscheinlich beim Nachfolgeinstrument wieder auf denselben Hersteller zurückgreifen. Eine völlig gegenteilige Strategie hat übrigens Gretsch über viele Jahrzehnte verfolgt. Der damalige Slogan lautete: „Some day you will play a Gretsch“, frei nach dem Motto „Probiert ruhig alles mögliche aus, früher oder später landet Ihr doch bei uns!“ Ein solches Auftreten leistet sich aber heutzutage keine größere Firma mehr (übrigens auch Gretsch nicht), denn fast alle haben mittlerweile ihr Repertoire nach unten hin erweitert. Und die Schlagzeuge in der Preisklasse unter 500 Euro können sich durchaus sehen und hören lassen, denn die Verarbeitungsqualität der überwiegend in China gefertigten Billig-Sets ist mittlerweile auf einem erstaunlich hohen Niveau angelangt. Dabei sind die Trommelkessel oft identisch mit der nächsthöheren Preisklasse. Gespart wird meistens  bei den Fellen oder der Hardware. Die Kessel solcher Sets bestehen natürlich nicht aus Birke oder Ahorn, aber ein gut verarbeiteter Mahagoni- oder Lindenkessel kann bei sorgfältiger Stimmung auch anständig klingen. Der Test soll zeigen, wie viel Schlagzeug man bei Mapex unter 500 Euro tatsächlich bekommt.

Mapex_Voyager_komplett
Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.