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Kinder lernen Klavier spielen: Ratgeber

Das Klavier ist auch heute noch eines der beliebtesten Instrumente überhaupt. Der volle Klang, der große Tonumfang und wie vielseitig das Klavier in der Musik eingesetzt werden kann – all das begeistert nach wie vor viele Menschen. So verwundert es nicht, dass sich auch immer wieder viele Kinder wünschen, Klavier spielen zu lernen. 

Ratgeber: Kinder lernen Klavier spielen (Foto: Shutterstock / Von: sirtravelalot)
Ratgeber: Kinder lernen Klavier spielen (Foto: Shutterstock / Von: sirtravelalot)

Inhalte

  1. Was bedeutet es eigentlich ein Instrument zu lernen?
  2. In welchem Alter startet man am besten mit dem Klavier?
  3. Die Sache mit dem Üben : Wie oft, wie viel und wie sollte geübt werden?
  4. Wie sollte Klavierunterricht für Kinder gestaltet werden?
  5. Welches Instrument wird für den Klavierunterricht im Kindesalter benötigt?
  6. Was kostet eine Klavier-Stunde?
  7. Welche Klavierschule eignet sich besonders für Kinder?
  8. Weitere Informationen und Themen rund um das Klavierspielen


Dafür müssen zuvor allerdings einige Entscheidungen getroffen werden. Und gerade dann, wenn die Eltern selbst keine musikalischen Erfahrungen in ihrer Kindheit sammeln konnten, kann der Wunsch schnell überfordern. Unser Ratgeber zum Thema ‘Kinder lernen Klavier spielen’ beleuchtet alle wichtigen Fragen und klärt detailliert auf, woran zu denken ist. Schließlich soll Musik ja Spaß machen! Den Kindern und ihren Eltern!

Was bedeutet es eigentlich ein Instrument zu lernen?

Wir alle kennen Videos von tollen Pianisten, die in Windeseile schwierige Stücke wiedergeben oder total in ihre Kunst versunken, eigene Kompositionen zum Besten geben, bei denen man einfach nur Gänsehaut bekommt. Fast jedem Erwachsenen ist klar, dass man dafür sehr viel üben muss, Kindern dagegen oft nicht so sehr. Natürlich soll der Unterricht und das Klavier spielen lernen Spaß machen. Und wie viel am Klavier erreicht werden soll, muss jeder Schüler natürlich selbst für sich entscheiden. Allerdings sollte man besonders junge Schüler vor der Aufnahme des Klavierunterrichts darüber aufklären, dass ein Instrument zu lernen nicht damit erledigt ist, einmal die Woche zum Lehrer zu gehen. Dort erhält man das Wissen und die nötigen Anleitungen, die eigentliche Arbeit wartet allerdings zuhause auf den Schüler. 

Ein Instrument zu lernen ist manchmal viel Arbeit. (Foto: Shutterstock / Von: Africa Studio)
Ein Instrument zu lernen ist manchmal viel Arbeit. (Foto: Shutterstock / Von: Africa Studio)

Lernen bedeutet immer Arbeit, und dass man da nicht immer Lust hat Klavier zu üben ist völlig klar. Aber langfristig macht der Umgang mit Musik nur dann Spaß, wenn man sich stetig weiterentwickelt, sich also regelmäßig mit Musik beschäftigt. Vergleichbar ist das mit Sport. Wenn dir Tennis spielen Spaß macht und du einfach ab und zu ein paar Bälle schlagen möchtest, ist das völlig ok. Aber macht es denn so viel Spaß, die Bälle nicht zu treffen, oder sie immer gleich ins Netz oder ins Aus zu schlagen? Wäre es nicht schöner, mit deinem Tennis-Partner einen längeren Ballwechsel spielen zu können, oder sogar den Aufschlag von oben zu beherrschen? Du musst nicht jeden Tag sechs Stunden trainieren, aber wenn du dich stetig verbesserst, immer wieder ein bisschen, macht es langfristig einfach viel mehr Spaß. Genau so ist das auch beim Klavier spielen. Nicht jedes Kind versteht das von sich aus. Und, um spätere Enttäuschungen zu verhindern, die meistens darin enden, dass die Musik komplett aufgegeben wird, sollte man gerade junge Schüler ganz ehrlich darüber aufklären, worauf sie sich einlassen.

