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08.07.2020

Die besten Synthesizer von 500 bis 1000 Euro

Mittelklasse-Synthesizer von 500 bis 1000 Euro im Überblick

Aktuelle Synthesizer mit Tastatur / Desktop-Synthesizer / Drum-Synthesizer

Die Suche nach einem Synthesizer im preislichen Mittelfeld wird generell gut bedient, jedoch kann sich die Suche nach dem besten Synthesizer im Bereich der Mittelklasse schwierig gestalten, weil man schnell den Überblick verliert. Gerade der Preisbereich unter 1.000 Euro bietet ein sehr großes und ebenso vielseitiges Angebot. Auch mischen viele neue Hersteller den Markt kräftig auf, was die eigene Wahl erneut erschwert. Egal, ob Synthesizer mit Tasten, Desktop-Synthesizer oder auf Drum-Sounds spezialisierte Synths, das preisliche Mittelfeld hat für jeden Topf den passenden Deckel.

Hier kommen unsere Favoriten in der Klasse von 500 bis 1.000 Euro.

Sind 1.000 € allerdings schon zuviel, , der findet selbst in einem Preisbereich bis 500 € tolle Synthesizer, die einiges zu bieten haben. Unsere Lieblings-Synthesizer unter 500 Euro findet ihr in dieser Übersicht. Mit einem etwas größeren Budget erweitern sich die Möglichkeiten aber noch einmal kräftig. Das Angebot reicht von der samplebasierten Workstation über Grooveboxen und virtuell-analoge Synthesizer, bis hin zu modernen Analogsynths, die mit fettem Sound überzeugen.

Diese Liste ist keine Rangliste, sondern präsentiert die vorgestellten Synthesizer in alphabetischer Reihenfolge aufgeteilt in folgende Kategorien:

  • Synthesizer mit Tastatur
  • Desktop-Synthesizer
  • Drum-Synthesizer

SYNTHESIZER MIT TASTATUR

ARP Odyssey 

Der ARP Odyssey ist, wie auch der MS-20 mini, eine von Korg realisierte Wiedergeburt eines legendären Synthesizer-Klassikers. Alles ist genau wie beim Original aus dem Jahr 1972. Nur die Größe wurde etwas geschrumpft, allerdings gibt es den Odyssey in einer limitierten Auflage auch als Odyssey FS in Originalgröße. Das Wichtigste ist jedoch: Der Sound ist einfach umwerfend. Der Odyssey bietet feinsten Analogsound und inspiriert mit seiner etwas eigenwilligen Struktur zu vielen neuen Klängen. Mit MIDI- und USB-Anschlüssen kann die Neuauflage in jedem modernen Setup mitspielen. Zum geforderten Preis müssen Analogliebhaber hier nicht lange überlegen, zumal ein Original-Odyssey ein Vielfaches kostet und oftmals von den typischen Alterserscheinungen geplagt ist. Sehr empfehlenswert!

ARP Odyssey     (Produktseite auf thomann.de)

Behringer DeepMind 12 

Mit ihrem ersten Synthesizer ließ die oft polarisierende Firma Behringer eine Bombe platzen: 12 analoge Stimmen zum günstigen Preis. Die Struktur des DCO-basierten Analogsynths orientiert sich an der Roland Juno-Serie, und auch klanglich lässt der DeepMind eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Allerdings verfügt er zusätzlich über eine umfangreiche Effektsektion, die die klanglichen Möglichkeiten erweitert. Der Behringer DeepMind 12 war der Startschuss zu einer ganzen Reihe an günstigen Synthesizern, mit denen der Hersteller den Markt durcheinander bringen wollte. Mehr Analogpower für weniger Geld wird man nur schwerlich finden. Der DeepMind 12 bietet in Kombination der gebotenen Möglichkeiten eine Reihe an guten, teilweise auch charakteristischen und eigenständigen Sounds. Konzeptionell wird er zwar nicht den Synthesizermarkt revolutionieren, aber dieser Synthesizer bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen eine flexible und polyphone Basis zu einem erschwinglichen Preis.

Behringer DeepMind 12     (Produktseite auf thomann.de)

Behringer Poly D

Behringer hatte mit seinem Desktop-Synth Model D bereits bei der DNA eines Minimoogs gewildert. Der sogenannte Boog erblickte bereits 2018 das Licht der Welt und deutete eine massive Kloning-Welle bei Behringer an. 2019 gab es dann den Poly D, der sich als vollständiger Klon versteht. Der vierstimmige Nachbau mit Poly-, Mono- und Unison-Mode besitzt vier analoge Oszillatoren mit drei Wellenformen, einen Rauschgenerator, 24 dB LP- und HP-Filter mit Resonanz, einem LFO, zwei Envelopes, Verzerrer-Einheit, Arpeggiator, 32-Step-Sequencer und Pich- und Modulationsrad. Das Stecken bestimmter Verbindungen über Patchkabel gibt es beim Poly D nicht mehr, dafür kamen im Vergleich zum Original einige Anschlüsse auf der Rückseite des Instruments hinzu: MIDI-In, -Out- und –Thru finden sich auch Ext- und Int-Control-Inputs. Die anschlagdynamische Full-Size-Tastatur mit drei standardmäßigen Oktaven spielt sich super und auch der Klang ist so, wie er sein soll.

Behringer Poly D

    (Produktseite auf thomann.de)

Korg KingKorg Black

Mit dem virtuell-analogen Synthesizer KingKorg knüpft Korg an eine lange Tradition an, die mit den analogen Legenden aus eigenem Hause – MS20, Mono/Poly und weiteren – begann und von erfolgreichen virtuell-analogen Modellen wie dem Prophecy/Z1, dem MS2000 und dem Radias fortgesetzt wurde. Der KingKorg ist ein 24-stimmig polyphoner, virtuell-analoger Synthesizer, der 2-fach multitimbral, zwei verschiedene Sounds übereinanderschichten, oder die Tastatur an einem einstellbaren Punkt splitten kann. Pro Stimme gibt es drei Oszillatoren, die neben den klassischen Synth-Schwingungsformen auch komplexe Gebilde wie ring- oder crossmodulierte Schwingungen beherrschen. Alternativ können die Oszillatoren eine von 64 DWGS-Waves oder eines von 30 PCM-Samples liefern, wodurch auch digitale Klangwelten sowie einige Naturinstrumente abgedeckt werden. Außerdem kann jedem Oszillator das Eingangssignal vom Mic-Input als Klangquelle zugewiesen werden. Der KingKorg verfügt über eine umfangreiche Filtersektion und bietet insgesamt 18 Typen (7 Tiefpass-, 5 Hochpass- und 6 Bandpassfilter), worunter zahlreiche Modelle bewährter Schaltungen aus der Analogära zu finden sind. Zwei LFOs und zwei Hüllkurvengeneratoren stehen zu Modulationszwecken bereit. Hinzu kommt eine gut bestückte Effektsektion, die zudem einen Röhren-Overdrive mit echter Vakuumröhre beinhaltet. Ein Vocoder und ein Arpeggiator runden das Angebot ab. Der KingKorg ist ein sehr vielseitiger und gut klingender virtuell-analoger Synthesizer mit einem schlüssigen, Performance-orientierten Bedienkonzept.

