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01.03.2019

Die besten Synthesizer von 500 bis 1000 Euro

Mittelklasse-Synthesizer von 500 bis 1000 Euro im Überblick

Synthesizer mit Tastatur / Desktop-Synthesizer / Drum-Synthesizer

Die Suche nach dem besten Synthesizer im Mittelklassebereich kann einem das Leben  wirklich schwer machen und man verliert schnell den Überblick. Gerade in der Klasse unter 1.000 Euro ist das Angebot sehr groß und vielseitig, und viele neue Hersteller mischen den Markt kräftig auf. Hier kommen unsere Favoriten in der Klasse von 500 bis 1.000 Euro.

Man muss allerdings keine 500 Euro ausgeben, um einen guten Synthesizer zu erhalten – unsere Lieblings-Synthesizer unter 500 Euro findet ihr in dieser Liste. Mit einem etwas größeren Budget erweitern sich die Möglichkeiten aber noch einmal kräftig. Das Angebot reicht von der samplebasierten Workstation über Grooveboxen und virtuell-analoge Synthesizer bis hin zu modernen Analogsynths, die mit ihrem fetten Sound überzeugen.

Die folgende Übersicht zeigt unsere Favoriten, aufgeteilt in die Kategorien

  • Synthesizer mit Tastatur,
  • Desktop-Synthesizer
  • Drum-Synthesizer

Hinweis:  Die Position der Synths innerhalb der einzelnen Kategorien ist keine Rangfolge, sondern richtet sich nach dem derzeitigen Straßenpreis.

+ Synthesizer mit Tastatur +

Korg MS-20 mini

Der 1978 erschienene MS-20 ist neben dem Minimoog wohl der legendärste monophone Analog-Synthesizer überhaupt. Ein echter Meilenstein in der elektronischen Musikgeschichte. Mit dem MS-20 mini bringt Korg einen leicht geschrumpften Klon des über dreißigjährigen Klassikers heraus. Ebenfalls voll analog, ebenfalls halbmodular. Der MS-20 mini ist mit MIDI und USB ausgestattet und somit etwas moderner als das Original. Davon abgesehen gleicht er dem Original bis aufs Haar, kostet aber nur etwa halb so viel, wie ein originärer MS-20 auf dem Gebrauchtmarkt. Ein Grund für die Beliebtheit des MS-20 ist sein übersichtlicher Aufbau bei gleichzeitig sehr vielseitigen Möglichkeiten. Der MS-20 mini lädt wunderbar zum Ausprobieren ein und ist damit immer für eine Soundüberraschung gut. Experimentierfreudige Soundbastler können sich also freuen. Der MS-20 mini ist ein faszinierender Sound-Baukasten zu einem tollen Preis. Optisch und soundtechnisch ist er ein liebevoll gefertigtes Ebenbild des legendären Vorbilds von 1978. Der Neue ist zwar etwas kleiner, aber gut verarbeitet, voll analog, stimmstabil, kann aber MIDI und ist optisch eine Augenweide. Spiel, Spaß, Spannung und Sound at its best!   

Preis

Korg MS-20 mini: 513 €

Korg Minilogue

Der Korg Minilogue ist einer der günstigsten polyphonen Analogsynthesizer. Schon das allein ist ein starkes Argument. Aber der kompakte, vierstimmig polyphone Minilogue überzeugt auch mit einem sehr guten, vielseitigen Sound und einer einfachen, direkten Bedienung. Dazu gibt es einen Step Sequencer mit Motion Sequencing, der den Minilogue auch für elektronische Live-Performances interessant macht. Mittlerweile hat der Minilogue eine ganze Familie inspiriert, die vom günstigen Monologue bis hin zum großen Prologue reicht.

