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Workshop
3
04.05.2010

Songwriting-Workshop Modale Kadenzen #3

Licht und Schatten

Um ein richtig gutes Stück zu schreiben, ist kein Kontrakt mit den Mächten der Finsternis nötig, in dem man dem Leibhaftigen höchstpersönlich zum Preis des weltlichen Erfolgs seine Seele überschreibt. Es gibt sogar die Theorie, dass gute Stücke im Idealfall einfach von selbst „passieren“. Dass sie von einer ersten Textzeile oder einem melodischen Motiv ausgehend in einen Part, ein Arrangement und schließlich in eine fertige Produktion wachsen. Und dass all das ohne die geringste Feinarbeit plötzlich da ist, einfach so, aus heiterem Himmel. Leider geschieht das (zumindest bei mir) äußerst selten, und so ist es in den vielen anderen Fällen sehr hilfreich, einige Werkzeuge in der persönlichen Songwriter-Toolbox zu haben, mit denen aus einer gewöhnlichen Idee etwas Besonderes gemacht werden kann.

Natürlich findet sich auch in dieser Werkzeugkiste kein Standard-Vertragsvordruck zum Seelenverkauf. Die Welten von Licht und Schatten spielen aber trotzdem eine tragende Rolle, wenn auch eher in musikalischem als in biblischem Sinne. Wer die letzten Folgen unseres Klangfarb-Beraters gelesen hat, der weiß: Es geht um die Schattierungen der Kirchentonarten, von denen wir inzwischen fast alle genauer betrachtet haben. Zeit also, dies zu Ende zu führen!

Für Quereinsteiger, die hier in einen ersten Kontakt mit dieser speziellen Materie treten, wäre es wohl hilfreich, zuerst einen Blick auf Part 1 und Part 2 dieser Workshop-Reihe zu werfen.

Die Noten – Komplett

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