Korg KingKorg  (Produktseite auf thomann.de)



Korg Krome EX 61

Mit der Korg Krome EX Music Workstation erhält der kleine Bruder des Korg Kronos ein lange ersehntes Facelift. Das namenserweiternde Kürzel 'EX' steht dabei für „Extended“, denn neben den bekannten Features, wartet der jüngste Spross aus dem Hause Korg nun mit neuen Klängen und Programmen auf, zu denen neue Pianos, E-Pianos und eine Menge elektronischer Sounds gehören. Gerade Keyboarder, die aktuelle Sounds und Samples suchen, werden hier fündig. Auch für Beat-Produzenten wartet der Krome EX mit einer nahezu endlosen Anzahl an Drum-Sounds auf. Grundsätzlich sind die vielen voreingestellten Grooves und Combinations ideal für alle, die sich gerne inspirieren lassen, oder dank der vielen modernen Klänge im Bereich der elektronischen Musik unterwegs sind. Für ein Gerät dieser Preisklasse versteckt sich im Krome EX jedenfalls geballtes Klangpotenzial und lässt den Synthesizer womöglich zur umfangreichsten Einsteiger-Workstation werden, die der Markt derzeit bietet.

Korg Krome EX 61    (Produktseite auf thomann.de)

Korg Kross 2 

Synthesizer-Workstations sind klassische Arbeitspferde für die Bühne, die beinahe jeden erdenklichen Sound erzeugen können. Zum günstigen Preis deckt der Korg Kross 2 alles ab, was man im Keyboarder-Alltag normalerweise braucht. Mit 120 Stimmen Polyphonie, 896 Combinations, integrierten Effekten, Arpeggiator und Step Sequencer sowie einem 16-Spur MIDI Sequencer geht dem Kross nicht so schnell die Puste aus. Dabei ist er in der 61-Tasten-Version mit nicht einmal 4 kg (!) ein absolutes Leichtgewicht und lässt sich mühelos zum Auftritt transportieren. Wer einen günstigen Allrounder für die Bühne sucht, kann beim Kross 2 bedenkenlos zugreifen.

Korg Kross 2-61     (Produktseite auf thomann.de)

Korg Minilogue XD

Der Korg Minilogue XD vereint das kompakte Format des Minilogue mit den technischen Vorzügen des großen Prologue. Der 'XD' bietet zusätzlich zur analogen Klangsynthese auch eine digitale Multi-Engine, einen aufgerüsteten Sequencer, digitale Effekte und Micro-Tuning-Funktionalität. Die typischen Schaltungen dieser Produktlinie ergänzend, wie z. B. Wave Shaping zum Beeinflussen der Obertöne des Oszillators und einem Sync/Ring Switch, sind Cross Modulation, ein steiles 2-Pol-Filter und ein Drive Switch an Board, der Signale verdichtet und zum Filter des Minilogue XD schickt. Die Soundpalette reicht dabei von analog-typischen, warmen Pads über fette Bässe, bis hin zu knackigen Lead Voices. Zusätzlich zu zwei analogen VCOs eröffnet eine Multi-Engine als dritter Oszillator weitere digitale Sounddesign-Möglichkeiten. Die Engine verfügt über drei verschiedene Klangerzeuger-Typen (Noise, VPM und User Slot) mit völlig anderen Eigenschaften als analoge Signale. Man kann sie parallel zur analogen Engine nutzen und so das Potenzial des hybriden Sound Designs drastisch erweitern. Die hochwertigen Digitaleffekte des Minilogue XD mit ihrer 32-Bit-Fließkomma-DSP-Einheit geben dem Ganzen den letzten Schliff. Drei Effekttypen (Modulation, Reverb und Delay) sind gleichzeitig einsetzbar und erlauben vielfältige Variationen, darunter Chorus, Ensemble, Warm Tape Delay und unterschiedliche Reverbs. In die User-Effect-Slots kann man selbst erstellte Effektprogramme laden.

Korg Minilogue XD

   (Produktseite auf thomann.de)

Korg MS-20 mini

Der 1978 erschienene MS-20 ist neben dem Minimoog wohl der legendärste monophone Analog-Synthesizer überhaupt. Ein echter Meilenstein in der elektronischen Musikgeschichte. Mit dem MS-20 mini bringt Korg einen leicht geschrumpften Klon des über dreißigjährigen Klassikers heraus. Ebenfalls voll analog, ebenfalls halbmodular. Der MS-20 mini ist mit MIDI und USB ausgestattet und somit etwas moderner als das Original. Davon abgesehen gleicht er dem Original bis aufs Haar, kostet aber nur etwa halb so viel, wie ein originärer MS-20 auf dem Gebrauchtmarkt. Ein Grund für die Beliebtheit des MS-20 ist sein übersichtlicher Aufbau bei gleichzeitig sehr vielseitigen Möglichkeiten. Der MS-20 mini lädt wunderbar zum Ausprobieren ein und ist damit immer für eine Soundüberraschung gut. Experimentierfreudige Soundbastler können sich also freuen. Der MS-20 mini ist ein faszinierender Sound-Baukasten zu einem tollen Preis. Optisch und soundtechnisch ist er ein liebevoll gefertigtes Ebenbild des legendären Vorbilds von 1978. Der Neue ist zwar etwas kleiner, aber gut verarbeitet, voll analog, stimmstabil, kann aber MIDI und ist optisch eine Augenweide. Spiel, Spaß, Spannung und Sound at its best!   

Korg MS-20 mini    (Produktseite auf thomann.de)

Korg Wavestate

Bei der Korg Wavestate erinnert nicht nur der Name an alte Zeiten. Es handelt sich dabei nämlich um eine Neuauflage der legendären Wavestation aus dem Jahre 1990. Zwar haben bereits der Korg Oasys und der Korg Kronos diese Technologie weitergeführt, die Korg Wavestate bringt nun allerdings das Wave-Sequencing-Konzept in Version 2.0 auf den Plan. Hier darf natürlich auch die Vektor-Synthese nicht fehlen. Und genau ddafür hat die Wavestate auch den berühmten Joystick mit an Bord. Dazu kommen zusätzliche  moderne Elemente, wie z. B. ein Randomisation-Tool, das besonders bei Komposition und Sound-Design helfen dürfte. Und der Preis kann sich anhand der gebotenen Ausstattung wirklich sehen lassen.      

