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19.01.2018

5 Tipps zum entspannten Klavierspielen - und Lernen

Die fünf wichtigsten Voraussetzungen für ein entspanntes Klavierspiel

Die Spielfreude am Piano aufbauen und erhalten

Klavierspielen gehört nicht nur zu den schönsten Dingen, mit denen man sich selbst und anderen eine Freude macht, Klavierspielen dient auch der eigenen Entspan-nung. Obendrein ist es gut für unsere Gesundheit. Klavierspielen entspannt, senkt den Stresslevel, verbessert Konzentration und Koordination. Klavierspielen erweitert die eigene Sichtweise, weckt weitere Interessen und stärkt das Selbstvertrauen. Das alles sind sehr positive Aspekte. Wer sich darüber genauer informieren möchte, kann sich dazu einmal den Artikel aus der "Ärztezeitung - Klavierspielen baut Hirn um", genauer ansehen, der auf italienischen Studien beruht.

Worum es geht

Musik ist ein sehr edles Thema, welches besondere Sinne benötigt, die man durch gezielte Vorgehensweisen aufbaut und fördert. Dies verlangt allerdings auch das investieren von Zeit, um den gewünschten Effekt zu erreichen. Gerade wenn man das Klavierspiel lernt, ist die Begeisterung groß und es geht vieles oft nicht schnell genug. Wenn der für sich selbst gewünschte Erfolg mal ausbleibt, beginnt man an sich zu zweifeln. In der Anfangsphase können einem schon ein paar Dinge die Lust am Spielen vermiesen. Das liegt aber in der Natur der Sache, denn wenn man etwas erlernt, kann man es noch nicht. Hier muss man immer wieder üben, bis es sitzt. Dieser Rat gilt für jugendliche und erwachsene Klavierschüler gleichermaßen.

Nützliche Voraussetzungen sind Lust und ein gesunder Ehrgeiz, um die anfänglichen Hürden zu überwinden. Hat man die erste Schwierigkeit in den Griff bekommen, wirkt die Nächste nicht mehr ganz so groß. Das ist wie beim Fahrradfahren. An die anfänglichen Stürze erinnert man sich später nicht mehr. Kleinere Schwierigkeiten werden immer wieder aufkommen, aber ein beständiges und regelmäßiges Üben (Sportler trainieren für ihren Erfolg), lässt einen mit seinen Taten wachsen. Allerdings sollten die Voraussetzungen stimmen.

Damit du lernst entspannt Klavier zu spielen oder entspannt lernst die Freude an deinem Instrument zu entwickeln und zu erhalten, habe ich für dich fünf Tipps zusammengestellt, die dir helfen sollen, deinem angestrebten Ziel entspannt näherzukommen.

1. Richtig sitzen - besser spielen

Der begeisterte Anfänger achtet oft nicht auf seine Sitzposition vor dem Instrument. Da wird schnell der Küchenstuhl in Ermangelung einer Klavierbank oder eines Klavierhockers zweckentfremdet. Dabei ist die richtige Sitzposition für ein entspanntes Spiel sehr wichtig. Als ich Klavierspielen lernte, habe ich das oft auch so gemacht. Inzwischen weiß ich aber, dass die richtige Sitzposition vor dem Instrument enorm wichtig ist, um Rückenschmerzen und verspannte Schultern zu vermeiden. Die richtige Sitzhöhe ist je nach Körpergröße unterschiedlich.

Wichtig ist, dass in Sitzhöhe beide Füße bequem den Boden erreichen und parallel nebeneinanderstehen können. Achte bitte auch darauf, dass du gerade sitzt. Im Idealfall sitzt du in einem Abstand vor dem Klavier, der durch die Länge der Unterarme bis zu den Fingerspitzen vorgegeben ist. Winkele einmal die Unterarme 90 Grad zu den Oberarmen an, ohne die Arme auszustrecken. Danach rücke so nahe an das Klavier, bis beide Hände über der Tastatur Platz finden. Das ist dann dein Idealabstand zum Klavier und somit die optimale Sitzposition. Als perfekte Sitzmöglichkeiten vor dem Instrument eignen sich z. B. höhenverstellbare Klavierbänke oder Klavierhocker, die stabil stehen und individuell in der Höhe verstellbar sind.

Die Handstellung bildet eine Linie mit deinen Unterarmen. Die Finger selbst befinden sich dabei in natürlich entspannter Haltung, als würde man einen Gegenstand auf der Tastatur greifen wollen.

