Workshop_Folge
Workshop
3
04.05.2010

Und damit endet diese Workshop-Reihe, unsere Reise von der Akropolis in die Abbey Road und das Spiel mit den Welten von Licht und Schatten. Wie wir gesehen und in mittlerweile vielen Audios gehört haben, kann das Konzept der modalen Kadenzen einer Song-Idee einen frisch leuchtenden Anstrich verpassen und Möglichkeiten eröffnen, auf die man mit der herkömmlichen Herangehensweise (Improvisieren und auf eine Idee warten) nicht so einfach kommen würde. Die Kirchentonarten funktionieren nicht nur für sich selbst gesehen als harmonische Grundlage für ein Stück, sondern können mit ihrer Kontrastwirkung für musikalische Energieschübe und wirklich große Gefühle sorgen – sofern dies abhängig von der eigenen musikalischen Stilistik denn erwünscht ist. Modale Kadenzen klingen im Vergleich zu den klassischen Pop-Akkordfolgen frei und schwebend. Sie können uns helfen, ein Stück von den Gravitationskräften der Funktionsharmonik befreien und die Musik in neue Richtungen zu lenken. Mögen sie auch dir in deinem kreativen Werk zu neuen Höhenflügen verhelfen und so hoffentlich auch das Gewicht deines Geldbeutels und die Anzahl deiner Fans vervielfachen!

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