Korg Wavestate

   (Produktseite auf thomann.de)

Modal Argon 8 und 8X

Nicht jeder hat ein Vermögen übrig, um sich einen Synthesizer zu leisten. Das haben sich wohl auch Modal Electronics gedacht. So war der Modal 002 gerade mal fünf Jahre alt, da wurde bereits eine Alternative vorgestellt: Argon 8. Der mit einem 37-Tasten Keboard ausgestattete Argon 8 Wavetable Synthesizer bietet viele Funktionen und Möglichkeiten des Sound-Designs wie sein Vorläufer, das aber zu einem deutlich kleineren Preis. In seinem Innern arbeitet der Argon 8 mit einer 8-stimmig polyphonen Wavetable-Synthesizer-Engine, mit vier Oszillatoren pro Stimme und 120 Wavetables. Drei Stereo-Effekt-Prozessoren, eine Mod-Matrix mit 52 Zielen, ein Sequenzer mit 512 Steps sowie ein Arpeggiator mit 32 Steps machen Argon 8 zu einem Synthesizer mit Potenzial. Der USB-Anschluss und eine Editor-Software runden das Ganze ab und ermöglichen auch jenen, die nicht so gerne an den Knöpfen drehen eine schnelle Bedienung mit der Maus. Zur Winter-NAMM 2020 stellte Argon mit Argon 8X und Argon 8M, eine auf 61 Tasten erweiterte Version des Argon 8 sowie eine Desktop-Version vor, die auch in ein 19“-Rack (siehe Bereich Desktop-Synthesizer) eingebaut werden kann.

Modal Argon 8

   (Produktseite auf thomann.de)

Modal Argon 8X    (Produktseite auf thomann.de)

Moog Grandmother

Der Moog Grandmother verpackt das modulare Konzept des legendären Moog Modular in einem modernen, bezahlbaren Kompakt-Synth mit reichlich Retro-Flavour. Die Module der 900er-Serie sind in herrlich buntem Gewand übersichtlich angelegt worden und in ihrem soliden Grundsound unbestreitbar. Als Standalone Synth liefert der Grandmother sowohl druckvolle Bässe als auch seidige Leads und lässt sich dank sinnvoller Patchpunkte hervorragend mit seiner Umwelt verbinden, was zu wilden Klang-Experimenten einlädt. In der Performance leidet der Synth ein wenig unter der etwas kurzen 2 1/2-Oktaven-Tastatur, auch ein Pedal-Eingang wäre schön gewesen. Wer darüber hinweg sieht, wird zu dem geforderten Preis mit einem wirklich fabelhaft klingenden, extrem gut verarbeiteten Moog-Synth belohnt und spart dank der eingebauten Hall-Spirale sogar noch ein zusätzliches Effekt-Pedal.

Moog Grandmother    (Produktseite auf thomann.de)

Moog Sub Phatty

Mit dem Sub Phatty erweitert der amerikanische Traditionshersteller Moog seine erfolgreiche Phatty-Serie um einen preiswerten, monophonen Analog-Synth mit zwei Oszillatoren, einem Suboszillator und einem Rauschgenerator. Aus dieser soliden Basis entschwebt der erhabene, sahnige Moog-Sound mit großen Sub-Bass-Qualitäten, wie wir ihn kennen und lieben. Im Vergleich zu seinen Geschwistern Little Phatty oder Slim Phatty fokussiert sich der Sub Phatty mit seiner kompakten 25-Tasten-Tastatur vor allem auf den Bass-Bereich, aber liefert bei Bedarf auch seidene Lead-Sounds. Der kleine Moog ist gewohnt gut verarbeitet und mit seinen vielen, hochwertigen Potis sehr intuitiv und bühnentauglich. Aber auch im Studio brilliert er durch CV-Eingänge, Editor-Software und einer fantastischen DAW-Einbindung mittels Midi-USB.

Moog Sub Phatty    (Webseite des Herstellers)

Roland AX-Edge

Wer sich als Keyboarder gerne ganz vorne im Rampenlicht sonnt, der muss auf ein Format zurückgreifen, dass schon vor mehr als dreißig Jahren für Aufmerksamkeit sorgte. Die Keytar. Gespielt wie ein Keyboard, aber getragen wie eine Gitarre, garantiert die Keytar höchste Bewegungsfreiheit auf der Bühne. Wer meint, dass Keytars in die Schublade der Vergangenheit gehören der irrt. Hinter der aktuelle AX-Edge verbirgt sich ein moderner Digital-Synthesizer, der klanglich mit einer breit aufgestellten Palette an Sounds ausgestattet ist. Darüber hinaus werden Bluetooth-Schnittstelle und Vocoder geboten. Die Roland AX-Edge ist ein Hingucker und eine echte Performance-Maschine für die Bühne. Die AX-Edge ist in den Ausführungen ‚Black‘ und ‚White‘ erhältlich.

Roland AX-Edge      (Produktseite auf thomann.de)

Roland Juno DS-Serie

Der Roland Juno DS-Serie bietet vielseitige Workstation-Synths, die sich in Anlehnung an den Juno-Di/Juno-G auf ein großes Angebot an Sounds und Funktionen fokussieren. Das Spielen der diversen Pianos, Orgeln und Synths gestaltet sich durch die anschlagdynamischen Tasten sehr angenehm. Die Drum-Kits lassen sich auf den Trigger-Pads gut performen, grooven auf Wunsch aber auch selbstständig in verschiedenen Rhythmus-Pattern. Dabei dürfte sich die etwas komplizierte Bedienung phasenweise ein wenig hemmend auf den Workflow auswirken. Ein Arppegiator sowie ein Sequencer beleben die vielen Klangfarben, die sich via Sampling und Wave-Expansion-Slot noch beliebig erweitern lassen. Durch die Split/Layer-Funktion lassen sich bis zu 16 Parts gleichzeitig auf den DS-Synths spielen, was vor allem bei komplexeren Live-Setups hilfreich sein kann. Diverse On Board-Effekte erfreuen nicht nur den integrierten Vocoder, sondern verleihen dem Synth in Zusammenarbeit mit einem eingebauten Audio/Midi-Interface insgesamt einen amtlichen Workstation-Charakter, der Live/Studio-Keyboardern eine zuverlässige Allround-Lösung liefert.

