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Korg MicroKey Test

In der Welt der Elektronik wird alles immer kleiner und kleiner. Speicherchips, die viele Gigabyte Daten speichern können, sind nur noch so groß wie ein Fingernagel und ein Smartphone kann ein ganzes Studio beherbergen. Sicher ließe sich auch ein Keyboard in Streichholzschachtelgröße bauen, gäbe es da nicht ein Problem: die Finger des Pianisten. Und weil die nun mal so groß sind wie sie sind, stellen sie für die Ingenieure eine natürliche Grenze dar.

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Der japanische Multi Korg hält zurzeit wohl die Marktführerschaft bei besonders kleinem Keyboardequipment. Der legendäre MicroKorg, die MicroStation, das MicroPiano und Nanocontrol sind hier eindeutige Belege. Und diese Firma hat sich offenbar ernste Gedanken gemacht, wie klein man ein Keyboard eigentlich bauen kann, wenn es trotzdem gut spielbar bleiben soll.Im MicroKorg XL wurde das Ergebnis bereits eingebaut, und auch die MicroStation verfügt über das Produkt dieser Überlegungen.Nun ist diese „Minitastatur Deluxe“ auch alleine erhältlich, als reines USB-Controllerkeyboard ohne jegliche Beigaben. Wer also viel unterwegs ist und gerne mit kleinem Gepäck reist, aber trotzdem ein akzeptables, dynamisches Spielgefühl wünscht, sollte einen Blick auf diesen Testbericht werfen.

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Keytonator sagt:

#1 - 12.05.2016 um 07:31 Uhr

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Als 100 Kg, Ü50 Mensch sind meine Hände nicht gerade klein und schmal. habe mir trotzdem das Korg microkey Air 61 gekauft und komme mit der Tastatur ziemlich gut zurecht. Alles klappt, schnelle Läufe , umfangreiche beidhändige Pianosolos. Die Anschlagdynamik ist mit Abstand die beste die ich je auf einem Keyboard mit kleinen Tasten gespielt habe. Bluetoothanbindung super einfach mit iPad Einstellungen. man muss keine bluetoothfähige App haben, geht auch so. Das ist ein Vorteil gegenüber dem neuen USB Midi Bluetoothstick von Yamahá ( hab ich auch , ist auch gut). Einfach genial, alles sehr schnell einsatzbereit, leicht, Netzunabhängig, keine Kabel.
Was mir nicht gefällt: es fehlt ein Expression-Pedalanschluß und ein separater Volume Regler. Das Modulationsrad ist zwar flexibel konfigurierbar, man kann es auch als Volume Regler einstellen aber dann fehlt mir der Eingriff in den Sound/Modulation.
Es hat keinen Aftertouch, aber das vermisse ich nicht. Mir ist eine gute Anschlagdynamik viel wertvoller.
Ich würde mir dass Gerät sofort wieder kaufen und empfehle ausschließlich die 61er Variante.

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