Meine Klavierlehrerin sagte anfänglich zu mir: "Stell' dir vor, du wolltest auf den Tasten kratzen." In der Tat ist das die ideale Fingerstellung, denn eure Finger arbeiten später beim Spielen wie kleine "Hämmerchen".

2. Konsequent üben

Das Üben gehört zum Klavierspielen, wie das Trainieren zu einem Sportler. In beiden Fällen will man ein bestimmtes Ziel erreichen. Nur durch stetige Praxis kommt man seinem Ziel Stück für Stück näher. Selbst erfahrene Pianisten üben, um a) um neue Stücke einzustudieren und b) um die Fingerfertigkeit zu erhalten. Das Üben gehört somit zum täglichen Ablauf. Oft fällt es Anfängern schwer, die richtige Zeitdauer für ihr Üben zu definieren.

Der eigene Erfolg hängt vom eigenen Einsatz ab, dessen Aufwand man für sich selbst definieren muss. Grundsätzlich wichtig ist eine gesunde Portion an Disziplin und Ausdauer, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Dieses Ziel hat der aktive Sportler auch. Für seine Disziplinen wärmt es sich vorher auf, macht Übungen, dehnt die Muskulatur, um danach eine optimale Leistung abzuliefern. Mit kalten Fingern Klavier zu spielen, ist fast unmöglich. Die Finger, besser beide Hände, müssen warm sein, um ihre Aufgabe optimal zu erledigen.

Finger und Hände müssen warm sein

Zum Warmmachen kann man z. B. die Hände periodisch Öffnen und Schließen, in einem mittleren Tempo für den Zeitraum von einer Minute. Probiere es einmal aus. Sind die Hände gut durchblutet, spielt es sich gleich viel besser. Wie viel Zeit muss man für das Üben aufbringen? Am Anfang sollte man es mit der Übungszeit pro Tag nicht übertreiben, denn die Muskulatur muss sich erst langsam an die Bewegungsabläufe gewöhnen. Die erste Übungseinheit darf nicht mit verkrampften Fingern, Rückenschmerzen und Frustration enden. Ich erinnere mich an meine ersten Klavierstunden und den Rat meiner Klavierlehrerin, dass 30 Minuten pro Tag ausreichen. Hier muss man Konsequenz walten lassen und sich diese Zeit fest mit in den Tagesablauf einplanen. Man sollte sich aber immer an das Instrument setzen, wenn die Lust zum Spielen groß ist. Denn, wie schon zuvor erwähnt, sind die ersten Hürden erst überwunden, macht es nachher doppelt so viel Spaß. Und, Übung macht den Meister.

3. Den Fingern das Laufen beibringen

Gerade Anfänger sind ungeduldig, was den eigenen Fortschritt beim Lernen des Klavierspiels anbelangt. Oft sitzt eine Melodie hartnäckig im Ohr, die man gerne spielen möchte. Jetzt kommt der Zeitpunkt, wo man sein Geschick auf der Tastatur mit einer Hand versucht. Dabei kommt man nicht selten an den Punkt, an dem der nächste Tonwechsel hakt, weil der Finger, der ihn spielen könnte, noch über einer anderen Taste liegt. Die notwendige Fingerkombination und deren örtliche und zeitliche Koordination sind noch nicht ausgebildet. Woher auch. Und so probiert man so lange, bis es dann irgendwie klappt und es wird immer an derselben Stelle stocken, weil der optimale Fingerwechsel im Ablauf noch nicht gefunden wurde. Gerade im Hinblick auf die Koordination beider Hände beim Klavierspielen liefert der Artikel "6 Tipps zum Spielen mit beiden Händen" von Tom Gatza eine wertvolle Unterstützung.

Der Fingersatz

In einem anderen Szenario stellt der Klavierlehrer Noten auf das Klavier, die gespielt werden sollen. Mit zwei Händen und zehn Fingern gilt es jetzt, jede Menge Tasten in den Griff zu bekommen. Hier kommt der Begriff "Fingersatz" ins Spiel. In der Notenliteratur obligatorisch, aber in vielen Fällen nur in der Basis aufgeführt, ist der richtige Fingersatz der erste Schritt, um mit zwei Händen und zehn Fingern die gebotene Menge an Tasten zu bezwingen. Den Begriff "Fingersatz" lernt man auch schon beim ersten Spielen der unterschiedlichen Tonleitern kennen, wenn weiße und schwarze Tasten ins Spiel kommen und mehr Töne zu spielen sind, als man Finger an der Hand hat.