Preis

Korg Minilogue: 529 €

Korg Minilogue XD

Der Korg Minilogue XD vereint das kompakte Format des Minilogue mit den technischen Vorzügen des großen Prologue. Der 'XD' bietet zusätzlich zur analogen Klangsynthese auch eine digitale Multi-Engine, einen aufgerüsteten Sequencer, digitale Effekte und Micro-Tuning-Funktionalität. Die typischen Schaltungen dieser Produktlinie ergänzend, wie z. B. Wave Shaping zum Beeinflussen der Obertöne des Oszillators und einem Sync/Ring Switch, sind Cross Modulation, ein steiles 2-Pol-Filter und ein Drive Switch an Board, der Signale verdichtet und zum Filter des Minilogue XD schickt. Die Soundpalette reicht dabei von analog-typischen, warmen Pads über fette Bässe, bis hin zu knackigen Lead Voices. Zusätzlich zu zwei analogen VCOs eröffnet eine Multi-Engine als dritter Oszillator weitere digitale Sounddesign-Möglichkeiten. Die Engine verfügt über drei verschiedene Klangerzeuger-Typen (Noise, VPM und User Slot) mit völlig anderen Eigenschaften als analoge Signale. Man kann sie parallel zur analogen Engine nutzen und so das Potenzial des hybriden Sound Designs drastisch erweitern. Die hochwertigen Digitaleffekte des Minilogue XD mit ihrer 32-Bit-Fließkomma-DSP-Einheit geben dem Ganzen den letzten Schliff. Drei Effekttypen (Modulation, Reverb und Delay) sind gleichzeitig einsetzbar und erlauben vielfältige Variationen, darunter Chorus, Ensemble, Warm Tape Delay und unterschiedliche Reverbs. In die User-Effect-Slots kann man selbst erstellte Effektprogramme laden.

Preis

Korg Minilogue XD: 649 €

Korg Minilogue XD    (Produktseite auf thomann.de)

Arturia Minibrute 2

Seit dem Erscheinen des ersten MiniBrute ist der einstige Softwarehersteller Arturia zu einer festen Größe für Analogsynthesizer geworden. Mit dem MiniBrute 2 gibt es nun eine Neuauflage des Minibrute, der mit seinem Oszillatorkonzept, dem Steiner-Parker-Filter und dem „Brute Factor“ an den Vorgänger anknüpft. Im Gegensatz zur ersten Auflage ist der Neue aber semi-modular konzipiert und verfügt über umfangreiche Patchfelder. So lassen sich verschiedenste Modulationen realisieren und der Synthesizer kann in ein Modularsystem integriert werden.

Preis

Arturia Minibrute 2: 599 €

Yamaha MX V2 Serie

Mit der MX V2 Serie bietet Yamaha protable Einstiegssynthesizer, die mit über 1.000 Sounds des Yamaha Motif XS daherkommen und eine direkte Anbindung an MusiK APPs für iOS Geräte bietet wie z. B. Cubase AI und FM Essential. Split- und Layersounds können ganz einfach in 128 programmierbare Performances gespeichert werden. Mit 128 Stimmen Polyphonie hat man zudem genügend Spielpower. Als Spielhilfen stehen 4 Echtzeitcontroller, sowie Pitchbend und Modulationsrad zur Verfügung. Die Yamaha FM Essential App ist ein vollwertiger FM Synthesizer mit vier Operatoren und acht Algorithmen, die sich nahtlos mit den Synthesizern der Yamaha MX V2 Serie kombinieren lässt. Die USB-Verbindung überträgt MIDI und Audio, wodurch keine separaten Interfaces nötig sind. Zudem ist die App Inter-App-Audio-fähig. Mit nur einem Kabel zwischen iPad/iPhone und dem Yamaha MX V2 steht dem Keyboarder dadurch die immer größer werdende Welt der Synthesizer-Apps zur Verfügung. Der Yamaha MX Synths sind zudem recht preisgünstige Synthesizer, die dem Einsteiger die Welt der Synthsounds auf eindrucksvolle Weise nahebringen.

Preis

Yamaha MX61 V2: 599 €

Yamaha MX88: 949 €

Korg Kross 2 

Synthesizer-Workstations sind klassische Arbeitspferde für die Bühne, die beinahe jeden erdenklichen Sound erzeugen können. Zum günstigen Preis deckt der Korg Kross 2 alles ab, was man im Keyboarder-Alltag normalerweise braucht. Mit 120 Stimmen Polyphonie, 896 Combinations, integrierten Effekten, Arpeggiator und Step Sequencer sowie einem 16-Spur MIDI Sequencer geht dem Kross nicht so schnell die Puste aus. Dabei ist er in der 61-Tasten-Version mit nicht einmal 4 kg (!) ein absolutes Leichtgewicht und lässt sich mühelos zum Auftritt transportieren. Wer einen günstigen Allrounder für die Bühne sucht, kann beim Kross 2 bedenkenlos zugreifen.

