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28.06.2019

Wie wird ein Klavier gestimmt?

Was man über das Klavierstimmen wissen sollte, und was man dafür braucht

Kann man sein Klavier auch selbst stimmen?

Spielt man Klavier, hat man in den meisten Fällen so gut wie nichts mit der Stimmung seines Instrumentes zu tun. Während Gitarristen und Geiger jedes Mal eine Stimmung vornehmen müssen, sobald sie ihr Instrument verwenden wollen, ist das beim Klavier eher selten der Fall, und meistens tut man es dann nicht einmal selbst. 

Zur Verteidigung aller Pianisten muss man sagen, dass das natürlich auch seine Gründe hat. Der Stimmvorgang ist beim Klavier allein aufgrund der Anzahl der Saiten wesentlich komplizierter und langwieriger als bei anderen Instrumenten. Im folgenden Ratgeber haben wir alle Fakten zum Thema Klavierstimmen zusammengetragen.

Quick Facts: Klavierstimmen

Warum muss ein Klavier gestimmt werden?

Das Klavier ist ein Tasteninstrument. Spielt man eine Taste, wird deren Bewegung durch eine komplizierte Mechanik so umgelenkt, dass ein Hammer auf die Saite schlägt und somit ein Ton erzeugt wird. Ein Klavier mit 88 Tasten hat rund 230 Saiten, da bei vielen Tönen gleich mehrere Saiten eingespannt sind. Das Klavier besteht je nach Modell und Marke fast ausschließlich aus natürlichen Materialien, wie Holz, Filz oder eben auch Metall, wie zum Beispiel die Saiten. Und da alle natürlichen Materialien sich je nach den Umgebungsbedingungen auch verändern können, muss auch beim Klavier hin und wieder eine Stimmung der Saiten vorgenommen werden, damit alle Töne des Instrumentes zusammen gut klingen.

Wie oft muss ein Klavier gestimmt werden?

Je nach Aufstellort, Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, usw.) und Häufigkeit der Nutzung sollte ein Klavier spätestens alle zwei bis drei Jahre gestimmt werden. Klingt das Instrument nach dieser Zeit noch nicht verstimmt, empfiehlt sich trotzdem eine regelmäßige Wartung des Klaviers durch einen Profi, so können mögliche Langzeitschäden frühzeitig erkannt werden. Wartet man länger, fallen die dann entstehenden Kosten dafür meist umso höher aus.

Was kostet eine Klavierstimmung?

Eine reine Klavierstimmung kostet in der Regel zwischen 80 € und 100 €. Extreme Verstimmungen schlagen mit höheren Kosten, bis zu 180 €, zu Buche. Reparaturen sind in diesen Beträgen meistens nicht enthalten. Manche Klavierstimmer in ländlichen Gegenden bieten Pauschalpreise an, um deren Fahrtkosten für den Kunden zu deckeln.

Kann man sein Klavier auch selbst stimmen?

Ein Hobbypianist sollte vom eigenhändigen Stimmen seines Klaviers absehen. Natürlich sind heutzutage alle dafür nötigen Tools leicht zu erhalten. Allerdings erfordert dieser Vorgang ein sehr gutes Gehör, viel handwerkliches Können und auch einiges an Erfahrung. Man sollte nicht vergessen, dass jede Maschine von Zeit zu Zeit gewartet werden muss, genau wie jedes Instrument. Und im Vergleich zum Anschaffungspreis sind die Kosten für eine regelmäßige Wartung des eigenen Instruments als eher gering einzustufen.

Wie ist ein Klavier aufgebaut?

Das Klavier hat zwar viele Saiten, ist aber trotzdem ein Tasteninstrument. Das liegt daran, dass der Pianist die Saiten nicht direkt mit seinen Fingern zum Schwingen bringt, er also keinen direkten Kontakt zu den Saiten hat. Er drückt stattdessen eine Taste und diese Bewegung wird dann durch eine komplizierte Mechanik so umgelenkt, dass am Ende dieser Mechanik ein Hammer auf die Saite schlägt, somit die Saite in Schwingung versetzt und damit den Ton erzeugt. Im Gegensatz dazu übernimmt bei Saiteninstrumenten, wie zum Beispiel der Gitarre, der Musiker diese Aufgabe selbst.

