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Doepfer LMK4+ GH Test

Die Anforderungen an Masterkeyboards haben sich in den letzten 20 bis 30 Jahren sehr verändert. Früher benutzte man sie, um auf der Bühne diverse MIDI-Expander anzusteuern. Dazu brauchte man Tastaturen, die sich in viele Zonen aufteilen ließen und Speicherplätze für Program Changes, Controllerbelegungen, etc. Die Klassiker dieser Spezies heißen z.B. Yamaha KX88 und Roland A

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80.
Seit dem Siegeszug der Workstations haben diese Keyboards sehr an Bedeutung verloren, denn Workstations bieten einerseits eine dermaßen große Sound-Auswahl, dass man nicht mehr so viele Expander braucht, und außerdem verfügen sie meist selbst über diverse Masterkeyboard-Funktionen. Heutzutage benutzt man „soundlose“ Keyboards überwiegend in Verbindung mit computergestützter Recording-Software.Dementsprechend haben sich die Features dieser Keyboards geändert: statt Split-Zonen und Program Changes gibt es nun viele Controller zur PlugIn-Steuerung und Sequenzer Start/Stop-Taster. „Klassische“ Masterkeyboards gibt es eigentlich nur noch auf dem Gebrauchtmarkt. Neu bietet eigentlich niemand mehr solche Instrumente an. Mit einer Ausnahme: Doepfer Musikelektronik. Die LMK-Serie gibt es schon seit den frühen Neunzigern und ist damit wohl die dienstälteste Masterkeyboard-Serie überhaupt. Ab sofort verbaut Doepfer im LMK4+ GH eine neue, graduierte Hammermechanik-Tastatur, wahlweise mit 76 oder 88 Tasten. Wir nehmen das zum Anlass, um uns den Letzten seiner Art mal genauer anzusehen.

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Profilbild von Anonyman

Anonyman sagt:

#1 - 02.05.2012 um 23:50 Uhr

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Das ist alles schön und gut, aber das PC3K8 von Kurzweil hat KEINE TP/40GH, sondern eine TP/40L Tastatur, was sich unter anderem im Gewicht der einzelnen Tasten unterscheiden, wie man auf der Fatar-Website sehen kann.
Spätestens bei einem direkten Vergleich wird man feststellen, dass die Klaviatur des Doepfers um einiges schwerer ist.

Profilbild von Michael

Michael sagt:

#2 - 30.12.2012 um 19:41 Uhr

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Wirklich extrem schwer, eine enstprechende Alternative zu finden, ich suche schon seit mehreren Jahren, weswegen ich noch immer ein Masterkeyboard aus 1995 nutzen muss. Was mich am Doepfer extrem stört ist die Art der Programmierung, welche sich für mich auch nach entsetzlich langen "Studien" der frei erhältlichen Anleitung wirklich nicht erschließt. Allein dies ist für mich der Grund, warum ich noch nicht zugeschlagen habe.
Vielleicht wird da ja mal eine vereinfachte Version entwickelt, die mal eben eine 10er Matrix und freie up-/down-Taster beinhaltet.

Profilbild von chris.dan.music

chris.dan.music sagt:

#3 - 31.03.2013 um 18:58 Uhr

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Leider wurde für den Artikel fehlerhaft recherchiert. So kostet die TP40GH sicherlich keine 600,- Euro. Der Hersteller vertreibt dieselbe Tastatur bereits seit Jahren in Form verschiedener Studiologic Keyboards. So ist die Tastatur auch im SL990PRO verbaut, welches bereits für rund 350 Euro zu erstehen ist. Die Doepfer Produkte sind wegen ihrer aufwendigeren Elektronik, sowie der vielen Spielhilfen konzeptionell zwar äusserst interessant und recht alternativlos auf dem Markt, von ihrer Preisgestaltung sicherlich aber nicht mit Massenprodukten wie den Studiologic Keyboards vergleichbar. Für Konzept, Service und Handarbeit zahlt man schon recht ordentlich drauf.

Profilbild von microbug

microbug sagt:

#4 - 24.11.2013 um 22:31 Uhr

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@chris.dan.music: Bevor man jemandem Fehler unterstellt, sollte man sich selbst erstmal informieren, zB durch einen Blick in die Doepfer-Preisliste, in der diese Tastatur an Endkunden für den genannten Preis von 600€ (88er Version) abgegeben wird.
Die hausinterne Preisgestaltung von Fatar und deren Endkundenmarke Studiologic ist da ganz offensichtlich eine Andere und zudem sehr von den Stückzahlen, die man ordert, abhängig, und Doepfer ist nunmal kein Großkunde wie Korg Italy oder Roland Italy.
Ein SL-990 taugt auch nicht als Tastaturspender für zB einen Kurzweil, denn die Fatar-Tastaturen in Studiologic-Keyboards benutzen eine andere Diodenpolung (gemeinsame Kathode), während alle anderen Kunden (außer Roland Italy) gemeinsame Andode verwenden (Standardausführung). Eine einfach umgeschraubte Tastatur wird daher nicht in einem Kurzweil oder mit der Elektronik von Doepfer funktionieren, außer man tauscht auch die Kontaktplatinen zurück oder lötet die Dioden um (was bei 88 Tasten, 2 Dioden pro Taste und 2 Lötpunkten pro Diode eine ziemliche Arbeit in Form von insgesamt 704 Lötpunkten für ein-und Ausbau macht ...

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