Preis

Korg Kross 2: 635 €

Roland Juno DS-Serie

Der Roland Juno DS-Serie bietet vielseitige Workstation-Synths, die sich in Anlehnung an den Juno-Di/Juno-G auf ein großes Angebot an Sounds und Funktionen fokussieren. Das Spielen der diversen Pianos, Orgeln und Synths gestaltet sich durch die anschlagdynamischen Tasten sehr angenehm. Die Drum-Kits lassen sich auf den Trigger-Pads gut performen, grooven auf Wunsch aber auch selbstständig in verschiedenen Rhythmus-Pattern. Dabei dürfte sich die etwas komplizierte Bedienung phasenweise ein wenig hemmend auf den Workflow auswirken. Ein Arppegiator sowie ein Sequencer beleben die vielen Klangfarben, die sich via Sampling und Wave-Expansion-Slot noch beliebig erweitern lassen. Durch die Split/Layer-Funktion lassen sich bis zu 16 Parts gleichzeitig auf den DS-Synths spielen, was vor allem bei komplexeren Live-Setups hilfreich sein kann. Diverse On Board-Effekte erfreuen nicht nur den integrierten Vocoder, sondern verleihen dem Synth in Zusammenarbeit mit einem eingebauten Audio/Midi-Interface insgesamt einen amtlichen Workstation-Charakter, der Live/Studio-Keyboardern eine zuverlässige Allround-Lösung liefert.

Preise

Roland Juno DS-61: 678 €

Roland Juno DS-76: 769 €

Roland Juno DS-88: 939 €

Behringer DeepMind 12 

Mit ihrem ersten Synthesizer ließ die oft polarisierende Firma Behringer eine Bombe platzen: 12 analoge Stimmen zum günstigen Preis. Die Struktur des DCO-basierten Analogsynths orientiert sich an der Roland Juno-Serie, und auch klanglich lässt der DeepMind eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Allerdings verfügt er zusätzlich über eine umfangreiche Effektsektion, die die klanglichen Möglichkeiten erweitert. Der Behringer DeepMind 12 war der Startschuss zu einer ganzen Reihe an günstigen Synthesizern, mit denen der Hersteller den Markt durcheinander bringen wollte. Mehr Analogpower für weniger Geld wird man nur schwerlich finden. Der DeepMind 12 bietet in Kombination der gebotenen Möglichkeiten eine Reihe an guten, teilweise auch charakteristischen und eigenständigen Sounds. Konzeptionell wird er zwar nicht den Synthesizermarkt revolutionieren, aber dieser Synthesizer bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen eine flexible und polyphone Basis zu einem erschwinglichen Preis.

Preis

Behringer DeepMind 12: 599 €

Behringer DeepMind 12     (Produktseite auf thomann.de)

Moog Sub Phatty

Mit dem Sub Phatty erweitert der amerikanische Traditionshersteller Moog seine erfolgreiche Phatty-Serie um einen preiswerten, monophonen Analog-Synth mit zwei Oszillatoren, einem Suboszillator und einem Rauschgenerator. Aus dieser soliden Basis entschwebt der erhabene, sahnige Moog-Sound mit großen Sub-Bass-Qualitäten, wie wir ihn kennen und lieben. Im Vergleich zu seinen Geschwistern Little Phatty oder Slim Phatty fokussiert sich der Sub Phatty mit seiner kompakten 25-Tasten-Tastatur vor allem auf den Bass-Bereich, aber liefert bei Bedarf auch seidene Lead-Sounds. Der kleine Moog ist gewohnt gut verarbeitet und mit seinen vielen, hochwertigen Potis sehr intuitiv und bühnentauglich. Aber auch im Studio brilliert er durch CV-Eingänge, Editor-Software und einer fantastischen DAW-Einbindung mittels Midi-USB.