Roland Juno DS-61    (Produktseite auf thomann.de)
Roland Juno DS-76    (Produktseite auf thomann.de)
Roland-Juno DS-88    (Produktseite auf thomann.de)

Roland SH-01 Gaia

Der bereits etwas in die Jahre gekommene SH-01 Gaia möchte an die Tradition der legendären SH-101 und Jupiter-8 aus gleichem Hause anknüpfen, die ja bekanntlich zu den echten Synthesizerklassikern zählen. Ausgestattet mit einer Drei-Oktaven-Tastatur (37 Tasten) und 64-stimmiger Polyphonie bietet der SH-01 Gaia drei virtuell-analoge Tongeneratoren, von denen jeder mit eigenem Oszillator, Filter, Verstärker, Hüllkurve und LFO ausgestattet ist. Diese Konstellation garantiert Klänge, die mit herkömmlichen Analogsynthesizern nicht realisiert werden können, es sei denn, sie verfügen über die Möglichkeit, mehrere Sounds zu kaskadieren (layern). Obendrein lassen sich für die finale Klanggestaltung bis zu fünf Effekte gleichzeitig verwenden. Klanglich braucht sich der SH-01 Gaia hinter keinem anderen Synth zu verstecken.

Roland SH-01 Gaia       (Produktseite auf thomann.de)

Sonicware ELZ_1

Der Sonicware ELZ_1 ist ein sechs-stimmiger und recht kompakter DSP-Synthesizer. Die 4-operatorige- FM-Synthese bietet insgesamt 31 unterschiedliche Algorithmen, Feedback und De-Tuning, womit sich nicht nur typische FM-Sounds erzeugen lassen, sondern auch eher ungewohnte Klänge möglich werden. Dazu dient u. a. eine Morphing-Funktion, die lebendige und abwechslungsreiche Sounds mit eigenem Charakter entstehen lässt. Der ELZ_1 verfügt über verschiedene Oszillator-Typen: Neben Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn steht auch eine Low-Bit-Osc-Variante zur Verfügung, die Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn erzeugt, jedoch in einer niedrigen Bit-Auflösung, was für einen kantigen, kristallinen Klang sorgt. Zur weiteren Signalformung steht neben einer ADSR-Hüllkurve auch eine ADS-RA-Variante zur Auswahl. Im Filterbereich bietet der ELZ_1 einen Tief- und Hochpass-Filter mit 6 dB oder 12 dB und einen Bandpass-Filter. Weitere klangliche Möglichkeiten gestattet die EQ-Sektion mit Peaking EQ, LO-EQ, HI-EQ und NOTCH. Weiteres in Sachen Klangveredlung macht die umfangreiche Effekt-Sektion, die neben Overdrive, Distortion und Fuzz auch Chorus, Vibrato, Phaser, Flanger, Tremolo, AutoPan, Ringmodulator, Auto-Wah, Stereo-Delay, Tape-Echo, Reverse-Delay, Room, Hall, Plate und Custom-Reverb umfasst.

Sonicware ELZ_1      (Produktseite auf thomann.de)

Studiologic Sledge 2 

Der Studiologic Sledge ist ein sehr interessanter Synthesizer, dessen Klangerzeugung aus dem Hause Waldorf stammt. Drei Oszillatoren pro Stimme, von denen einer neben virtuell-analogen Wellenformen auch Wavetables und Samples liefern kann, und ein kräftiges Multimode-Filter pro Stimme werden hier mit einer Tastatur von Fatar und einer intuitiven, direkten Bedienung kombiniert. Mit 24 Stimmen Polyphonie und einem Dual Mode kann der Sledge 2 bei Bedarf richtig dick auftragen. Durch sein üppig gestaltetes Bedienfeld mit vielen großen, griffigen Reglern ist er ein ideales Live-Instrument. 

Studiologic Sledge 2 Black Edition     (Produktseite auf thomann.de)

Waldorf Blofeld Keyboard

Der Waldorf Blofeld ist als Tastaturversion mit 49 Tasten sowie als Desktop-Variante erhältlich und ist schon längst ein Klassiker im Preisbereich unter 1.000 € geworden. Eine Besonderheit des Blofeld ist sein Wavetable-Konzept: Hier verfügt er über die klassischen PPG-Wellensätze und kann in seinem 60 MB-Speicher weitere beliebige Samples verwalten. Ausgerüstet mit über 1.000 Werkssounds bietet er genügend Material für eigene Wavetable-Kreationen, die derzeit eine wahre Renaissance erleben.Mit seiner 25-stimmigen Polyphonie und dem 16-fachen Multimode lassen sich die Sounds auch layern, oder separat ansteuern. Das Blofeld Keyboard von Waldorf ist trotz seines Alters ein wirklich aktuelles Instrument und ein ideales Tool für Soundbastler.

Waldorf Blofeld Keyboard      (Produktseite auf thomann.de)

Waldorf STVC

Im robusten Stahlgehäuse liefert der kompakte Waldorf STVC vor allem String-Sounds auf Basis digitaler Frequenzteilung, die leicht verändert vom hauseigenen „Streichfett“-Synth übernommen wurden. Darüber hinaus schmückt ein 250-bandiger Vocoder die übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche. Ein rudimentärer, 16-stimmiger Solo-Synth reichert den String-Sound angenehm an. Wärme im Klang kann über die On Board-Effekte erzielt werden, ein Filter ist nicht mit an Bord. Der STVC besticht vor allem durch den Minimalismus und die Fokussiertheit in seinen Königs-Disziplinen: Strings und Vocoder. Dank des großen Registration-Reglers (aus Edelstahl !) lässt sich beispielsweise stufenlos zwischen den verschiedenen String-Sounds hindurch „fahren“, was unkompliziert und schnell individuelle Klang-Ergebnisse liefert. Klang-Tüftler und Keyboarder speziell auf der Suche nach charmanten String-Sounds werden hier eher fündig als Fans von Allround-Workstations mit großer Sound-Bandbreite. Für den geforderten Preis ist auch ein hochwertiges Schwanenhals-Mikrofon für den Vocoder im Lieferumfang enthalten. 

Waldorf STVC    (Produktseite auf thomann.de)

Yamaha MX V2 Serie

Mit der MX V2 Serie bietet Yamaha protable Einstiegssynthesizer, die mit über 1.000 Sounds des Yamaha Motif XS daherkommen und eine direkte Anbindung an MusiK APPs für iOS Geräte bietet wie z. B. Cubase AI und FM Essential. Split- und Layersounds können ganz einfach in 128 programmierbare Performances gespeichert werden. Mit 128 Stimmen Polyphonie hat man zudem genügend Spielpower. Als Spielhilfen stehen 4 Echtzeitcontroller, sowie Pitchbend und Modulationsrad zur Verfügung. Die Yamaha FM Essential App ist ein vollwertiger FM Synthesizer mit vier Operatoren und acht Algorithmen, die sich nahtlos mit den Synthesizern der Yamaha MX V2 Serie kombinieren lässt. Die USB-Verbindung überträgt MIDI und Audio, wodurch keine separaten Interfaces nötig sind. Zudem ist die App Inter-App-Audio-fähig. Mit nur einem Kabel zwischen iPad/iPhone und dem Yamaha MX V2 steht dem Keyboarder dadurch die immer größer werdende Welt der Synthesizer-Apps zur Verfügung. Der Yamaha MX Synths sind zudem recht preisgünstige Synthesizer, die dem Einsteiger die Welt der Synthsounds auf eindrucksvolle Weise nahebringen.

