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21.01.2011

Hercules DJ Console 4-MX Test

Volldampf voraus mit Stahl- & Digitaltechnik!

Die Familie Hercules bekommt Zuwachs in Form eines neuen MIDI-Controllers. Standen bei den Vorgängermodellen RMX, STEEL und MK4 noch eher Einsteiger und ambitionierte Aufsteiger im Fokus, folgt nun der erwartete Schritt ins professionellere Lager. Ihr jüngster Sproß hört auf den Namen DJ Console 4-Mx und ist ein USB-DJ-Mixer mit großen, drucksensitiven Jogdials und integriertem Sound-Interface. Er mixt digitale Audiodateien und analoge Zuspieler. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, steuert er bis zu vier Decks. Für Moderatoren und Animateure hat er zudem einen Mikrofon-Anschluss im Gepäck. Damit der neue Besitzer unverzüglich loslegen kann, steuert Atomix ihre beliebte Mix-Applikation VDJ7 in einer funktionsreduzierten LE-Fassung bei, die allerdings bereits mit dem brandneuen Vierdeck-Betrieb aufwarten kann.

Hercules-DJ Console 4-MX ist nun das Flaggschiff der aktuell fünfköpfigen Controller-Flotte und schmückt sich mit dem Zusatz  „professional“. Da sind wir natürlich gespannt, wie es sich im Testparcours von bonedo.de schlägt. Im preislichen Mittelfeld gelten schließlich andere Gesetze als in der Hobbyliga. So muss sich der französische Recke einschlägiger Konkurrenz aus den Häusern Vestax (VCI-100 MK2 für 713 Euro, VCI-300 für 1070 Euro) und American Audio (VMS4 519 Euro) stellen. Auch DJ-Techs U-Station MK2 (399 Euro) und IMIX-Reload MK2 (349 Euro), sowie der mittlerweile in die Jahre gekommenem M-Audio-Xponent (629 Euro) kämpfen in diesem Segment. Durch geschickte Programmierung einer passenden Software können sie alle vier virtuelle Teller antreiben. Es braucht also etwas mehr, um die Waagschale zugunsten des Franzosen ausschlagen zu lassen. Mit fast zwanzig Jahren Erfahrung in der Produktion digitaler Audiogeräte sollte dies Hercules doch gelingen, oder?

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