Außerdem kann man beim Klavier die Saiten nicht sehen, da das Instrument mit Holz verkleidet ist und die Saiten deshalb verdeckt sind. So entflieht man dem Gedanken, dass die Saiten im Inneren des Klaviers auch gestimmt werden müssen. Spätestens, wenn man die Verstimmung deutlich hört, kommt der Impuls, dass das Klavier oder der Flügel gestimmt werden müssen.

Wenn du noch mehr über das Klavier und seinen Aufbau erfahren möchtest, empfehle ich dir den Artikel „Wie funktioniert ein Klavier?“. Darin erfährst du alles zum Aufbau des Instruments, zu seiner Entstehungsgeschichte und wie der Ton erzeugt wird.

Warum muss das Klavier gestimmt werden?

Ein Saiten-Instrument muss ständig gestimmt werden, jeder kennt das Phänomen bei einer Gitarre oder einer Geige. Kaum wurde das Instrument ausgepackt, wird es vom Musiker als erstes gestimmt. Akustische Musikinstrumente werden aus natürlichen Materialien gefertigt, und diese reagieren auf unterschiedlichste Faktoren: Transport, Änderungen im Luftdruck, der Luftfeuchtigkeit oder Temperatur, Sonneneinstrahlung – all das wirkt sich auf das Instrument und seine verwendeten Materialien aus. So ist es ganz normal, dass nach dem Transport das Instrument verstimmt ist und somit wieder gestimmt werden muss.

Auch wenn das Klavier nicht so häufig bewegt wird, wie eine Gitarre oder eine Geige, und aufgrund der Größe und der im Instrument vorherrschenden Spannung der aufgezogenen Saiten nicht so schnell verstimmt, unterliegen auch dessen Materialien Schwankungen. Steht das Klavier zum Beispiel an einer Außenwand, kann es im Winter sehr wohl dazu kommen, dass sich die Saiten aufgrund der Kälte verkürzen, im Sommer dann aber wieder dehnen.

Schon kleinste Bewegungen der Stimmwirbel äußern sich in der Stimmung eines Klaviers, schon deshalb, weil bei vielen Tönen des Klaviers drei Saiten pro Ton verwendet werden. Da hört man auch schon kleinste Veränderungen bei der Verstimmung einer einzelnen Saite. Wenn das Instrument sehr selten gespielt wird, nimmt die Verstimmung meist zu.

Viele stören sich nicht daran, wenn das eigene Klavier verstimmt ist, aber auch dann sollte regelmäßig eine Stimmung vorgenommen werden. Denn sonst können aufgrund der veränderten Spannungsverhältnisse Schäden am Instrument entstehen, die dann wesentlich kostenaufwendiger behoben werden müssen, oder im schlimmsten Fall auch dazu führen können, dass das Klavier zum Totalschaden wird.

Welche Stimmung wird bei einem Klavier angewendet?

Ursprünglich wurde beim Klavier eine Stimmung verwendet, die heute nicht mehr praktiziert wird. Die sogenannte 'reine' oder 'mitteltönige Stimmung'. Diese Stimmung hatte den Nachteil, dass bestimmte Tonarten mit dieser Stimmung nicht spielbar waren, da sie sich scheußlich anhörten. Erst durch die 'wohltemperierte Stimmung' entstand der Kompromiss zwischen Wohlklang und Spielbarkeit aller Tonarten, da sie als ausgesprochen ausgewogen gilt.

