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Ketron SD7 Test

Fazit

Mit dem SD7 geht Ketron konsequent seinen Weg weiter. Sehr gute Sounds und lebendige und druckvolle Styles mit Audio-Drums sind wichtige Pluspunkte. Viele Wünsche eines Live-Keyboarders wurden bei der Konzeption berücksichtigt, und ich hatte beim Spielen eine Menge Spaß! Mit der Style Modeling Funktion kann man sich sehr schnell eigene Styles nach Bedarf zusammenbasteln. Der große farbige Touchscreen macht die Bedienung sehr intuitiv und übersichtlich. Der Multimedia-Player bietet viele Features für die Wiedergabe unterschiedlichster Dateiformate. Es könnte alles so schön sein, doch leider wirkt das Betriebssystem des SD7 noch nicht ausgereift. Abstürze, Betriebszustände, in denen die Taste STOP nicht bedient werden kann, und nicht funktionierende Parameter-Änderungen werfen kein gutes Licht auf die Stabilität des Systems. Das Handbuch ist nur ein grobes Hilfsmittel und beschreibt das Instrument unsystematisch und nicht vollständig genug. Man kann nur hoffen, dass Ketron hier schnell nachbessert – dann wäre das SD7 ein empfehlenswertes, innovatives Arranger-Keyboard für Profis und Hobby-Musiker mit sehr weitreichenden Möglichkeiten.

Unser Fazit:

Sternbewertung 3,5 / 5

Pro

  • sehr gute Soundqualität
  • lebendige Audio-Drums
  • sehr großer Touchscreen
  • umfangreiche Editiermöglichkeiten
  • Multimedia-Player erkennt viele Dateiformate
  • gutes eingebautes Verstärkersystem

Contra

  • Betriebssystem noch nicht ausgereift (z.B. Abstürze)
  • schlechtes Handbuch
  • externes Netzteil
Artikelbild
Ketron SD7 Test
Für 2.890,00€ bei
Das Ketron SD7 klingt sehr gut – leider wirkt es aber noch nicht ganz ausgereift.
Das Ketron SD7 klingt sehr gut – leider wirkt es aber noch nicht ganz ausgereift.
  • 128-stimmige Tonerzeugung, 48-fach multitimbral
  • 61 Tasten, anschlagdynamisch, Aftertouch
  • 543 GM Sounds, 48 Drum Sets
  • 368 Voices, 46 RAM Sounds
  • 260 Audio Drum Styles
  • 4x 1024 Registrations
  • Double Media-Player
  • Audio/MIDI-Recorder
  • 7″ TFT-Touchscreen-Farbdisplay, 800×480 Pixel
  • Anschlüsse: Main Out (Left/Right), Kopfhöreranschluss (gleichzeitig Aux Out), Mikrofoneingang (XLR/Klinke), 2. Input (Instrument oder Mikrofon 2), Micro Out, DVI Monitor Out, 3x USB 2.0 to Device, 1x USB 2.0 to Host, 2x MIDI In, MIDI Thru, MIDI Out, 2x Pedal
  • 2x 20 W Lautsprechersystem
  • Stromversorgung: externes Netzteil
  • Abmessungen (BxTxH): 115 x 39 x 12,5 cm
  • Gewicht: 15 kg
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Das Ketron SD7 klingt sehr gut – leider wirkt es aber noch nicht ganz ausgereift.

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von Andreas Recktenwald

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Profilbild von Ronny Funk

Ronny Funk sagt:

#1 - 13.04.2017 um 12:19 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Da ja das SD-40 noch nicht getestet wurde, aber es mit dem SD-7 identisch ist, kann man diesen Test als SD-40 Test werten.
Ich bin am Überlegen, ob das SD-40 oder das Roland BK7m das Richtige wäre. Beim Roland haben manche Sounds enge Grenzen, Bedienung ist kompliziert, dafür ist der Preis niedrig, beim SD-40 hat dagegen die gewöhnungsbedürftige Bedienungsanleitung und die Fehlfunktionen einen unschönen Beigeschmack, nebenbei pflegen die Musikändler in Norddeutschland das Fabrikat Ketron zu sabotieren, so dass ein unverbindliches Ausprobieren nicht möglich ist, es sei denn, man möchte eine kleine Reise machen.
In meiner Überlegung ist auch noch, nur den Drumsounds auf die Sprünge zu helfen mit einem Boss Dr. Rhythm, aber da setzt die Drumbelegung enge Grenzen, ich müsste die Styles anpassen und das dürfte ohne Spezial-Tool komplizierter werden.

    Profilbild von Facundao Lang

    Facundao Lang sagt:

    #1.1 - 31.12.2017 um 04:19 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Wie wäre es mit der Kombination aus Varranger2, einem SD1000, einem Masterkeyboard und zusätzlich NI Maschine? (Existenz eines Laptops angenommen).
    Ich mache das so, OK ich habe auch NI Komplete 11 U, aber vom Sound und der Flexibilität schlägt das jeden Hardware Arranger, da Varranger2 auch VST Integration anbietet, was den Grundsound des SD1000 enorm aufwertet. Zudem gibts zu Varranger2 tausende Tyros5, SD1, PaX4, BK7m usw Styles gratis dazu...

    Antwort auf #1 von Ronny Funk

    Antworten Melden Empfehlen
    Profilbild von Rob F

    Rob F sagt:

    #1.2 - 03.04.2020 um 20:21 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Das SD40 ist nicht ganz mit dem SD7 identisch. Es enthält keine RAM-Sounds und auch nicht das Spezial-Drumkit, jedenfalls nicht als anwählbares Kit. Es hat aber ein Drumset, welches auf der Snare 3 Zonen hat, auf der Hi Hat 2 Zonen.

    Antwort auf #1 von Ronny Funk

    Antworten Melden Empfehlen
Profilbild von Rob F

Rob F sagt:

#2 - 03.04.2020 um 20:18 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ich machte einen logischen Fehler und brachte eine Fehlinformation zu den Audio Styles.
Richtig ist:1)Die besten Resultate erziele ich, wenn ich das Originaltempo benutze (gilt auch bei Yamaha)
2)Die zweitbesten Resultate, wenn ich das Tempo erhöhe (gilt ansatzweise für Yamaha)
3)Verlangsamung bringt Ergebnisse, die je nach Beschaffenheit des Rhythmus und ob Parts dabei sind, die es maskieren können, unterschiedlich ausfallen, aber besser sind, als bei Yamaha, da klingt es, wie wenn man ein YouTube-Video mit Musik langsamer abspielt.

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