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Test
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14.04.2015

Miditech i2-mini 32 Test

USB Masterkeyboard / Keyboard Controller

Zweieinhalb Oktaven für unterwegs

Mit dem i2-mini 32 bietet die deutsche Firma Miditech ein kompaktes USB-Masterkeyboard mit 32 anschlagdynamischen Mini-Tasten zu einem sehr günstigen Verkaufspreis von ca. 45 Euro an. Trotz der geringen Abmessungen und eines überschaubaren Funktionsumfangs bezeichnet Miditech das i2-mini 32 als vollwertiges Masterkeyboard. Solche kleinen, transportablen Keyboard Controller sind nützliche Helfer für den Einsatz am Computer oder auf der Bühne, daher haben wir uns das Miditech i2-mini 32 im Test einmal näher angesehen.

32 Mini-Tasten sind natürlich gewöhnungsbedürftig und eignen sich sicherlich nicht für das virtuose pianistische Spiel, aber spätestens seitdem der microKORG auch von Profi-Keyboardern auf der Bühne eingesetzt wird, ist klar, dass viele Keyboarder auch mit den kleinen Tasten durchaus arbeiten können. Trotz der kompakten Maße bringt das Miditech i2-mini 32 wichtige Features wie einen Sustainpedal-Anschluss, Oktav- und Transpositionstaster, einen Volume Slider sowie Pitchbend- und Modulationsrad mit. Kann das Miditech i2-mini 32 auch mit Qualität überzeugen und sind wirklich alle wichtigen Funktionen enthalten? Dieser Test bringt Licht ins Dunkel.

Details

Gehäuse und Lieferumfang

Mit seinem Gewicht von ca. 800 Gramm kann man das Miditech i2-mini 32 wirklich als Leichtgewicht bezeichnen. Das mattschwarze Kunststoffgehäuse macht einen stabilen Eindruck und besitzt vier Gummifüßchen, um ein Verrutschen auf dem Tisch zu vermeiden. Der Tastaturumfang von 32 Tasten ist eher ungewöhnlich. Mit ihren 32 Mini-Tasten ist die Klaviatur ungefähr so breit wie eine normal große Tastatur mit zwei Oktaven (25 Tasten) und natürlich sind die Tasten beim Miditech i2-mini 32 wesentlich kürzer als gewöhnlich. Der Unterschied von sieben Tasten zu einem gewöhnlichen 25-Tasten-Keyboard ist nicht zu unterschätzen: Mit 32 Tasten ist zweihändiges Spiel wesentlich besser möglich als auf nur 25 Tasten.

Zum Lieferumfang gehört ein USB-Kabel und ein Software-Bundle, bestehend aus der Audio Production Software „Magix Samplitude Silver“ (nur für Windows), drei VST-Plug-ins und dem Notationsprogramm Makemusic Finale Notepad. Nach dem Download der Software und der Einsendung des Kaufbeleges per E-Mail an Miditech erhält man die Lizenznummern.

Bedienelemente

Auf der linken Seite sind die Bedienelemente angeordnet. Die beiden Handräder für Pitch Bend und Modulation sind aus grauem Plastik und wirken recht billig. Bei meinem Testgerät standen die Räder unterschiedlich schräg im Gehäuse und das Pitch Bend-Rad schleifte zeitweise leicht an der Gehäuseaussparung. Auch der darunterliegende etwas fummelige Volume-Schieberegler wackelt und wirkt nicht besonders wertig. Pluspunkte kann das i2-mini 32 dagegen bei den farbig leuchtenden Octave- und Transpose-Tastern machen, die etwas ins Gehäuse versenkt und gut zu bedienen sind.

Anschlüsse

Auf der Rückseite gibt es zwei Anschlüsse: den USB- und den Sustainpedal-Anschluss, das war’s. Die Stromversorgung wird über die USB-Verbindung sichergestellt. Ein externes Netzteil ist für den Betrieb nicht nötig.

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