Auch das muss man konsequent üben, so lange, bis es sitzt. Der richtig ausgearbeitete Fingersatz ist eines der wichtigsten Elemente auf dem Weg zum Erfolg und von immenser Bedeutung gerade beim Umsetzen schwieriger Passagen auf der Tastatur. Für ein erfolgreiches Spielen eines Stücks, erarbeitet man sich diesen später selbst, denn auf die eigenen Fertigkeiten angepasst, spielen sich nachher auch diffizile Passagen flüssig und ohne "Holpern". 

Das Metronom

Am besten übt man mit einem Metronom. Der unerbittliche Taktgeber verzeiht einem selbst verursachte Verzögerungen nicht. Deswegen gilt hier die Regel: Erst mit einem langsamen Tempo beginnen! Sitzt die zu spielende Phrase, gilt es, das Tempo langsam zu erhöhen, bis das gewünschte Spieltempo erreicht ist. Lest ergänzend dazu auch einmal den Artikel „6 Tipps für mehr Geschwindigkeit beim Keyboardspiel“ von Christian Frentzen, der das Thema Üben mit einem Metronom ebenso als essenziell wichtig beschreibt.

Eine Übung

Damit man später auch "Läufe" auf der Tastatur in hoher Geschwindigkeit spielen kann, dürfen die Finger zum Herunterdrücken der Tasten keine allzu großen Wege abspulen. Mithilfe der folgenden Übung, lässt sich eine spätere wichtige Koordination der Finger über den Tasten trainieren. Bei dieser Übung erhält man auch ganz bewusst ein Gefühl für jeden einzelnen Finger inkl. Daumen jeder Hand. Um sich selbst und auch die Finger an die Übung zu gewöhnen, kann man das kleine praktische Beispiel auch zunächst auf jeder Tischplatte nachvollziehen. Voraussetzung ist, dass diese in etwa Tastaturhöhe eines Klaviers bietet und man selbst in der eingangs schon beschriebenen Weise vor dem Tisch sitzt. Also, die richtige Sitzhöhe finden und dann an den Tisch setzen.

Winkele dann die Unterarme 90 Grad zu den Oberarmen an, ohne aber die Arme auszustrecken. Die Handstellung bildet dabei eine Linie zu euren Unterarmen. Die Finger inkl. Daumen, kommen auf der Tischplatte zu liegen. Die Übung besteht nun darin, jeden Finger nacheinander hochzuheben und wieder abzusenken, ohne, dass sich die nicht an der Reihe befindlichen Finger bewegen. Dabei bleibt auch der Handrücken fast ohne Bewegung. Du wirst schnell feststellen, dass sich Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger einfacher anheben lassen, als der vierte Finger. Beim kleinen Finger ist es dagegen schon wieder einfacher. Dieses Phänomen liegt an der Konstruktion unserer Hände und den täglichen Greifbewegungen, die nicht unbedingt etwas mit Klavierspielen zu tun haben müssen.

Wie gesagt, der Handrücken sollte sich bei dieser Übung kaum bewegen, dann machst du es richtig. Zur Kontrolle lege doch einfach einmal einen Bleistift auf den Handrücken der übenden Hand und passe dabei auf, dass der nicht herunterfällt.

Video-Beispiel 1 [ohne Ton]: Übung auf der Tischplatte. (Video: Michael Geisel)

Nachdem du die Übung auf der Tischplatte durchgeführt hast, setzte dich an das Klavier und mache das Ganze einmal dort. Hier wirst du feststellen, dass es schwieriger ist auf der starren Tischplatte zu üben, als auf der Tastatur selbst.

Mit der Kraft, die die Finger vorher auf die unnachgiebige Tischplatte ausgeübt haben, werden jetzt Tasten heruntergedrückt. Je höher die Geschwindigkeit der Finger ist, desto mehr Kraft wird auf die Taste ausgeübt, was zur Folge hat, dass der zu hörende Ton lauter ist. Auf diese Weise lässt sich ein Gefühl für die in der Musik so wichtige 'Dynamik' erlernen. Ganz einfach ausgedrückt: Mit unterschiedlichen Lautstärken arbeiten, um sein Gefühl in der Musik auszudrücken. Dazu gibt es auch einen lesenswerten Artikel von Lasse Eilers mit dem Titel "5 Tipps für mehr Gefühl beim Klavier spielen", der genau auf diese Thematik eingeht.

Diese Übung solltest du regelmäßig, pro Hand nacheinander, und später mit beiden Händen synchron auf einer Tastatur ausführen.