In welchem Alter startet man am besten mit dem Klavier?

Diese Frage ist unmöglich pauschal zu beantworten und hängt voll und ganz vom jeweiligen Schüler ab. Es hält sich hartnäckig die Überzeugung, dass man sehr früh mit Musik starten muss und natürlich hat das Vorteile, muss aber nicht sein. Musikalische Früherziehung ist in ihrer Wirkung auf die Entwicklung unbestritten und sicherlich auch schon in sehr jungen Jahren sinnvoll. Schüler, die dagegen erst mit zehn Jahren beginnen, entwickeln sich aber meist schneller, alleine weil sie das Konzept der Hausaufgaben schon besser verstehen.  

Klavier spielen kann in jedem Alter gelernt werden. (Foto: Shutterstock / Von: Monkey Business Images)
Klavier spielen kann in jedem Alter gelernt werden. (Foto: Shutterstock / Von: Monkey Business Images)

Ein weiteres Vorurteil, das sich ebenfalls hartnäckig hält, lautet: Klavier spielen lernen ist zu schwer für kleine Kinder. Und natürlich gibt es sehr schwierige Literatur für das Klavier und alleine das Instrument kann ein wenig einschüchternd wirken. Das bedeutet aber nicht, dass man nicht mit ganz kleinen Schritten in den Unterricht einsteigen kann. Ich selbst hatte schon einen fünfjährigen Schüler, der bereits in der Probestunde seine Begleitung des Raumes verwiesen hat, um sich voll und ganz auf den folgenden Unterricht konzentrieren zu können. Richtig angeleitet gibt es das Alter betreffend wahrscheinlich keine Einschränkungen. Man sollte vor Aufnahme des Unterrichts aber unbedingt den zukünftigen Lehrer zu diesem Thema befragen, denn nicht jeder Klavierlehrer übernimmt auch sehr junge Schüler. Und dann ist da noch das Thema Üben.

Die Sache mit dem Üben : Wie oft, wie viel und wie sollte geübt werden?

Das Üben ist für manchen Schüler ein nicht zu überwindendes Hindernis. Und wie bereits erwähnt, muss jeder Schüler seine Ambitionen selbst festlegen. Aber ganz ohne Üben fehlt einfach die nötige Beschäftigung mit dem Thema, ohne die der Unterricht eigentlich auch keinen Sinn macht. Denn welcher Schüler schreibt in der Schule immer gute Noten, obwohl er nie Hausaufgaben macht? Nicht umsonst wird die Wiederholung als Mutter des Lernens bezeichnet. Es ist also in jedem Alter wesentlich effektiver, wenn kurz und oft geübt wird, anstatt lange und selten. Denn der praktische Teil des Klavierspiels ist ja reine Motorik. Und Bewegungsabläufe müssen nicht verstanden, sondern ausgeübt werden, genau wie im Sport. Außerdem kann man sich für kurze Übe-Einheiten wesentlich leichter motivieren

Besonders bei jungen Schülern sollten die Eltern beim Üben tatkräftig mithelfen. (Foto: Shutterstock / Von: Robert Kneschke)
Besonders bei jungen Schülern sollten die Eltern beim Üben tatkräftig mithelfen. (Foto: Shutterstock / Von: Robert Kneschke)