Yamaha MX61 V2      (Produktseite auf thomann.de)
Yamaha MX88      (Produktseite auf thomann.de)

DESKTOP SYNTHESIZER

ARP Odyssey Rev.1

Der 1972 erschienene ARP Odyssey gehört zu den Giganten unter den analogen Synthesizern. Nun hat Korg den Klassiker in Zusammenarbeit mit dem damals an der Entwicklung beteiligten Ingenieur David Friend neu aufgelegt. Das Bedienfeld gleicht dem des Originals fast bis zum letzten Schalter, mit ganz wenigen Ergänzungen. Alles arbeitet vollständig analog, wodurch die Regler keine MIDI-Daten senden können und andersherum auch keine MIDI-Steuerung von Parametern möglich ist. Der Odyssey ist außerdem zweifach paraphon bzw. duophon. Auch lässt sich beim aktuellen Odyssey zwischen den drei Filtervarianten wählen, die der Synthesizer in seiner neunjährigen Bauzeit durchlief. Der erste Odyssey (Rev. I) ein 12dB-Filter, während Rev. II und Rev. III verschiedene Versionen eines 24dB-Filters aufwiesen. Bei der Neuauflage stehen alle drei Varianten zur Verfügung, die sich deutlich im Sound und vor allem im Resonanzverhalten unterscheiden. Alle drei Filter lassen sich zudem mühelos in Eigenschwingung versetzen. Dank USB, MIDI-In und CV/Gate Ein- und Ausgängen lässt sich der Odyssey problemlos in alle modernen Produktionsumgebungen integrieren. Die umschaltbaren Filtervarianten und der neue Drive-Schalter sind behutsame Verbesserungen, die die klanglichen Möglichkeiten erweitern, ohne den Charakter des Synthesizers zu verändern. Die beiden Module Rev. 1 und Rev.3 entsprechen technisch dem ARP Odyssey Tastaturmodell bieten aber die Farbgebung der klassischen Rev.1 und Rev. 3 Modelle.

ARP Odyssey Rev.1    (Produktseite auf thomann.de)

ASM Hydrasynth Desktop

Der Hydrasynth von ASM ist durch und durch ein digitaler Synth. Er nutzt die Wave-Morphing-Technologie und für die Klangerzeugung der acht Stimmen das sogenannte Advanced-Wavetable-Synthesis. Die drei Oszillatoren können auf sage und schreibe 219 verschiedene Wellenformen zurückgreifen. Mit den WaveScan-Parametern können in den verschiedenen Wavetables auch unterschiedliche Positionen gewählt werden, was wiederum noch mehr klangliche Möglichkeiten bedeutet. Im Display wird die jeweilige Position im Wavetable angezeigt. Dazu kommen zwei Filter (parallel oder seriell), fünf LFOs und eine Modulationsmatrix für komplexere Veränderungen der Sounds. Die Tastatur bietet 49 anschlagsdynamische Tasten und es gibt neben den Pitch- und Modulationsrädern auch einen Ribbon-Controller. Der Hydrasynth hat also ganz schön was drauf.

ASM Hydrasynth Desktop

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Behringer DeepMind 12D

Der Behringer DeepMind 12D ist die Desktop-Version des Deepmind 12 Synthesizers: 12 analoge Stimmen, und die recht preiswert. Die Struktur des DCO-basierten Analogsynths orientiert sich an der Roland Juno-Serie, und auch klanglich lässt der DeepMind eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Allerdings verfügt er zusätzlich über eine umfangreiche Effektsektion, die die klanglichen Möglichkeiten erweitert. Der Behringer DeepMind 12 war der Startschuss zu einer ganzen Reihe an günstigen Synthesizern, mit denen der Hersteller den Markt durcheinander bringen wollte. Mehr Analogpower für weniger Geld wird man nur schwerlich finden. Der DeepMind 12 bietet in Kombination der gebotenen Möglichkeiten eine Reihe an guten, teilweise auch charakteristischen und eigenständigen Sounds. Dieser Synthesizer bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen eine flexible und polyphone Basis zu einem erschwinglichen Preis.

Behringer DeepMind 12D    (Produktseite auf thomann.de)

Dreadbox Erebus V3

Als Nachfolger des Erebus V2 ist es Dreadbox gelungen mit dem Erebus V3 den Charme und Charakter des Vorgängers zu wahren, aber den Synthesizer in seinen Grundzügen zu verbessern. Obwohl der Erebus V3 optisch komplett verändert wurde, lebt im Inneren weiterhin der gleiche ‚Gott der Finsternis‘, aber mit deutlich mehr Macht. Klanglich  bietet der 'V3' einen warmen und kräftiger analogen Sound mit den Eigenschaften des 12 dB Tiefpass-Filters und dem Lo-Fi Echo Effekt. Durch den dritten Oszillator, den interessanten Triple Ring Modulator und den erweiterten Modulationsmöglichkeiten mit einer größeren Patch-Matrix, ist der Erebus vielseitiger denn je mit einem großen breitbandigen Soundangebot.

Dreadbox Erebus V3      (Produktseite auf thomann.de)

Dreadbox Nyx V2

Der Dreadbox Nyx V2 ist ein analoger Desktop-Synthesizer der sich in Design und Formfaktor am Erebus V3 aus gleichem Hause orientiert und dank insgesamt 30 Patchpoints ein flexibleres Spielen und eine noch komplexere Einbindung in Eurorack-Systeme ermöglicht. Die aus dem Vorgänger Dreadbox Nyx bekannten Oszillatoren lassen sich flexibel routen und tunen, was mit dem ebenfalls unabhängig voneinander routbaren dualen VCF (LP, HP, BP & PAR) viele Möglichkeiten im Bereich des Sounddesigns sichert. Eine weitere Besonderheit des Nyx V2 ist der auf dem Splash Mk3 von Crazy Tube Circuits basierende Reverb, der einen Bestandteil der Klangerzeugung des Desktop-Synthesizers darstellt.

