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Neuer Reloop DJ-Plattenspieler: RP-7000 MK2

Nun schmeißt auch Reloop den Handschuh in den Ring und meldet mit der MK2-Version seines Top-Turntables RP-7000 Ansprüche auf einen Platz in der DJ-Booth an. Dafür hat die Münsteraner DJ-Tool-Schmiede gegenüber dem Nachfolger viele kleine Detailverbesserungen verpasst. Der RP-7000 MK2 hat einen starken Direktantrieb mit präziser Motorkontrolle und hoher Laufruhe. Ein besonders schweres Gehäusedesign mit zusätzlicher Versteifung soll für exzellente Dämpfungs-, Isolations- und Klangeigenschaften des Plattenspielers sorgen.

Reloop RP-7000 MK2
Reloop RP-7000 MK2


So ausgestattet, soll der RP-7000 MK2 den rauen Alltag im Club „mit Leichtigkeit bewältigen“. Dafür hat er auch gut zwei Kilogramm an Gewicht zugelegt und wiegt mit 11,7 kg nun annähernd so viel wie ein klassischer Technics 1210er.
Auch designmäßig hält sich der neue Reloop weitgehend an den Club-Standard, hat aber ein paar Asse im Ärmel. So wie schon der erste RP-7000 gibt es gleich drei Geschwindigkeiten (33 1/3, 45, 78 RPM). Der Pitch-Bereich weist die klassischen +/-8 % auf, den doppelten Wert +/-16 %, sowie krasse +/-50 % Ultra-Pitch für kreative Effekte.
Bei aktiviertem Quarz-Lock bleibt die Geschwindigkeit vom Pitchfader unbeeinflusst. Der Startdrehmoment (2,8-4,5 kg/cm) und die Stopp-Geschwindigkeit (0,2-6 Sek.) sind einstellbar. Hier zeigt der starke Motor seine Muskeln. Es gibt wie beim Vorgänger dezidierte Schalter für Vor-und-Rückwärtslauf. Scratch-und-Battle-DJs werden sich wieder über den zusätzlichen Start/Stopp-Taster freuen. Bei vertikaler Aufstellung stehen dann sowohl links als auch rechts Taster zur Verfügung. Die leicht austauschbare, frei drehbare LED-Nadelbeleuchtung aus Aluminium ist eine Neuentwicklung. Rein optisch macht der Reloop einen schicken, aber auch angenehm nüchternen professionellen Eindruck. Modisches Chi-Chi sucht man hier vergebens.

Klares Design á la 1210 mit ein paar Extras.
Klares Design á la 1210 mit ein paar Extras.

Der RP-7000 MK2 verfügt über einen integrierten Phono-Vorverstärker, so dass er sich über das vergoldete Cinch-Pärchen mit hochwertigen Kabeln sowohl an Phono- als auch Line-Eingänge anschließen lässt. Eigentlich muss der RP-7000 MK2 also nicht geerdet werden. Für alle Fälle ist aber dennoch ein optionaler Erdungsanschluss mit an Bord. Die Anschlüsse befinden sich in einer versenkten Anschlussmulde, um den Turntable einfach in Cases einbauen und nahtlos aufstellen zu können.  Die Kabelverbindungen sind abnehmbar.

Der RP-7000 kann sowohl an Phono als auch Line-Eingängen betrieben werden. Erde gibt’s trotzdem.
Der RP-7000 kann sowohl an Phono als auch Line-Eingängen betrieben werden. Erde gibt’s trotzdem.

Dank der Verwendung von Metall-, Gummi- und Kunststoffelementen soll das Gehäuse besonders steif und stabil und der Tonarm besonders resonanzarm sein. Die schockabsorbierenden Füße tun ihr übriges dazu, um den Einfluss von Vibrationen zu minimieren. Der ausbalancierte S-Tonarm sitzt auf einer neu entwickelten Tonarmbasis. Scratchen soll DJ nur mit dem Plattenteller selbst, die Gehäuseoberseite ist dank hochwertigem und unempfindlichen Lack besonders resistent gegenüber Kratzern. Den RP-7000 MK2 gibt es in tiefschwarzem und silber-metallic Finish.
Ob es auch eine MK2-Version des RP-8000 (prinzipiell baugleich mit RP-7000, aber mit USB-Anschluss, Display und zusätzlichen MIDI-Features) geben soll, ist bislang nicht bekannt. Wie sich der RP-7000 MK2 anfühlt und ob sich Pioneer und Co. nun warm anziehen müssen, klären wir jedoch sehr bald im Test.

Performt der Reloop RP-7000 MK2 so gut wie er aussieht? Unser großer Bonedo-Test wird’s bald zeigen.
Performt der Reloop RP-7000 MK2 so gut wie er aussieht? Unser großer Bonedo-Test wird’s bald zeigen.

Zum Lieferumfang gehören eine Slipmat, LED-Nadelbeleuchtung, Gegengewicht, Cinch-Kabel mit Erdung, ein Netzkabel und die Bedienungsanleitung. Das interne Netzteil kann an 100–230 Volt betrieben werden Ein Tonabnehmersystem ist nicht enthalten und muss separat angeschafft werden. Der Reloop RP-7000 MK2 Plattenspieler ist ab sofort für 499,- Euro erhältlich.

Spezifikationen
  • direktangetriebener Plattenspieler
  • quarzgesteuerter Upper-Torque Direktantrieb
  • 16-poliger, dreiphasiger, bürstenloser DC Motor
  • drei Geschwindigkeiten, manuell (33 1/3, 45, 78 RPM)
  • Startdrehmoment: 2,8 – 4,5 kg/cm (einstellbar)
  • einstellbare Stoppzeit (0,2 – 6 Sek.)
  • Anlaufzeit / RPM-Änderung:
  • Gleichlaufschwankung: 0,01% WRMS
  • Rauschabstand: > 55dB (DIN-B)
  • Bremssystem: elektronische Bremse
  • Plattenteller aus Aluminium Druckguss, Gewicht: ca. 1,5 kg
  • Tonarm S-förmig (effektive Länge: 230 mm)
  • Überhang: 15 mm
  • Spurfehler-Winkel:
  • VTA-Einstellbereich: 0-6 mm
  • anwendbares Tonabnehmergewicht: 3.5~8.5 g (inkl. Headshell 13~18 g)
  • Anti-Skating-Bereich: 0 – 3 g
  • effektive Tonarmmasse: 30 g
  • Anschlüsse: Phone/Line Out (vergoldet), GND Erdungsanschluss
  • Stromversorgung: AC 115/230 V, 60/50 Hz (EU/US), AC 100 V, 50/60 Hz (JP)
  • Stromverbrauch: 13 W
  • Maße: 458 (B) x 354 (T) x 144,6 (H) mm
  • Gewicht: ca. 11,7 kg
  • Preis: 499,- Euro
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Reloop RP-7000 MK2

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von Mijk van Dijk

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