Noch viel wichtiger ist aber eigentlich die Frage: wie zielorientiert übt man? Denn wer effektiv übt, muss auch nicht so viel üben. Und da haben sehr junge Schüler einen entscheidenden Nachteil, denn ein Fünfjähriger ist in der Regel nicht so aufmerksam, wie ein Zwölfjähriger. Nehmen wir wieder den Sport als Beispiel. Stelle dir vor, du spielst Fußball und möchtest deinen Elfmeter-Schuss verbessern. Du stellst dich also vor das Tor und schießt 50 Mal darauf, aber kein Schuss trifft das Tor. Dann hast du zwar Zeit investiert, aber deinen Elfmeter-Schuss hast du eigentlich nicht trainiert, denn dafür hätte der Ball ja im Tor landen müssen. Beim Klavierüben ist es genau das Gleiche. Wenn sich ein Schüler zuhause ans Klavier setzt und ein Stück spielt, er dabei aber Fehler macht und diese einfach ignoriert, oder sich bei Stellen, die er nicht so gut kann, einfach so viel Zeit lässt, wie er möchte, dann hat er zwar Zeit investiert, aber verbessert hat er sich nicht. Langfristig wird das unweigerlich dazu führen, dass der Schüler aufhören möchte, denn er investiert Zeit, verbessert sich aber nicht. Dieses Gefühl ist auch für Erwachsene nicht schön und führt früher oder später zur Frustration.
Natürlich tut man sich gerade bei kleineren Kindern schwer mit Begriffen wie ‘Effektivität’ oder ‘Zielorientierung’, denn viele Menschen glauben, dass zielgerichtetes Üben nichts für Kinder ist. Effektiv lernen macht aber immer viel mehr Spaß und geht dabei auch viel schneller. Und das stolze Grinsen im Gesicht eines jungen Schülers, der ein Stück ganz toll vor Publikum gespielt hat, spricht Bände. Deshalb ist in jedem Alter besonders auf die Qualität des Übens zu achten. Denn nur wenn diese gegeben ist, stellen sich stetig Erfolge ein und der Spaß am Klavier spielen bleibt erhalten. Dann reichen fünf Minuten Klavier üben drei Mal die Woche am Anfang völlig aus. Bei sehr jungen Schülern werden die Eltern zuhause nicht umher kommen, ein bisschen mitzuhelfen, beim Üben selbst, wie bei der Motivation. Und auch ein Lob wirkt oft Wunder. 

Wie sollte Klavierunterricht für Kinder gestaltet werden?

Jeder Lehrer hat natürlich eine ganz eigene Lehr-Philosophie. Und es gibt tonnenweise Literatur zur Musik-Pädagogik, besonders für sehr junge Schüler. Klavierunterricht sollte in jedem Alter vor allem aber eines sein: Entspannt! Denn nur ein entspanntes Gehirn lernt. Und so macht das Ganze allen Beteiligten einfach viel mehr Spaß. 

Im Klavierunterricht sollte immer eine gute Stimmung herrschen. (Foto: Shutterstock / Von: Africa Studio)
Im Klavierunterricht sollte immer eine gute Stimmung herrschen. (Foto: Shutterstock / Von: Africa Studio)

Und auch sonst unterscheidet sich der Klavierunterricht bei unterschiedlichen Altersstufen der Schüler vielleicht gar nicht so sehr von einander. Grundsätzlich sollte in jeder Stunde ein bestimmtes Ziel erreicht, oder einfach etwas gelernt und/oder verstanden werden. Ab und zu mal kräftig mit dem Lehrer lachen hilft außerdem immer. Gefolgt von Phasen, in denen man sich konzentrieren und anstrengen muss. Das macht den Klavierunterricht dann zum holistischen Erlebnis. Und so haben Schüler und Lehrer Spaß beim Unterricht. 

Welches Instrument wird für den Klavierunterricht im Kindesalter benötigt?

Das ist eine der häufigsten Frage, die einem Klavierlehrer gestellt werden. Muss ein neues Klavier oder ein Digitalpiano angeschafft  werden, oder reicht am Anfang vielleicht sogar das alte Keyboard im Keller? Perfekt wäre es natürlich, wenn jeder Schüler von Anfang an auf einem Flügel üben könnte. Aber das geht natürlich nur selten und deshalb sollte man gerade bei jungen Schülern einfach jedes verfügbare Instrument nutzen. 

Grand Piano on white background; Shutterstock ID 6550774; Purchase Order: BONEDO_200623_Kinder_lernen_Klavier_spielen
Grand Piano on white background; Shutterstock ID 6550774; Purchase Order: BONEDO_200623_Kinder_lernen_Klavier_spielen

Selbst wenn es sich um ein Keyboard mit nur zwei Oktaven Tonumfang handelt, das nicht einmal anschlagdynamisch ist. Für die ersten Stücke und Übungen reicht das absolut. Falls nach ein paar Wochen oder Monaten noch genügend Motivation vorhanden ist, kann man dann immer noch upgraden. Gerade bei sehr jungen Schülern versiegt diese nämlich manchmal recht schnell. Und ganz junge Schüler achten meistens auch nicht vorrangig auf den Klang des Instruments, besonders dann, wenn sie gar kein anderes Instrument kennen. Sie wollen einfach Spaß im Umgang mit der Musik und einem Instrument haben. Mit welchem man beginnt ist also erst einmal nicht ganz so wichtig. Und die motivationsfördernde Wirkung, die von der Anschaffung eines neuen Instrumentes ausgeht, ist nach mehreren Monaten Unterricht meist wesentlich größer.  