Das Geheimnis der wohltemperierten Stimmung liegt in der Eigenschaft, dass die Töne nicht nach ihrer rein physikalischen Frequenz gestimmt werden. Im Prinzip wird die Oktave in zwölf gleich große Teile geteilt und die Töne nach diesem Rechenergebnis gestimmt. So sind manche Töne nicht rein gestimmt, harmonieren aber gut miteinander und alle Tonarten sind spielbar. Diese Stimmung wurde zur Johann Sebastian Bachs Lebzeiten etabliert, der nun endlich in allen Tonarten komponieren konnte. Als Reaktion darauf schuf er sein ‚Wohltemperiertes Klavier‘, eine Sammlung von Klavierstücken in allen Tonarten.

Die heute geläufigste Stimmung des Klaviers lässt sich von der wohltemperierten Stimmung ableiten und ist die 'gleichstufig temperierte Stimmung‘. Auch hier werden die Intervalle absichtlich etwas „gefärbt“, zugunsten der Spielbarkeit aller Tonarten. Darüber hinaus spielen dabei aber auch die Obertöne eine wichtige Rolle. Damit diese, gerade bei Oktaven, besonders gut harmonieren, wird eine zusätzliche Anpassung der Intervalle vorgenommen, was der Fachmann ‚Inharmonizität‘ nennt.

Inharmonizität verständlich erklärt

Bringt man eine Saite zum Schwingen, so kommt es zu einer sehr komplexen Bewegung der Saite: Sie schwingt sowohl in ihrer gesamten Länge als auch in Abschnitten und zwar in ihrer halben Länge, in ihrer Drittellänge, in ihrer Viertellänge usw. Diese Abschnitte schwingen schneller als die ganze Saite und zwar doppelt so schnell, dreifach so schnell, vierfach so schnell usw. Die Schwingung ihrer gesamten Länge erzeugt den Grundton oder 1. Teilton, die jeweiligen Abschnitte die Obertöne, das heißt den 2. Teilton, den 3. Teilton, den 4. Teilton usw. Die Frequenzen der Teiltöne verhalten sich somit wie die ganzen Zahlen, also 1 : 2 : 3 : 4 ...

In der Praxis trifft man jedoch auf das Phänomen, dass die Obertöne schneller schwingen und damit höher klingen, als sie theoretisch sollten. Dieses Phänomen, das man Inharmonizität oder Teiltonverstimmung nennt, wurde Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Die Inharmonizität ist abhängig vom Durchmesser, der Länge, der Frequenz und dem Elastizitätsmodul des Saitenmaterials. Ihr Wert verhält sich proportional zum Quadrat des Durchmessers der Saite, umgekehrt proportional zur 4. Potenz der Längenveränderung und umgekehrt proportional zum Quadrat der Frequenzänderung.

Für die Praxis bedeutet dies, dass der Inharmonizitätswert steigt, je kürzer, dicker und schwächer gespannt die Saite ist, je „steifer“ sie ist. Ein hoher Wert für die Inharmonizität bedeutet, dass die Saite in sich „falsch“ oder zumindest „schlecht“ klingt. Klaviersaiten weisen vor allem im Bass und Diskant deutliche Inharmonizitätswerte auf. Die Tatsache, dass die tiefsten Basstöne eines niedrigen Pianos – mit relativ kurzen, dafür aber dicken Basssaiten – auch für den Laien hörbar „schlechter“ klingen als bei einem langen Konzertflügel, findet ihre Begründung ganz wesentlich in der Inharmonizität.

Bis zu einem gewissen Maße ist die Inharmonizität aber auch für die Lebendigkeit des Klavierklanges verantwortlich. Ein günstiger Verlauf der Inharmonizität kann durch die entsprechende Konstruktion bzw. die optimale rechnerische Ermittlung der Mensur (Längen, Durchmesser und Spannung der einzelnen Saiten) erreicht werden.

Der Klavierstimmer muss in der Lage sein, die Inharmonizität eines Klavieres gehörsseitig so weit zu beurteilen, dass trotz dieser „falschen Teiltöne“ das Instrument schließlich gut klingt. Aus dem bisher Gesagten ergibt sich auch, dass ein hundertprozentig exaktes Zusammenstimmen zweier nicht baugleicher Klaviere nicht möglich ist.

