Anzeige
ANZEIGE

Für 2000$ kannst du für das ‘Rolling Stone’-Magazin schreiben

Wie das Service funktioniert

Um eigene Artikel veröffentlichen zu können muss man Mitglied im Rolling Stone Culture Council sein. Das ist ein exklusiver “Club” für den man sich bewerben muss. Gegen eine Jahresgebühr von 1.500$ und einer Vorrauszahlung von 500$ hat man die Möglichkeit Mitglied zu werden. Der Club verspricht ein Netzwerk von Gleichgesinnten zum Austausch, den Zugang zu einem “think tank” und letztlich die Möglichkeit des Publizierens von Inhalten. 

©Rolling Stone
©Rolling Stone

Damit möchte es Mitgliedern erlauben “sich als Vordenker zu positionieren und Expertise zu teilen” und die Möglichkeit geben “die Zukunft der Kuktur zu gestalten”. Weiters steht auf der Homepage: “In einem der bekanntesten Unterhaltungsmedien der Welt veröffentlicht zu werden, zeichnet Sie als Visionär, Führungskraft und mutige Stimme in Ihrer Branche aus.”
Die Artikel werden als Beiträge des “Culture Councils” markiert. Laut einem Sprecher von PMC werden die bezahlten Beiträge in keinem Zusammenhang als redaktionelle Beiträge erscheinen und sind klar gekennzeichnet. Tatsächlich findet sich über den Artikeln eine Markierung mit der Schrift “Culture Councils” (siehe Bild).

Dafür wird die Plattform benutzt ©Rolling Stone
Dafür wird die Plattform benutzt ©Rolling Stone

Unternehmen machen indirekt Werbung

Thematisch gibt es keine großen Einschränkungen. Im Rolling Stone Magazin bzw. auf der Homepage finden sich zu Politik, Medien, Kultur, Musik und sogar Sport eigene Bereiche. Genau hier stecken sowohl Chancen als auch Gefahren. Bei wichtigen Themen ohne mediale Aufmerksamkeit kann das Veröffentlichen von Artikeln auf einer so großen Plattform wie Rolling Stone sehr wichtig sein. Bei der Betrachtung der bisher gezeigten Inhalten ist dies allerdings nicht immer der Fall. Stattdessen erweckt es den Eindruck, dass Unternehmen ihre PR-Leute einsetzen, um gute Werbung für eine Branche oder Produkte zu machen. So gibt es einen Artikel vom Gründer von “Play PickUp”, einer Community für Sportwetten, in dem er über die sozialen Vorzüge des Sportwettens schreibt. In einem anderen Artikel schreibt ein PR-Manager eines Cannabis-Produzenten über diepositive Entwicklung der Branche. 
Zwar werden die Beiträge von einem Rolling Stone Team kontrolliert und es werden auch nicht alle Beiträge veröffentlicht. Dennoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack, wenn dieses renommierte Magazin dazu genutzt wird, Unternehmen eine Werbeplattform zu bieten. 

Hot or Not
?
©Rolling Stone

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Mathias Walter

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht
BackToL!ve: Rolling Stone-Magazin startet Initiative für Musikszene
Magazin / Feature

Mit der Kampagne #BackToL1ve möchte das Rolling Stone-Magazin auf die aktuelle Stimmungslage in der Live-Szene aufmerksam machen. Dazu wurden mit über 50 Personen aus der Musikszene gesprochen.

BackToL!ve: Rolling Stone-Magazin startet Initiative für Musikszene Artikelbild

"Das fehlt mir, die Isolation ist scheiße" Jan Delay sagte zur Frage nach seiner geistigen Gesundheit: "Eben habe ich noch wegen Entschleunigung gejubelt, aber mir fällt schon auch die Decke auf den Kopf. Am meisten vermisse ich es, in den Club gehen, Leute tanzen zu sehen, auf Konzerten zu sein. Alles, wo Leute sind und zusammen Musik hören. Das fehlt mir, diese Isolation ist scheiße." Campino appelliert an Personen mit Geld, dieses in die Branche zu stecken "um alles vorübergehend über Wasser zu halten". Die Politikerin Grütters von der CDU erhofft sich noch in diesem Frühjahr ein Comeback der Veranstaltungsbranche. Demnach hoffe Sie sehr, dass "Festivals, Konzerte und Partys bald wieder ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags werden". Schon im Frühjahr sollen "kleinere Konzerte mit gebotenen Schutzmaßnahmen" möglich sein. Nach Ende der Pandemie erwartet sie einen "regelrechten Ansturm auf die Live-Musik und Kultur insgesamt". Wann genau das sein wird, kann freilich niemand sagen.

Rolling Stones US-Tour findet ohne Charlie Watts statt
Drums / News

Rolling Stones Drummer Charlie Watts wird auf der 2021er US-Tour durch Steve Jordan ersetzt. Watts muss sich von einer Operation erholen.

Rolling Stones US-Tour findet ohne Charlie Watts statt Artikelbild

Im Laufe der fast 60-jährigen Bandgeschichte gab es bei den Rock-Urgesteinen Rolling Stones immer wieder Umbesetzungen zu vermelden, aber neben Mick Jagger und Keith Richards ist Charlie Watts seit 1963 ununterbrochen dabei. Nun musste sich der Drummer, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feierte, kurzfristig einer OP unterziehen und wird bei der bevorstehenden „No Filter“-US-Tour von Steve Jordan vertreten.

The Rolling Stones vs. The Beatles – Mick Jagger stichelt gegen Paul McCartney
Magazin / Feature

Jahrzehnte nach der eigentlichen Blütezeit der beiden Gruppen The Beatles und The Rolling Stones brodelt die Rivalität von damals zur Zeit womöglich wieder etwas hoch.

The Rolling Stones vs. The Beatles – Mick Jagger stichelt gegen Paul McCartney Artikelbild

Wer ist besser? Wer ist größer? Fragen, die in den sechziger Jahren in Bezug auf die Rolling Stones und die Beatles immer wieder gestellt wurden. Sogar bis heute, woraufhin sich McCartney in der Vergangenheit zweimal etwas kritisch gegenüber der Musik der Rolling Stones äußerte. Dafür gab es nun eine kleine Spitze von Sänger Mick Jagger zurück.

Bonedo YouTube
  • Red Panda Raster V2 Sound Demo (no talking) with Waldorf M
  • Meris LVX Modular Delay System Sound demo (no talking) with Waldorf M
  • Black Corporation Deckard's Dream MK II Sound Demo (no talking)