Was kostet eine Klavierstunde?

Hier muss unterschieden werden, ob der Klavierlehrer an einer Musikschule oder privat unterrichtet. Mit Musikschulen wird meist ein Vertrag abgeschlossen und die fällige Gebühr als Monatsbeitrag bezahlt. Für 30 Minuten Klavierunterricht einmal pro Woche liegen dafür die Kosten bei ca. 60 Euro pro Monat, je nachdem in welcher Region der Republik man sich befindet. Die Preise für musikalische Früherziehung können abweichen. Nachteil hier ist, dass der Monatsbeitrag auch fällig wird, wenn Schulferien sind und somit kein Unterricht stattfindet. Bei privaten Klavierlehrern bezahlt man, wieder je nach Einzugsgebiet, um die 30 Euro pro Klavierstunde. 

Welche Klavierschule eignet sich besonders für Kinder?

Grundsätzlich ist der Markt für Klaviernoten riesig und darunter befinden sich auch viele Klavierschulen für Kinder. Die Frage nach der richtigen Schule kann natürlich mit dem zukünftigen Lehrer besprochen werden, denn viele Klavier-Pädagogen arbeiten aus didaktischen Gründen besonders gerne mit bestimmten Werken. Wer sich aber schon vor der ersten Klavierstunde mit dem Thema vertraut machen möchte, findet im Internet ein reichhaltiges Angebot. Da die einzelnen Exemplare nicht allzu teuer sind, kann man auch gerne verschiedene Werke testen. Denn was ein Schüler gut findet, mag ein anderer vielleicht überhaupt nicht. Letztendlich findet man das erst bei der Verwendung heraus. Wir haben hier einen kleinen Ausschnitt der meist genutzten Klavierschulen zusammengestellt, die Reihenfolge ist dabei zufällig.  

Fritz Emonts – Die europäische Klavierschule 1
Die europäische Klavierschule wird von vielen Klavierlehrern im Unterricht verwendet. Die insgesamt drei Bände sind pädagogisch sinnvoll aufgebaut, wobei der dritte nur noch aus Stücken berühmter Komponisten besteht. Diese Klavierschule enthält allerdings keine musiktheoretischen Erklärungen und steigert teilweise recht zügig die Anforderungen an den Schüler. Unter acht Jahren könnte das teilweise etwas zu schnell gehen.
Produktseite auf thomann.de

Die europäische Klavierschule. (Foto: Thomann)
Die europäische Klavierschule. (Foto: Thomann)

Bettina Schwedhelm – Klavierspielen mit der Maus
Die Klavierschule Klavierspielen mit der Maus richtet sich dagegen an die ganz jungen Schüler. Die Maus begleitet den Schüler durch alle Lektionen und hilft beim Lernen. Neu Sachverhalte werden anschaulich erklärt und in Übungen zusätzlich gefestigt. Die Anforderungen in Band 1 sind eher als musikalische Früherziehung einzuschätzen.
Produktseite auf thomann.de

Klavierspielen mit der Maus. (Foto: Thomann)
Klavierspielen mit der Maus. (Foto: Thomann)

Anne Terzibaschtisch – Meine allerersten Tastenträume 1
Auch Allererste Tastenträume 1 ist eher für jüngere Schüler. Viele Stücke bieten eine Lehrer-Begleitung für den Lehrer, das fördert von Anfang an das gemeinsame Musizieren. Passend zur Klavierschule gibt es noch viele weitere Hefte mit Stücken aus den verschiedensten Bereichen. 
Produktseite auf thomann.de

Allererste Tastenträume Band 1. (Foto: Thomann)
Allererste Tastenträume Band 1. (Foto: Thomann)

Das war nur ein kleiner Ausschnitt des Angebots an Klavierschulen und Noten für junge Klavierschüler. Weitere Schulen und Informationen gibt es hier:

Weitere Informationen und Themen rund um das Klavierspielen

In unsrere Reihe Klavier lernen – Tipps für Anfänger und Profis erfährst du alles, was das Thema Klavierspielen so interessant macht:

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Ratgeber: Kinder lernen Klavier spielen (Foto: Shutterstock / Von: sirtravelalot)

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von Tobias Homburger

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