Preis

Moog Sub Phatty: 739 €

Waldorf STVC

Im robusten Stahlgehäuse liefert der kompakte Waldorf STVC vor allem String-Sounds auf Basis digitaler Frequenzteilung, die leicht verändert vom hauseigenen „Streichfett“-Synth übernommen wurden. Darüber hinaus schmückt ein 250-bandiger Vocoder die übersichtlich gestaltete Bedienoberfläche. Ein rudimentärer, 16-stimmiger Solo-Synth reichert den String-Sound angenehm an. Wärme im Klang kann über die On Board-Effekte erzielt werden, ein Filter ist nicht mit an Bord. Der STVC besticht vor allem durch den Minimalismus und die Fokussiertheit in seinen Königs-Disziplinen: Strings und Vocoder. Dank des großen Registration-Reglers (aus Edelstahl !) lässt sich beispielsweise stufenlos zwischen den verschiedenen String-Sounds hindurch „fahren“, was unkompliziert und schnell individuelle Klang-Ergebnisse liefert. Klang-Tüftler und Keyboarder speziell auf der Suche nach charmanten String-Sounds werden hier eher fündig als Fans von Allround-Workstations mit großer Sound-Bandbreite. Für den geforderten Preis ist auch ein hochwertiges Schwanenhals-Mikrofon für den Vocoder im Lieferumfang enthalten. 

Preis

Waldorf STVC: 749 €

Waldorf STVC    (Produktseite auf thomann.de)

ARP Odyssey 

Der ARP Odyssey ist, wie auch der MS-20 mini, eine von Korg realisierte Wiedergeburt eines legendären Synthesizer-Klassikers. Alles ist genau wie beim Original aus dem Jahr 1972. Nur die Größe wurde etwas geschrumpft, allerdings gibt es den Odyssey in einer limitierten Auflage auch als Odyssey FS in Originalgröße. Das Wichtigste ist jedoch: Der Sound ist einfach umwerfend. Der Odyssey bietet feinsten Analogsound und inspiriert mit seiner etwas eigenwilligen Struktur zu vielen neuen Klängen. Mit MIDI- und USB-Anschlüssen kann die Neuauflage in jedem modernen Setup mitspielen. Zum geforderten Preis müssen Analogliebhaber hier nicht lange überlegen, zumal ein Original-Odyssey ein Vielfaches kostet und oftmals von den typischen Alterserscheinungen geplagt ist. Sehr empfehlenswert!

Preis

ARP Odyssey: 799 €

Studiologic Sledge 2 

Der Studiologic Sledge ist ein sehr interessanter Synthesizer, dessen Klangerzeugung aus dem Hause Waldorf stammt. Drei Oszillatoren pro Stimme, von denen einer neben virtuell-analogen Wellenformen auch Wavetables und Samples liefern kann, und ein kräftiges Multimode-Filter pro Stimme werden hier mit einer Tastatur von Fatar und einer intuitiven, direkten Bedienung kombiniert. Mit 24 Stimmen Polyphonie und einem Dual Mode kann der Sledge 2 bei Bedarf richtig dick auftragen. Durch sein üppig gestaltetes Bedienfeld mit vielen großen, griffigen Reglern ist er ein ideales Live-Instrument. 

Preis

Studiologic Sledge 2: 899 €

Moog Grandmother

Der Moog Grandmother verpackt das modulare Konzept des legendären Moog Modular in einem modernen, bezahlbaren Kompakt-Synth mit reichlich Retro-Flavour. Die Module der 900er-Serie sind in herrlich buntem Gewand übersichtlich angelegt worden und in ihrem soliden Grundsound unbestreitbar. Als Standalone Synth liefert der Grandmother sowohl druckvolle Bässe als auch seidige Leads und lässt sich dank sinnvoller Patchpunkte hervorragend mit seiner Umwelt verbinden, was zu wilden Klang-Experimenten einlädt. In der Performance leidet der Synth ein wenig unter der etwas kurzen 2 1/2-Oktaven-Tastatur, auch ein Pedal-Eingang wäre schön gewesen. Wer darüber hinweg sieht, wird zu dem geforderten Preis mit einem wirklich fabelhaft klingenden, extrem gut verarbeiteten Moog-Synth belohnt und spart dank der eingebauten Hall-Spirale sogar noch ein zusätzliches Effekt-Pedal.