Dreadbox Nyx V2      (Produktseite auf thomann.de)

Elektron Digitone

Beliebt wie noch nie: Tonerzeugungen mit Charakter und Spielraum für innovative Sounds und Grooves. Das schreibt sich der Digitone des schwedischen Herstellers Elektron auf die Fahne. Der Elektron Digiton ist ein achtstimmiger, digitaler Desktop-Synthesizer mit integriertem Sequenzer. Kombiniert mit der gebotenen Klangerzeugung, die aus additiver mit nachgeschalteter subtraktiver Synthese besteht, schafft das Raum für ganz besondere Sounds. Wer Elektron kennt, weiß, dass der Sequenzer ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal des Synthies ist. Der Digitone-Sequenzer bietet dir insgesamt vier Synth-Spuren, die alle mit einem variablen FM-Algorithmus ausgestattet sind sowie vier zusätzliche MIDI-Tracks. Die MIDI-Tracks können dabei jeweils bis zu acht Noten pro Akkord sowie Velocity, Length, Pitch Bend, Aftertouch und CC senden. Jede der acht Sequenzer-Tracks bietet dir zusätzlich einen Arpeggiator, individuelle Track-Längen sowie polyphones Sequenzieren, Micro-Timing, Trigger-Conditions und natürlich Parameter Locks. Das heißt, dass jeder Parameter automatisiert und pro Step geändert werden kann, was wiederum bedeutet, dass man pro Step grundsätzlich einen vollkommen anderen Sound abfeuern kann! Möglichkeiten pur zu einem attraktiven Preis!

Elektron Digitone    (Produktseite auf thomann.de)

Make Noise 0-Coast

Make Noise sind vor allem für ihre hervorragenden Eurorack-Module bekannt. Mit dem 0-Coast haben die Amerikaner einen eigenwilligen Desktop-Synthesizer vorgestellt, der Elemente der East-Coast- und West-Coast-Synthese kombiniert. Dank vieler Patchpunkte lässt sich der 0-Coast bestens mit einem Modularsystem verbinden. Experimentierfreudige Soundtüftler erhalten mit dem kompakten Synthesizer ein inspirierendes Instrument, das sich in keine Schublade stecken lässt und immer wieder mit neuen Sounds überrascht. Gerade, wer sich erstmals mit den Techniken der West Coast befasst, sollte hier zugreifen. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Make Noise O-Coast      (Produktseite auf thomann.de)

MFB Synth Pro

Schon lange haben MFB mit deren kompakten, puristischen Drummachines und Synthesizern auf dem hart umkämpften Feld der Analog-Technik ihren Platz gefunden. Der nächst logische Schritt nach diversen Drummachines (Tanzmaus,  Tanzbär 2) und Mono-Synths (Dominion 1) ist nun der erste polyphone Desktop-Synthesizer aus dem Hause MFB, den die Berliner schlicht „Synth Pro“ getauft haben. Und derartig Pro präsentiert er sich auch mit u. a. 8-stimmiger Polyphone, drei flexiblen VCO‘s, zwei Filtern und zusätzlichen On Board-Effekten. Trotz des kompakten Gehäuses ist der Synth Pro auffällig großzügig bestückt und präsentiert sich eigenständig, ohne in der stets anwachsenden Masse analoger Poly-Flaggschiffe zu versanden.

MFB Synth Pro

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Modal Argon 8M

Der als Desktop-Synth aufgebaute Argon 8M Wavetable Synthesizer bietet viele Funktionen und Möglichkeiten des Sound-Designs wie sein Vorläufer Modal 002, das aber zu einem deutlich kleineren Preis. In seinem Innern arbeitet der Argon 8 mit einer 8-stimmig polyphonen Wavetable-Synthesizer-Engine, mit vier Oszillatoren pro Stimme und 120 Wavetables. Drei Stereo-Effekt-Prozessoren, eine Mod-Matrix mit 52 Zielen, ein Sequenzer mit 512 Steps sowie ein Arpeggiator mit 32 Steps machen Argon 8 zu einem Synthesizer mit Potenzial. Der USB-Anschluss und eine Editor-Software runden das Ganze ab und ermöglichen auch jenen, die nicht so gerne an den Knöpfen drehen eine schnelle Bedienung mit der Maus. Die Desktop-Version ist technisch identisch mit den Tastaturmodellen Argon 8 und Argon 8X und kann auch in ein 19"-Rack eingebaut werden.

Modal Argon 8M    (Produktseite auf thomann.de)

Moog Minitaur

Der Moog Minitaur ist der günstigste Weg zum originalen, fetten Moog-Sound. Der Urenkel des Taurus Bass-Synthesizers aus den 1970ern überzeugt mit einem extrem druckvollen, bassstarken Sound und einer sehr intuitiven Bedienung. Im Rahmen eines Updates bekam der Minitaur im letzten Jahr neue LFO-Wellenformen und Sample&Hold spendiert, was die klanglichen Möglichkeiten noch einmal erweitert hat.

Moog Minitaur Test

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Moog Mother-32 

Der Mother-32 ist ein semi-modularer Analogsynthesizer, der sich alleine oder zusammen mit einem Modularsystem nutzen lässt. Wer ein Eurorack-System besitzt, kann den Synthesizer auf Wunsch direkt einbauen. Die „Mutter“ ist ein idealer Startpunkt für ein Modularsystem, weil sie eine komplette, flexible Synthesizerstimme und einen Sequencer mitbringt. Damit eignet sich der Synthesizer hervorragend als Schaltzentrale. Aber auch stand-alone überzeugt der Mother-32 mit einem guten, klassischen Moog-Sound, und wer mehrere Exemplare kombiniert, kann die Möglichkeiten drastisch erweitern.

Moog Mother-32     (Produktseite auf thomann.de)

Moog Sirin

Beim Moog Sirin stand das Modell Minitaur aus dem gleichen Hause Modell, besonders bei der Klangerzeugung. Somit stammen beide wiederum vom Moog Taurus ab. Und trotzdem ist der Moog Sirin etwas ganz Besonderes, denn er wurde eigens für einen firmenbezogenen Anlass entwickelt, quasi als Geschenk an sich selbst, und es gibt nur 2.500 Stück davon. Vielleicht ist Sirin auch deshalb etwas farbenfroher als üblich geraten. Ansonsten gibt es nicht so viele Unterschiede zum Minitaur. Die klangstarken Bass-Sounds à la Taurus finden sich auf jeden Fall auch im Sirin, in höheren Gefilden wie zum Beispiel bei Flächen- oder Lead-Sounds macht Sirin aber ebenfalls eine gute Figur.   

Moog Sirin

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Pittsburgh Modular Microvolt 3900

Der amerikanische Hersteller Pittsburgh Modular präsentiert mit dem Microvolt 3900 einen monophonen Desktop-Synthesizer, der durch spezielle Features eine Art Symbiose aus West- und East-Coast-Synthese anvisiert. Hinzu kommt die semimodulare Komponente durch eine Patchbay, während der Analog-Synth aber auch intern verschaltet ist und ohne Patchkabel genutzt werden kann. Mit dem Microvolt 3900 gelingt Pittsburgh ein auffällig erfrischendes Statement in der dicht besiedelten Welt analoger Desktop-Synths. Nicht zuletzt durch sein erhabenes Low End kreiert der Synth einen soliden, kantigen Grund-Sound, der zusammen mit den unkonventionellen West Coast-Features ungehörte und verspielte Klang-Texturen ermöglicht, die vor allem im Bereich Sound-Design und Percussion einen bleibenden Eindruck hinterlassen dürften. Der Microvolt 3900 ist kein Allrounder und Alltags-Synth, sondern eher eigenwillig und innovativ und eine interessante Spielwiese für Soundtüftler.