Einfache elektronisch erzeugte Töne haben keine Inharmonizität und klingen deshalb unnatürlich. Dieser Höreindruck kann durch zusätzlich erzeugte inharmonische Frequenzen deutlich verbessert werden.

(Quelle: Wikipedia)

Was macht die Stimmung eines Klaviers so kompliziert?

Als erstes richtet sich der Klavierstimmer immer die ‚eingestrichene Oktave‘ ein, mit all den Färbungen und leichten Verfälschungen, um dann aber ein möglichst ausgeglichenes Klangbild zu erzielen. Dann überträgt er dieses Klangbild quasi auf die restlichen Oktaven und damit auf das gesamte Instrument, Ton für Ton und Saite für Saite. Und genau diese Kompromisse innerhalb des Stimmsystems und die Übertragung der „Klangschablone“ über so viele Töne und Saiten machen das Klavierstimmen so komplex und schwer. Hinzu kommt der Aufwand, mehr als 200 Saiten in einem Instrument aufeinander abzustimmen. Dafür sind viel Erfahrung und ein hohes Maß an Konzentration erforderlich.

Aber auch Muskelkraft ist gefragt. Alle Saiten zusammen erzeugen einen Zug von mehreren Tonnen auf den gusseisernen Rahmen. Soll eine Saite während des Stimmprozesses verkürzt werden, muss ziemlich zugepackt werden, ohne jedoch über das Ziel hinaus zu schießen. Die Kraft muss also zielgerichtet und wohl dosiert eingesetzt werden, um die Stimmung nicht noch weiter zu verkomplizieren.

Hinzu kommt das nötige Verständnis für handwerkliche Vorgängen und die Kenntnis über die zahlreichen Materialien, aus denen ein Klavier besteht.

Zuletzt braucht ein Klavierstimmer auch einen musikalischen und klanglichen Geschmack, der sich natürlich erst nach vielen Jahren Praxis einstellt. Außerdem sind auch Klavierklänge einer Mode unterworfen, Klaviere sollen heute ganz anders klingen als vor 30 Jahren. Auch hier muss sich der Klavierstimmer auskennen.

Welche Werkzeuge werden für die Stimmung eines Klaviers benötigt?

Wird ein Klavier gestimmt, benötigt man im Wesentlichen vier Dinge. Im ersten Schritt ist ein Referenzton vonnöten, auf den man sich verlassen kann. Dafür kann man einfach eine Stimmgabel verwenden, die auf den Kammerton ‚a‘ gestimmt wurde. Dieser Normal-Stimmton wird schon seit 1939 in vielen Ländern als Ausgangston für Stimmungen von Instrumenten, Chören oder Orchestern benutzt. Der Kammerton ‚a‘ entspricht dem eingestrichenen ‚a‘, das auf der 440 Hertz Frequenz schwingt. Jede Klavierstimmung beginnt also mit diesem Ton.

Dann braucht man den sogenannten Stimmhammer. Der Name ist irreführend, denn es ist überhaupt kein Hammer und wird beim Klavierstimmen auch nicht so verwendet. Allerdings erinnert er optisch etwas an einen Hammer, deswegen ging der Name wahrscheinlich auf das wichtigste Werkzeug des Klavierstimmers über. Alternativ werden aber auch die Namen Stimmeisen oder Stimmschlüssel verwendet.

Die Saiten eines Klaviers sind um die sogenannten Stimmwirbel gelegt. Genau wie bei einer Gitarre oder Geige wird die Saite darum gewickelt, und durch Drehen des Wirbels wird die Länge der Saite beeinflusst. Beim Klavier müssen diese Stimmwirbel allerdings wesentlich mehr Kräfte aushalten, da die Saiten mit wesentlich mehr Zug in den gusseisernen Rahmen gespannt werden. Deshalb sind die Wirbel beim Klavier auch aus Metall.

