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Test
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08.01.2013

Korg microKORG XL+ Test

Synthesizer mit Vocoder

Kosmetik oder Kernsanierung?

Der Korg microKORG XL+ tritt in große Fußstapfen. Sein Urahn microKORG ist längst ein moderner Klassiker. Der Synthesizer ist seit 2002 auf dem Markt und wird immer noch gebaut und verkauft, was auf diesem schnelllebigen Markt eine Ewigkeit ist. Selbst der 2009 erschienene, viel leistungsfähigere Nachfolger microKORG XL konnte den Kultzwerg nicht vom Markt verdrängen.

Die XL-Version bot gegenüber dem herkömmlichen microKORG die doppelte Stimmenzahl (acht statt vier), eine deutlich komplexere Klangerzeugung mit mehr Waveforms, mehr Effekten und mehr Modulationsmöglichkeiten sowie eine bessere Tastatur. Er war also wesentlich mehr als nur ein Update. Allerdings hatte er gegenüber seinem Vorgänger auch ein paar Nachteile. So ist er etwas schlapper verarbeitet und umständlicher zu programmieren. Auch die Programmanwahl war beim ursprünglichen microKORG besser gelöst. Das ist vielleicht ein Grund, warum er das erste Modell nicht komplett ablösen konnte.

Nun ist der microKORG XL+ erschienen. Er sieht auf den ersten Blick (abgesehen von der Farbe) genauso aus wie der „alte“ XL. Doch was hat sich verändert? Wurden die Nachteile ausgemerzt? Wir werden es gleich wissen.

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