Pittsburgh Modular Microvolt 3900      (Webseite des Herstellers)

Polyend & Dreadbox Medusa

Medusa ist ein hybrider Desktop-Synthesizer inkl. Grid plus Sequenzer, und das Ergebnis der ersten Zusammenarbeit zwischen dem britischen Hersteller Polyend und der griechischen Manufaktur Dreadbox. Ausgestattet mit den besten Features aus dem Dreadbox-Portfolio vereint Medusa die analoge und digitale Domäne in einer neuen Form. Der von Dreadbox stammende analoge Part bietet drei synchronisierbare analoge Oszillatoren mit den Wellenformen Sägezahn, Rechteck mit regelbarer Pulsweiten-Modulation, Dreieck und Sinus. Ergänzt wird der Umfang durch ein klassisches 24 dB Analogfilter mit 2-Pol Tiefpass, 4-Pol Tiefpass und Hochpass, Frequenzmodulation für Oszillatoren und Filter, analogen Rauschgenerator mit eigenem Filter, fünf frei zuweisbare und zum Tempo synchronisierbare LFOs mit morphbaren Schwingungsformen (von Sinus über Puls, Sägezahn und Dreieck) und fünf Hüllkurvengeneratoren sowie einem Loop-Generator für die Hüllkurve. Polyend steuert drei weitere aber digitale Oszillatoren mit denselben Schwingungsformen und Eigenschaften hinzu. Der Synthesizer selbst monophon, bzw. paraphon spielbar. Ergänzt ist das Ganze durch einen Grid-Sequenzer mit 64 Pads und drei unterschiedlichen Sequenzer-Modi, die im Zusammenspiel enorme Möglichkeiten des Sounddesigns auch bei Live-Einsätzen bieten.

Polyend & Dreadbox Medusa      (Produktseite auf thomann.de)

Roland System-1m

Das Roland System-1m ist ein „Plug-Out-Synthesizer“, in den man eine Reihe von kompatiblen Roland Software-Synths laden kann. So steht nicht nur die vierstimmig polyphone interne Klangerzeugung zur Verfügung, sondern beispielsweise auch ein SH-101, ein SH-2 oder ein Promars. Einmal in das System-1m geladen, können die Software Synths dann unabhängig vom Computer gespielt und über die Patchpunkte sogar hardwareseitig gepatcht und in ein Modularsystem integriert werden. Diese Fähigkeit ist der Grund dafür, dass das Rackmodul System-1m der Tastaturvariante System-1 unbedingt vorzuziehen ist, zumal die Klaviatur des System-1 eine große Enttäuschung ist. Wer das Budget hat, kann auch zum größeren System-8 greifen, das über mehr Möglichkeiten verfügt und auch die polyphonen Plug-Outs Juno-106 und Jupiter-8 laden kann.

Roland System-1     (Produktseite auf thomann.de)

Soma Lyra-8

Der Soma Laboratory Lyra-8 ist ein ganz außergewöhnlicher Synthesizer, bei dem es weniger um das Thema Synthese, sondern mehr um die haptische Spielbarkeit und den experimentellen Charakter geht. Auch der unmittelbare haptische Zugriff auf sämtliche Parameter der Klangerzeugung trägt selbstverständlich viel dazu bei, dass sich der Lyra unter den Fingern des Spielers ausgesprochen organisch manövrieren lässt. Klanglich neigt Lyra eher zu den etwas raueren, krachigen und dystopischen Klangszenarien, weniger zum sphärischen Wohlklang. Den Soma Lyra-8 sollte man in jedem Fall einmal ausprobieren, um ein Gefühl für diesen unkonventionellen Ansatz des Spielens am Instrument zu erhalten.

Soma Lyra-8    (Produktseite auf thomann.de)

Sonicsmith Squaver P1+

Der Squaver P1+ der polnischen Synthesizer-Manufaktur Sonicsmith ist ein semi-modularer audio-gesteuerter Analogsynthesizer im Desktopformat, der in der Lage ist, ankommendes Audiomaterial in Echtzeit zu analysieren, die gewonnene Information als Kontrollspannung auszugeben und gleichzeitig einen integrierten Analog-Synthesizer anzusteuern. Hierbei verbindet der Squaver P1+ seine Tonhöhenanalyse mit einer potenten analogen Klangerzeugung und einer Vielzahl von Modulations-Ein- und Ausgängen. Die Synthese-Sektion des Squaver P1+ besteht aus einem Oszillator, der wahlweise Puls- oder Sägezahnschwingung (stufenlos überblendbar) liefert und von zwei Suboszillatoren flankiert wird, die frei mischbar eine und zwei Oktaven unterhalb der vorgegeben Tonhöhe arbeiten. Weiterhin steht noch ein potentes Filter mit Cutoff und Resonanz bereit, das wahlweise mit 12 oder 24 dB Flankensteilheit und als High-, Low- oder Bandpass, dem Signal Kontur verleiht und auch solitär genutzt werden kann. In der VCA-Sektion wird das Eingangssignal mit der Synthese gemischt und ein zusätzliches Modulator-Signal für den Ringmodulator eingeschliffen, was die klanglichen Möglichkeiten noch mal mächtig erweitert. Beginnt man mit Quellen für den kleinen Synth zu experimentieren und die umfangreichen Modulationsmöglichkeiten zu nutzen, wird schnell klar, dass man hier eine wirklich potente Experimentier- und Kreativquelle mit unzähligen Nutzungsmöglichkeiten vor sich hat.

Sonicsmith Squaver P1+      (Produktseite auf thomann.de)

Teenage Engineering OP-Z

Nur etwa halb so groß wie der große Bruder OP-1, bietet OP-Z mehr DSP-Power. Ausgerüstet mit einen 16-Spur-Sequenzer, bei dem alle Spuren unabhängig voneinander laufen, ermöglicht OP-Z eine individuelle Spurgeschwindigkeit und Spurlänge. Hier ist es möglich, jedem der 16 Schritte ein eigenes Step-Verhalten hinzuzufügen, eine Funktion, die Teenage Engineering ‚step components‘ nennt. Somit erhält man einen „Dual-Layer-Sequencer“, bei dem das erste Layer ein traditioneller 16-Step-Sequenzer ist, während das zweite Layer Variation pro Zyklus, Notenvariation, Mikro-Sequenzierung, Richtung, Parameteränderungen, Retriggers und vieles mehr auf jedem Schritt hinzufügt. Somit ist es theoretisch möglich sein, einen kompletten Song zu erstellen, indem man nur den ersten von 16 Schritten programmiert und mehrere Step-Komponenten verwendet, um endlose Variationen zu erzeugen. OP-Z ist komplett Stand-alone und jederzeit und überall einsetzbar. 

