Test
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15.11.2018

Praxis

Erstinbetriebnahme

Beim ersten Aufrufen der Steuerungssoftware Lié wird dann auch gleich die Firmware des Touché SE auf den neuesten Stand gebracht, was nicht ganz ohne Probleme funktionierte, aber irgendwann hat es dann doch geklappt. Lästig ist auch, dass man zwingend alle VSTs scannen lassen muss und sie nicht einzeln auswählen kann, und auch hier kam es zu Fehlermeldungen, zum Beispiel wurden alle Effekt-VSTs als fehlerhaft aufgelistet. Und am Ende wurden meine VSTs dann noch nicht einmal richtig eingebunden und so richtig funktioniert hat das alles nicht. Und auch die in der Rezension des ursprünglichen Expressive E angesprochene Kritik der Software bleibt: Sie ist zwar sehr hübsch aber ziemlich unübersichtlich und vor allem verbraucht sie sehr viel Rechenpower. 

Die Controller-Hardware

Die Hardware selber aber ist immer noch ein Prachtstück und einer der besten Controller seit Langem. Ja, es ist eine einfache Idee und ja, man kann mit dem Touché SE eigentlich nur vier Ebenen steuern. Aber dadurch, dass man die verschiedenen Ebenen doppelt belegen kann, und das auch sehr gut austarieren kann, hat man dann doch einen Makro-Controller, mit dem man bis zu zwei mal drei Parameter gleichzeitig kontrollieren kann. Und das funktioniert dank der ausgeklügelten Technik sehr musikalisch und lässt auch die Leute vor der Bühne verstehen, was man da so macht. Es ist einfach eine direktere Umsetzung von Bewegung in Klang, als man sie von üblichen Controllern kennt, und man merkt, wie viel Mühe und Feinarbeit in die Entwicklung eingeflossen ist.

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