Diese Umstände führen dazu, dass man die Stimmwirbel nicht mehr von Hand bewegen kann, und genau deshalb wird beim Klavierstimmen ein Werkzeug für die Bewegung der Stimmwirbel verwendet, der Stimmhammer. Dieser wird auf die Wirbel gesetzt um diese drehen zu können. Dreht man in die eine Richtung, wird die Saite weiter verkürzt und der Ton wird höher. Dreht man in die andere Richtung, wird die Saite länger und der Ton damit tiefer.

Als dritte Elemente benötigt der Klavierstimmer noch Stimmkeile, Stimmrechen und Stimmfilze. Diese Werkzeuge dienen dazu, im Stimmvorgang bestimmte Saiten abzudämpfen, damit diese nicht schwingen können und somit nicht hörbar werden. Sehr viele Töne des Klaviers bestehen, wie bereits erwähnt, aus drei Saiten, die alle einzeln gestimmt werden müssen. Dazu werden die Keile, Rechen oder Filze zwischen die Saiten geklemmt, so kann man sich eine Saite nach der Anderen zum Stimmen vornehmen.

Zum Schluss benötigt der Klavierstimmer noch etwas sehr Wichtiges: Eine gute Kontrolle seiner Arbeit. Für diesen Zweck stehen ihm zwei Dinge zur Verfügung: ein geschultes Gehör und ein Stimmgerät. Manche Klavierstimmer nutzen bei der Arbeit nur ihr Gehör, andere wiederum verlassen sich lieber auf die Technik, die meisten aber verwenden beide Hilfsmitte. Als Tongeber der gewünschten Stimmfrequenz (Referenzton) kann neben der Stimmgabel auch ein digitales Stimmgerät verwendet werden.     

In diesen beiden Videos kannst du zwei Profis bei der Arbeit beobachten.

Podcast Klavierstimmer

Der Klavierstimmer

Wie viel kostet eine Klavierstimmung?

Pauschal lässt sich hier schlecht eine Aussage treffen, in der Regel gibt es viele Faktoren zu berücksichtigen, wie zum Beispiel die Region in der man lebt, den Stundenlohn, den Anfahrtsweg des Stimmers und die zu erledigenden Aufgaben. Manche Klavierstimmer bieten einen Pauschalpreis an, in dem alle Kosten enthalten sind. So kann man diesbezüglich keine Überraschungen erleben.

Im Raum Berlin schlägt die Stimmung eines ‚normal‘ verstimmten Klaviers mit ca. 80 € bis 100 € zu Buche, inklusive Anfahrt. Ist das Klavier extrem verstimmt, oder gar in seiner Gesamtstimmung mehr als 5 Hz nach ’unten‘ gegangen, wird die Stimmung teurer. Dafür legt man dann auch bis zu 180 € auf den Tisch. In der Regel schließt dieser Preis keine Reparaturen mit ein. Im Vergleich zum Anschaffungspreis des Instrumentes, ist der Betrag aber eher als gering zu betrachten.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass Gitarren oder Geigen oft genauso teuer in der Anschaffung sind und darüber hinaus auch immer wieder neue Saiten brauchen. Mit ca. 100 € im Jahr für Stimmung und Instandhaltung kommt man beim Klavier also eigentlich noch recht günstig weg.

Schlusswort

Das Stimmen eines Klaviers erfordert ein gutes Gehör, handwerkliches Geschick, einiges an Muskelkraft und viel Erfahrung, denn nicht jedes Instrument ist gleich. Es ist quasi ausgeschlossen, dass man als Laie diese komplexe Aufgabe zufriedenstellend meistert. Außerdem besteht die Gefahr, dass man sich oder das Instrument dabei Schaden zufügt.

Deshalb sollte man sich lieber auf den Klavierbauer seines Vertrauens verlassen und diesen regelmäßig sein Instrument stimmen lassen. So ist auch gewährleistet, dass Probleme am Instrument frühzeitig erkannt und behoben werden können. Dadurch behält das eigene Instrument seinen Wert, lässt sich immer gut spielen und klingt dabei auch noch gut. 

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