Teenage Engineering OP-Z    (Produktseite auf thomann.de)

Twisted Electrons MEGAfm

Der Twisted Electrons MEGAfm ist ein Desktop-Synthesizer, dessen Tonerzeugung auf zwei 4-Operator FM-Chips des Typs YM2612 von Yamaha besteht, die schon Ende der 1980er Jahre vom Spielkonsolen-Giganten „Sega“ in deren legendärer Megadrive-Konsole verbaut wurden. Ausgestattet mit einem robusten Gehäuse und vielen Echtzeitreglern offeriert Twisted Electrons eine Bedienhaptik, die das Programmieren der integrierten FM-Technologie einfach gestalten möchte. Daneben bietet der Synthesizer zusätzliche Funktionen, wie Sequenzer/Arpeggiator und eine Plug-In Steuerung. Klanglich geht der MEGAfm in die Richtung eher rauer Klänge, sobald man die Operatoren komplexer miteinander verschachtelt, was durch die zum Einsatz kommende Digital/Analog-Klangwandlung per 9-Bit DAC noch unterstrichen wird. Somit bietet der MEGAfm das ideale Territorium für Anwender, die großen Wert auf Klänge mit Low-Fi/Retro-Ästhetik legen.

Twisted Electrons MEGAfm

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DRUM SYNTHESIZER

Elektron Digitakt

Elektron Digitakt ist ein Step-Sequenzer und Sampler speziell für One-Shots – und damit ideal für das Drum Programming. Die Engine bietet acht Stimmen, man kann also bis zu acht Samples parallel pro Step abfeuern. Pro Step – schon deshalb, weil jede Stimme pro Step das Sample auch ändern kann. Pro Pattern bzw. Project können wiederum bis zu 127 Samples angesprochen werden. Eine Limitierung der Länge scheint es nicht zu geben, insgesamt dürfen alle Samples eines Projektes nicht größer als 64 MB sein. Multi-Samples oder dediziertes Round-Robin gibt es nicht. Elektrons Digitakt ist ein toller Performance-orientierter Sampler, der dank seiner vielen komplexen Modulationsmöglichkeiten durchaus den Begriff Drum Machine verdient, auch wenn es keine eigene Klangerzeugung im eigentlichen Sinne gibt. Wer den analogen Part der Analog Rytm nicht berauschen fand, kommt hier definitiv auf seine Kosten! Hinzu kommt der äußerst lässige Sequenzer für bis zu acht weitere MIDI-Spuren, welcher sogar vierfach Polyphonie unterstützt. Gerade das macht den druckvollen Sampler zur perfekten Zentrale für das Liveset!

MFB Dominion Tanzbär 2

Der Tanzbär 2 ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Tanzbärs mit einem etwas anderem Konzept. Hier wurde nebst LCD Display Wert auf eine hybride Struktur gelegt, welche die Klänge variabler wählen lassen, außerdem wurde die Bass Stimme zum vollwertigen Synthesizer ausgebaut. Der Drumcomputer bietet sieben analoge Percussion-Instrumenten, einen analogen Bass Synthesizer, drei digitale Sample-Stimmen mit Analog Multifiltern und zehn Sample-Instrumente, wovon sich zwei Instrumente eine Samplestimme teilen. Alle Samples lassen sich über ein vom Hersteller angebotenes kostenloses Tool austauschen, was einen individuellen Drumsound möglich macht. Der Sequenzer besitzt eine Lauflichtprogrammierung und kann 100 Patterns speichern. Die Patterns können via "CHAIN" verkettet werden und haben bis zu 64 Steps (A/B/C/D). Des Weiteren lassen sich 16 unterschiedliche Flames programmieren, Die Steplänge ist für jedes Instrument individuell einstellbar, Polymetrische Grooves sind damit leicht zu realisieren. Der Drumcomputer lässt sich über USB oder MIDI via Midi Clock synchronisieren. Neben einem Master-Volumen bietet jedes Instrumentseinen eigenen Volumenregler (bis auf vier Sample Stimmen, wo dies über das Endlos Dial geregelt wird ) und über die Mute-Taste lassen sich die einzelnen Instrumente stummschalten. Es stehen 12 Einzelausgänge (Miniklinke) und ein Stereo Ausgang zur Verfügung.

Moog DFAM

Der „drummer from another mother“, kurz DFAM, ist nach dem Moog Mother-32 der zweite semi-modulare Synthesizer aus dem Hause Moog. Das analoge Tischgerät nutzt dabei ein grundsätzlich ähnliches Konzept, setzt aber auf Percussion-Sound und bietet einen achtstufigen Step-Sequenzer. Der Moog DFAM ist ein analoger, monophoner Synthesizer mit einem integrierten 8-Step-Sequencer und einem Patch-Feld. Die Klangerzeugung setzt sich aus zwei VCOs, einem Rauschgenerator sowie Multimode-Ladder-Filter, VCA und drei simplen Decay-Hüllkurven zusammen. Der Sequenzer verfügt über Pitch- und Velocity-Spuren und wird mit Stift-Potis eingestellt. Mit dem DFAM lassen sich im Handumdrehen fette, prägnante Percussion-Sequenzen bauen, die ordentlich grooven. Dabei ist der DFAM eher die Axt im Walde als ein zart klingendes Etwas. Der Klang ist brachial, dabei aber niemals kalt oder gar „billig“. Typisch Moog eben, wenn auch mit einer Portion Moderne versehen. 

Moog DFAM    (Produktseite auf thomann.de)

Vermona DRM1 Mk3

Vermona baute bereits zu DDR-Zeiten analoge Klangerzeuger und Klangveredler und ist in diesem Feld bis heute aktiv. Mit der DRM1 erhält man einen analogen Drumcomputer, der acht Sounds bietet, die mit jeweils sieben Paramtern bearbeitet werden können. Das Ganze mit direktem Parameterzugriff ohne Untermenü-Umwege und versteckte Funktionen. Die gebotenen Sounds sind durch die Bank sehr gut, bieten einen eigenen Charakter und können via MIDI anschlagdynamisch getriggert werden, wodurch ein externer Sequenzer nötig wird, der die Klänge ansteuert. Wer auf der Suche nach mehr Klangfarbe für seinen analogen Fuhrpark ist, sollte hier zugreifen, denn Qualität und Sound stimmen.

Vermona DRM1 Mk3    (Produktseite auf thomann.de)

ALTERNATIVE: SYNTHESIZER BIS 500 EURO

Wer weniger als 500 Euro ausgeben möchte, findet unsere Favoriten im Preisbereich bis 500 Euro in dieser Übersicht:

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