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The Next Beat DJ Controller by Tiësto Test

The Next Beat ist ein Performance DJ-Controller im Deck-Mixer-Deck-Layout, der primär DJ-Einsteiger in seinen Fokus rückt. Die Konsole kommt mit integriertem Audiointerface und vielen Stellschrauben für kreatives DJ-Mixing und wird mit einer speziellen Version von NextBeat/Beatport DJ sowie Algoriddim Djay und Virtual DJ ins Rennen geschickt. Außerdem verfügt das Gerät über Bluetooth zum Auflegen mit dem Smartphone. 

Der Kommandozentrale für digitale DJs stand kein geringerer Pate als der berühmte Grammy-ausgezeichnete Produzent und DJ Tiësto. Das richtige Tool also für angehende DJs auf dem Weg zum ersten Gig und späteren Weltenruhm?

The Next Beat by Tiësto Test
Performance DJ-Controller – The Next Beat by Tiësto

The Next Beat by Tiësto – das Wichtigste in Kürze

  • DJ-Controller für Einsteiger
  • Dual-Deck-Layout mit integriertem Audiointerface
  • für PC, MAC, iOS und Android geeignet
  • Decks, Mixer, Performance-Pads und Effekte
  • integrierte Bluetooth-Schnittstelle

Ein Blick auf den Lieferumfang: Im Karton befinden sich neben der Konsole selbst noch ein Netzteil für den Bluetooth-Betrieb, ein Kabelsatz sowie Software-Instruktionen und ein Booklet vom Meister selbst. 

Das grün-schwarze Design der DJ-Konsole wirkt durchaus futuristisch. Sie misst 570 x 56 x 286 mm bei einem Gewicht von 3 kg – flach und leicht genug für mobile Einsätze. Gummifüße an den Unterseiten sorgen für die Rutschfestigkeit, zudem sind an den Seiten praktische Griffmulden vorhanden.

Fotostrecke: 5 Bilder Der Karton wartet aufs Auspacken
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Mischpult und Decks des DJ-Controllers

Jeder Kanalzug startet mit einem Gain-Regler, gefolgt vom 3-Band-EQ und dem Filter sowie der Vorhörtaste. Es folgen Line- und Crossfader, über dem sechsgliedrige, Ampel-farbcodierten LED-Meter über potenzielle Übersteuerung des Pegels Auskunft geben. Die Potis weisen gute Drehwiderstände auf. Der Crossfader ist angenehm leichtgängig und bei sämtlichen Flachbahnreglern wurden Schutzvliese gegen Eindringen von Staub integriert.

Auf der 12 Uhr Position befinden sich der Navigationsencoder mit den Ladetasten. Darunter logiert das Dreigestirn der Master-, Cue-Mix- und  Cue-Gain (Sampler-Volume)-Regler.

Fotostrecke: 3 Bilder The next beat – der Mixer im Detail
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Ein Eyecatcher am next beat sind die silberfarbenen, 120 mm im Durchmesser betragenden und via Wheel-Taste scratch-befähigten Jogwheels. Im Software-Betrieb sind sie von einem grün aufleuchtenden LED-Ring umgeben. Allerdings schleifen die Teller bei stärkerem Andruck leider auf dem Chassis. Das hätte man besser lösen können.

Jogwheel des Controllers

Neben den Handrädern wurde ein mit 100 mm angenehm lang ausfallender Pitchfader zum manuellen Beatmatchen platziert. Alternativ gibt’s eine Autosync-Funktion. Ebenso ist die automatische Synchronisation der Tonhöhe und das Einfrieren dieser bei Tempoänderungen am the next beat auf Knopfdruck möglich (Stichpunkt Harmonic-Mixing).

Eventuell könnten sich einige User über das Layout der Pitchfader oben wundern, aber wenn ich mal das Hardware-Design des Controller-Veterans Vestax VCI-100 zitieren darf? Oder das der etwas jüngeren Roland DJ-202 oder Numark Mixtrack Controller? Auch dort hat man sich für identische “Player-Layouts” mit Pitch oben entschieden. Vielleicht ist dies ein Zugeständnis an die Autosync- und Live-Remix-Fraktion zumal es mehr „Beinfreiheit“ im unteren Bereich der Konsole schafft, auch für die Performance-Pads. 

The next beat Pads und Effekte 

Die je nach Aufgabe teils beleuchteten Tasten des Controllers  sind branchentypisch designt und verrichten zweckmäßig ihren Dienst. Rechts neben der Cue- und Play/Pause-Taste befindet sich die je nach ausgewähltem Modus in unterschiedlichen Farben illuminierende Pad-Abteilung mit den selbsterklärenden Modi Hot Cue, Auto Loop, Man Loop und Sampler. Fünf Tasten weisen noch eine Extra-Bezeichnung auf, nämlich Punch In und Out, Double und Half sowie On/Off. Ihr ahnt es sicher schon: Das ist für die Loops gedacht. Die Shift-Taste für Zweitfunktionen und die Track/Search-Spultaste wollen wir auch nicht unerwähnt lassen.

The next beat Performance Pads
The next beat Performance Pads

Auf FX-Steuerung muss man bei diesem DJ-Controller ebenfalls nicht verzichten. Über dem Handrad logiert die entsprechende Effektabteilung, bestehend aus je einem Parameter- und Intensitätsregler für drei (wechselbare) Effekte, die per Tastendruck scharfgeschaltet werden. Dann können diese via Regler gemeinsam gesteuert werden.

The next beat Effekte
Design der Effektabteilung am Controller

Vorder- und Rückseite des DJ-Controllers

Auf der Vorderseite des Gerätes befinden sich je eine 6,3 mm und 3,5 mm Klinkenbuchse für den Kopfhörer nebst Lautstärkeregler, somit ist ein Schraubadapter im Grunde überflüssig. Löblich.

Belebter geht es auf der Rückseite der DJ-Controllers zu. Hier befindet sich im Cinch-Format ausgeführt der Master-Out zum Anschluss an den Verstärker oder die Aktivboxen/Desktop-Boxen. Daneben sind ein Master- und Cue-Input beheimatet, auf den ich gleich noch zu sprechen komme. 

Außerdem hat der Hersteller eine 6,3 mm Klinkenbuchse mit Lautstärkeregler zum Anschluss eines Mikrofons verbaut, das auf den Master-Output geschaltet ist. Dazu gesellt sich eine USB-Typ-2-Schnittstelle für den Rechner. Ein Auswahl-DIP-Schalter in Begleitung einer blauen LED dient der Umschaltung zwischen Bluetooth und USB.

Fotostrecke: 2 Bilder The next beat Vorderseite mit Kopfhöreranschlüssen
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Kompatible Betriebssysteme und Software

Kompatibel ist der Controller mit Windows, macOS und Android- sowie iOS-Smartphones. Er bietet zudem plug’n’play mit der Web-App Beatport DJ und funktioniert von Haus aus auch mit Algoriddim Djay Pro AI und Virtual DJ. Ansonsten könnt ihr das Gerät natürlich auch in alternativer DJ-Software mappen, zum Beispiel im kostenlosen MIXXX.

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