Preis

Moog Grandmother: 899 €

Korg Krome EX 61

Mit der Korg Krome EX Music Workstation erhält der kleine Bruder des Korg Kronos ein lange ersehntes Facelift. Das namenserweiternde Kürzel 'EX' steht dabei für „Extended“, denn neben den bekannten Features, wartet der jüngste Spross aus dem Hause Korg nun mit neuen Klängen und Programmen auf, zu denen neue Pianos, E-Pianos und eine Menge elektronischer Sounds gehören. Gerade Keyboarder, die aktuelle Sounds und Samples suchen, werden hier fündig. Auch für Beat-Produzenten wartet der Krome EX mit einer nahezu endlosen Anzahl an Drum-Sounds auf. Grundsätzlich sind die vielen voreingestellten Grooves und Combinations ideal für alle, die sich gerne inspirieren lassen, oder dank der vielen modernen Klänge im Bereich der elektronischen Musik unterwegs sind. Für ein Gerät dieser Preisklasse versteckt sich im Krome EX jedenfalls geballtes Klangpotenzial und lässt den Synthesizer womöglich zur umfangreichsten Einsteiger-Workstation werden, die der Markt derzeit bietet.

Preis

Korg Krome EX 61: 949 €

+ Desktop-Synthesizer +

Roland SE-02

Der SE-02 ist eine Kooperation von Roland und Studio Electronics und das erste voll-analoge Instrument der Roland Boutique Serie. Die Struktur mit drei Oszillatoren ruft unweigerlich Assoziationen an den Minimoog hervor; allerdings ist der SE-02 kein Klon, sondern setzt auch auf Eigenständigkeit. Die Miniaturgröße der Bedienelemente stößt nicht nur auf Gegenliebe, der fette Sound des SE-02 lässt die etwas fummelige Bedienung aber schnell vergessen.

Preis

Roland SE-02: 449 €

Make Noise 0-Coast

Make Noise sind vor allem für ihre hervorragenden Eurorack-Module bekannt. Mit dem 0-Coast haben die Amerikaner einen eigenwilligen Desktop-Synthesizer vorgestellt, der Elemente der East-Coast- und West-Coast-Synthese kombiniert. Dank vieler Patchpunkte lässt sich der 0-Coast bestens mit einem Modularsystem verbinden. Experimentierfreudige Soundtüftler erhalten mit dem kompakten Synthesizer ein inspirierendes Instrument, das sich in keine Schublade stecken lässt und immer wieder mit neuen Sounds überrascht. Gerade, wer sich erstmals mit den Techniken der West Coast befasst, sollte hier zugreifen. Prädikat: Sehr empfehlenswert!

Preis

Make Noise 0-Coast: 529 €

Moog Mother-32 

Der Mother-32 ist ein semi-modularer Analogsynthesizer, der sich alleine oder zusammen mit einem Modularsystem nutzen lässt. Wer ein Eurorack-System besitzt, kann den Synthesizer auf Wunsch direkt einbauen. Die „Mutter“ ist ein idealer Startpunkt für ein Modularsystem, weil sie eine komplette, flexible Synthesizerstimme und einen Sequencer mitbringt. Damit eignet sich der Synthesizer hervorragend als Schaltzentrale. Aber auch stand-alone überzeugt der Mother-32 mit einem guten, klassischen Moog-Sound, und wer mehrere Exemplare kombiniert, kann die Möglichkeiten drastisch erweitern.

