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Numark M101 USB Test

DETAILS

Lieferumfang
Zum Lieferumfang des M101 USB gehören der eigentliche Mixer, ein Stecker-Netzteil, ein USB-Kabel und eine Kurzanleitung. Diese ist in deutscher Sprache verfasst und hat einen Umfang von nur zwei Seiten. Dennoch findet man hier alle Informationen, die zur Inbetriebnahme und richtigen Bedienung nötig sind. 

Lieferumfang

Erster Eindruck
Das Metallgehäuse des Mischers wirkt sehr stabil und ist sauber verarbeitet. Hier gibt`s keine scharfen Kanten oder lose Schrauben. Vier Gummifüße geben dem Gerät auch auf glatten Oberflächen einen festen Halt. Alle Anschlussbuchsen und Schalter machen ebenfalls einen robusten Eindruck. Ein absolut positiver, erster Eindruck also. 

Anschlüsse
Am Anschlussfeld auf der Rückseite findet man den Netzschalter und die Buchse für das externe Stecker-Netzteil (12 V/ 450 mA, Wechselspannung). Eine spezielle Sicherung gegen versehentliches Herausziehen gibt es leider nicht, doch glücklicherweise sorgt der Winkelstecker des Netzteils für zusätzlichen Schutz. 
Zur Verbindung des Mixers mit dem Computer dient eine USB-Buchse Typ-B. Die beiden Hauptkanäle verfügen über je zwei analoge Eingänge (Stereo-Cinch) zum Anschluss von Line- und Phono-Zuspielern. Der analoge Ausgang ist ebenfalls vom Typus Stereo-Cinch. Für die Massekabel der Plattenspieler gibt es eine gut erreichbare Schraube. Allerdings ist die Tatsache, dass es sich hier um eine Kreuzschraube handelt, ziemlich unpraktisch. Ich persönlich kenne zumindest keinen DJ, der ständig einen passenden Schraubendreher bei sich tragen würde. Den Mikrofon- und Kopfhöreranschluss (beides 6,3 mm Klinke) findet man auf der Vorderseite des Mixers. 
Von der Schraube für die Massekabel mal abgesehen möchte ich festhalten, dass die Anschlüsse praxistauglich konstruiert, übersichtlich angeordnet und deutlich beschriftet sind. Und die Qualität stimmt auch. 

Fotostrecke: 2 Bilder Anschlüsse hinten
Fotostrecke

Features
Mit Maßen von 228 mm x 105 mm x 265 mm (B x H x T) kommt der Numark M101 USB ziemlich kompakt daher. Dank seiner überstehenden Seitenteile kann er sowohl als Einbau-, als auch als Desktop-Gerät eingesetzt werden. Er verfügt über insgesamt drei Eingangskanäle. Dabei bietet der Mikrofonkanal zur Justierung der Lautstärke einen Mic-Gain Drehregler. Gleichzeitig wird damit auch das Mikrofon ein- und ausgeschaltet. Die klangliche Feinabstimmung übernimmt ein Zweifach-EQ. Der Cut/Boost liegt bei rund 10 dB.
Die beiden Hauptkanäle verfügen über einen Drehregler für den Input-Gain und einen Treble/Bass-EQ. Hier können die Höhen und Bässe um circa 10 dB angehoben oder um etwa 30 dB abgesenkt werden. Beide Kanäle kommen mit je einm Kippschalter zur Auswahl der Eingangsquelle. Kanal 1 lässt sich zwischen Phono und Line umschalten. Bei Kanal 2 steht zusätzlich zu den beiden analogen noch der digitale USB-Eingang zur Auswahl. 
Die Up&Down Fader haben eine Länge von 50 Millimeter. Die beiden Hauptkanäle sind über einen 50-Millimeter-Crossfader miteinander verbunden. Dieser kann dank zusätzlicher Frontplatte bei Bedarf ohne großen Aufwand gewechselt werden. 
Der Ausgangspegel wird durch den Master-Drehregler bestimmt. Mit dem Cue-Mix Drehregler kann der DJ stufenlos zwischen Kanal 1 und 2 auf dem Kopfhörer hin- und her blenden. Cue-Gain bestimmt den Pegel des Kopfhörers. 
Wenn der Mixer eingeschaltet ist, leuchtet ein rotes Power-Lämpchen auf. Ein LED-Block mit vier Segmenten zeigt die Ausgangslautstärke an. Wie bereits erwähnt, kann ein Signal über den USB-Anschluss in Kanal 2 eingespeist werden, während man simultan den Ausgang des Mixers in den Computer überträgt. Der Pegel des digitalen Ausgangs ist dabei unabhängig von der Stellung des Master-Drehreglers. 

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