Preis

Moog Mother-32: 575 €

Roland System-1m

Das Roland System-1m ist ein „Plug-Out-Synthesizer“, in den man eine Reihe von kompatiblen Roland Software-Synths laden kann. So steht nicht nur die vierstimmig polyphone interne Klangerzeugung zur Verfügung, sondern beispielsweise auch ein SH-101, ein SH-2 oder ein Promars. Einmal in das System-1m geladen, können die Software Synths dann unabhängig vom Computer gespielt und über die Patchpunkte sogar hardwareseitig gepatcht und in ein Modularsystem integriert werden. Diese Fähigkeit ist der Grund dafür, dass das Rackmodul System-1m der Tastaturvariante System-1 unbedingt vorzuziehen ist, zumal die Klaviatur des System-1 eine große Enttäuschung ist. Wer das Budget hat, kann auch zum größeren System-8 greifen, das über mehr Möglichkeiten verfügt und auch die polyphonen Plug-Outs Juno-106 und Jupiter-8 laden kann.

Preis

Roland System-1m: 579 €

Teenage Engineering OP-Z

Nur etwa halb so groß wie der große Bruder OP-1, bietet OP-Z mehr DSP-Power. Ausgerüstet mit einen 16-Spur-Sequenzer, bei dem alle Spuren unabhängig voneinander laufen, ermöglicht OP-Z eine individuelle Spurgeschwindigkeit und Spurlänge. Hier ist es möglich, jedem der 16 Schritte ein eigenes Step-Verhalten hinzuzufügen, eine Funktion, die Teenage Engineering ‚step components‘ nennt. Somit erhält man einen „Dual-Layer-Sequencer“, bei dem das erste Layer ein traditioneller 16-Step-Sequenzer ist, während das zweite Layer Variation pro Zyklus, Notenvariation, Mikro-Sequenzierung, Richtung, Parameteränderungen, Retriggers und vieles mehr auf jedem Schritt hinzufügt. Somit ist es theoretisch möglich sein, einen kompletten Song zu erstellen, indem man nur den ersten von 16 Schritten programmiert und mehrere Step-Komponenten verwendet, um endlose Variationen zu erzeugen. OP-Z ist komplett Stand-alone und jederzeit und überall einsetzbar. 

Preis

Teenage Engineering OP-Z: 599 €

Teenage Engineering OP-Z    (Produktseite auf thomann.de)

Behringer DeepMind 12D

Der Behringer DeepMind 12D ist die Desktop-Version des Deepmind 12 Synthesizers: 12 analoge Stimmen, und die recht preiswert. Die Struktur des DCO-basierten Analogsynths orientiert sich an der Roland Juno-Serie, und auch klanglich lässt der DeepMind eine gewisse Ähnlichkeit erkennen. Allerdings verfügt er zusätzlich über eine umfangreiche Effektsektion, die die klanglichen Möglichkeiten erweitert. Der Behringer DeepMind 12 war der Startschuss zu einer ganzen Reihe an günstigen Synthesizern, mit denen der Hersteller den Markt durcheinander bringen wollte. Mehr Analogpower für weniger Geld wird man nur schwerlich finden. Der DeepMind 12 bietet in Kombination der gebotenen Möglichkeiten eine Reihe an guten, teilweise auch charakteristischen und eigenständigen Sounds. Dieser Synthesizer bietet Einsteigern und Fortgeschrittenen eine flexible und polyphone Basis zu einem erschwinglichen Preis.

Preis

Behringer DeepMind 12D: 599 €

Behringer DeepMind 12D    (Produktseite auf thomann.de)

ARP Odyssey Rev.3 & Rev.1

Der 1972 erschienene ARP Odyssey gehört zu den Giganten unter den analogen Synthesizern. Nun hat Korg den Klassiker in Zusammenarbeit mit dem damals an der Entwicklung beteiligten Ingenieur David Friend neu aufgelegt. Das Bedienfeld gleicht dem des Originals fast bis zum letzten Schalter, mit ganz wenigen Ergänzungen. Alles arbeitet vollständig analog, wodurch die Regler keine MIDI-Daten senden können und andersherum auch keine MIDI-Steuerung von Parametern möglich ist. Der Odyssey ist außerdem zweifach paraphon bzw. duophon. Auch lässt sich beim aktuellen Odyssey zwischen den drei Filtervarianten wählen, die der Synthesizer in seiner neunjährigen Bauzeit durchlief. Der erste Odyssey (Rev. I) ein 12dB-Filter, während Rev. II und Rev. III verschiedene Versionen eines 24dB-Filters aufwiesen. Bei der Neuauflage stehen alle drei Varianten zur Verfügung, die sich deutlich im Sound und vor allem im Resonanzverhalten unterscheiden. Alle drei Filter lassen sich zudem mühelos in Eigenschwingung versetzen. Dank USB, MIDI-In und CV/Gate Ein- und Ausgängen lässt sich der Odyssey problemlos in alle modernen Produktionsumgebungen integrieren. Die umschaltbaren Filtervarianten und der neue Drive-Schalter sind behutsame Verbesserungen, die die klanglichen Möglichkeiten erweitern, ohne den Charakter des Synthesizers zu verändern. Die beiden Module Rev. 1 und Rev.3 entsprechen technisch dem ARP Odyssey Tastaturmodell bieten aber die Farbgebung der klassischen Rev.1 und Rev. 3 Modelle.

Preis

ARP Odyssey Rev.3: 607 €

ARP Odyssey Rev.1: 649 €

Elektron Digiton

Beliebt wie noch nie: Tonerzeugungen mit Charakter und Spielraum für innovative Sounds und Grooves. Das schreibt sich der Digitone des schwedischen Herstellers Elektron auf die Fahne. Der Elektron Digiton ist ein achtstimmiger, digitaler Desktop-Synthesizer mit integriertem Sequenzer. Kombiniert mit der gebotenen Klangerzeugung, die aus additiver mit nachgeschalteter subtraktiver Synthese besteht, schafft das Raum für ganz besondere Sounds. Wer Elektron kennt, weiß, dass der Sequenzer ein ganz besonderes Ausstattungsmerkmal des Synthies ist. Der Digitone-Sequenzer bietet dir insgesamt vier Synth-Spuren, die alle mit einem variablen FM-Algorithmus ausgestattet sind sowie vier zusätzliche MIDI-Tracks. Die MIDI-Tracks können dabei jeweils bis zu acht Noten pro Akkord sowie Velocity, Length, Pitch Bend, Aftertouch und CC senden. Jede der acht Sequenzer-Tracks bietet dir zusätzlich einen Arpeggiator, individuelle Track-Längen sowie polyphones Sequenzieren, Micro-Timing, Trigger-Conditions und natürlich Parameter Locks. Das heißt, dass jeder Parameter automatisiert und pro Step geändert werden kann, was wiederum bedeutet, dass man pro Step grundsätzlich einen vollkommen anderen Sound abfeuern kann! Möglichkeiten pur zu einem attraktiven Preis!

Preis

Elektron Digiton: 699 €

Arturia MiniBrute 2S

MiniBrute 2S ist ein analoger Monosynth, der die Signalgenerierung, die Klangformung und die modularen Funktionen des MiniBrute 2 vereint. MiniBrute 2S ersetzt dabei die Tastatur durch eine Reihe von Performance-Pads sowie einen dreifachen Layer-Sequencer mit Platz zum Speichern von bis zu 64 Sequenzen und der Möglichkeit, diese miteinander zu verbinden. Dadurch werden fließende Performances erzeugt. Mit den verschiedenen Ebenen sind nicht nur melodische Sequenzen erstellbar, sondern auch Parameterautomatisierungen möglich. Der MiniBrute 2S liefert eine semi-modulare Architektur, die Möglichkeiten bietet, das interne Signal-Routing zu verbessern, indem man dessen umfassendes CV/Gate Patchbay verwendet. MiniBrute 2S spielt auch eine dominierende Rolle innerhalb eines modularen Setup, indem man externe Module verwendet, um den Sound zu beeinflussen, oder auch Signale oder Sequenzen vom MiniBrute 2S zu Eurorack-Modulen sendet. Eine tolle Sache für den, der auch modular unterwegs ist.

Preis

Arturia MiniBrute 2S: 649 €

Arturia MiniBrute 2S    (Produktseite auf thomann.de)

+ Drum-Synthesizer +

Moog DFAM

Der „drummer from another mother“, kurz DFAM, ist nach dem Moog Mother-32 der zweite semi-modulare Synthesizer aus dem Hause Moog. Das analoge Tischgerät nutzt dabei ein grundsätzlich ähnliches Konzept, setzt aber auf Percussion-Sound und bietet einen achtstufigen Step-Sequenzer. Der Moog DFAM ist ein analoger, monophoner Synthesizer mit einem integrierten 8-Step-Sequencer und einem Patch-Feld. Die Klangerzeugung setzt sich aus zwei VCOs, einem Rauschgenerator sowie Multimode-Ladder-Filter, VCA und drei simplen Decay-Hüllkurven zusammen. Der Sequenzer verfügt über Pitch- und Velocity-Spuren und wird mit Stift-Potis eingestellt. Mit dem DFAM lassen sich im Handumdrehen fette, prägnante Percussion-Sequenzen bauen, die ordentlich grooven. Dabei ist der DFAM eher die Axt im Walde als ein zart klingendes Etwas. Der Klang ist brachial, dabei aber niemals kalt oder gar „billig“. Typisch Moog eben, wenn auch mit einer Portion Moderne versehen. 

Preis

Moog DFAM: 559 €

Elektron Digitakt

Elektron Digitakt ist ein Step-Sequenzer und Sampler speziell für One-Shots – und damit ideal für das Drum Programming. Die Engine bietet acht Stimmen, man kann also bis zu acht Samples parallel pro Step abfeuern. Pro Step – schon deshalb, weil jede Stimme pro Step das Sample auch ändern kann. Pro Pattern bzw. Project können wiederum bis zu 127 Samples angesprochen werden. Eine Limitierung der Länge scheint es nicht zu geben, insgesamt dürfen alle Samples eines Projektes nicht größer als 64 MB sein. Multi-Samples oder dediziertes Round-Robin gibt es nicht. Elektrons Digitakt ist ein toller Performance-orientierter Sampler, der dank seiner vielen komplexen Modulationsmöglichkeiten durchaus den Begriff Drum Machine verdient, auch wenn es keine eigene Klangerzeugung im eigentlichen Sinne gibt. Wer den analogen Part der Analog Rytm nicht berauschen fand, kommt hier definitiv auf seine Kosten! Hinzu kommt der äußerst lässige Sequenzer für bis zu acht weitere MIDI-Spuren, welcher sogar vierfach Polyphonie unterstützt. Gerade das macht den druckvollen Sampler zur perfekten Zentrale für das Liveset!

Preis

Elektron Digitakt: 699 €

MFB Dominion Tanzbär 2

Der Tanzbär 2 ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Tanzbärs mit einem etwas anderem Konzept. Hier wurde nebst LCD Display Wert auf eine hybride Struktur gelegt, welche die Klänge variabler wählen lassen, außerdem wurde die Bass Stimme zum vollwertigen Synthesizer ausgebaut. Der Drumcomputer bietet sieben analoge Percussion-Instrumenten, einen analogen Bass Synthesizer, drei digitale Sample-Stimmen mit Analog Multifiltern und zehn Sample-Instrumente, wovon sich zwei Instrumente eine Samplestimme teilen. Alle Samples lassen sich über ein vom Hersteller angebotenes kostenloses Tool austauschen, was einen individuellen Drumsound möglich macht. Der Sequenzer besitzt eine Lauflichtprogrammierung und kann 100 Patterns speichern. Die Patterns können via "CHAIN" verkettet werden und haben bis zu 64 Steps (A/B/C/D). Des Weiteren lassen sich 16 unterschiedliche Flames programmieren, Die Steplänge ist für jedes Instrument individuell einstellbar, Polymetrische Grooves sind damit leicht zu realisieren. Der Drumcomputer lässt sich über USB oder MIDI via Midi Clock synchronisieren. Neben einem Master-Volumen bietet jedes Instrumentseinen eigenen Volumenregler (bis auf vier Sample Stimmen, wo dies über das Endlos Dial geregelt wird ) und über die Mute-Taste lassen sich die einzelnen Instrumente stummschalten. Es stehen 12 Einzelausgänge (Miniklinke) und ein Stereo Ausgang zur Verfügung.

Preis

MFB Dominion Tanzbär 2: 979 €

MFB Dominion Tanzbär 2    (Produktseite auf thomann.de)

Alle genannten Preise sind Straßenpreise (Stand: 01. März 2019).

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