Video-Beispiel 2 [ohne Ton]: Übung auf der Klaviatur. (Video: Michael Geisel)

4. Sein Können präsentieren

Alleine Üben und Spielen ist eine feine Sache. Richtig spannend wird es erst, wenn man sein Können Anderen präsentiert. Am Anfang ist die Scheu zunächst groß, vor Zuhörern zu spielen. Sobald diese Idee im Raum steht, rast der Herzschlag automatisch in die Höhe und man möchte sich gerne aus dieser Situation herauswinden.

Vor Anderen spielen

Hier sollte man aber seine Ängste überwinden und sein Erlerntes zunächst nur einer Person zeigen, die einem nahesteht. Dieses Vorspielen schult ungemein, denn man merkt hier selbst sofort, ob man richtig oder nur oberflächlich geübt hat. Dass Fehler passieren können, liegt in der Natur der Sache, denn Vorspielen ist immer mit ein bisschen "Lampenfieber" verbunden. Das aber kann man trainieren, indem man es sich zur Regel macht, neu Erlerntes in bestimmten Zeitintervallen der Familie, Freunden oder auch fremden Personen vorzutragen. Das stärkt das eigene Selbstbewusstsein, und nach und nach verschwindet auch die Angst vor Zuhörern zu spielen. Das wiederum wirkt sich übrigens auch positiv auf das eigene Übungsverhalten aus. Denn wenn man mit seinem Können glänzen möchte, bereitet man sich mit dem nötigen Ehrgeiz vor. Der Erfolg zahlt sich aus. Das solltest du unbedingt einmal ausprobieren.

5. Welches Instrument ist das Richtige?

Am Anfang steht oft die Frage im Raum: "Auf welchem Instrument soll ich lernen?" Sind das akustische Klavier, ein Digitalpiano oder ein Keyboard die richtige Wahl? Diese Frage beantwortet zunächst und in erster Instanz das Portemonnaie sowie die eigene Ambition. Es ist nie verkehrt sich ein akustisches Klavier anzuschaffen, jedoch sind hierfür in der Anschaffung gleich höhere Summen zu begleichen. Auch muss das Instrument regelmäßig gestimmt werden, was auf das Jahr gerechnet zusätzliche Ausgaben sind, an die man denken muss. Dann sollte man für das Instrument einen trockenen, möglichst gleichbleibend temperierten Raum haben, denn ansonsten kommt der Klavierstimmer öfter, als einem lieb ist.

Akustisches Klavier ...

Das akustische Klavier bietet die hochgeschätzten Eigenschaften einer mechanischen Klangerzeugung nebst der gewichteten Tastatur. Damit kann man nur leise spielen, wenn man das dynamische Spielen gelernt hat. Mal eben einen Kopfhörer anschließen, um den Nachbarn nicht zu stören, ist nicht möglich.

... oder Digitalpiano?

Das wiederum funktioniert bei modernen Digitalpianos, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, so zu klingen wie ein gutes Klavier oder ein Flügel. Und sie fühlen sich auch seitens der Tastatur so an, denn bei höherwertigen Digitalpianos werden exzellente Tastaturen verbaut. Zusätzlich bieten Digitalpianos aber oft auch ergänzenden Klänge, die man durch Knopfdruck abrufen und dynamisch spielen kann. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil der Digitalpianos ist: Sie müssen nie gestimmt werden, wiegen weit weniger als ein akustisches Klavier, können leicht in jedem Raum platziert werden und lassen sich in ihrer Lautstärke regeln.

Wer sich in Richtung Digitalpiano orientieren möchte kann sich durch den Artikel Kaufberater Digitalpianos: Tipps und Hilfe die Vorzüge eines digitalen Pianos erläutern lassen und durch den Test-Marathon Digitalpianos eine eigene Übersicht mithilfe aktueller Digitalpiano-Tests verschaffen.

Ein Keyboard (mit Begleitautomatik), als Alternative zu einem Klavier oder einem Digitalpiano zu sehen, ist in Bezug auf die gestellte Thematik, der falsche Ansatz. Das Keyboard ist zum einen völlig anders konzipiert als ein Klavier oder ein Digitalpiano und bietet oft nicht die richtigen und obendrein wichtigen Voraussetzungen, um das Klavierspiel zu erlernen. Das beginnt einerseits beim zu geringen Tastaturumfang (Klavier und Digitalpiano= 88 Tasten / Keyboard= 61 oder 76 Tasten), andererseits ist die Klaviatur des Keyboards oft kaum gewichtet, was dem Anfänger nicht das Gefühl vermittelt auf einem echten Piano zu spielen. Zu guter Letzt sind Keyboards eigentlich auch für ein komplett anderes Einsatzgebiet geschaffen.

Wie klingen moderne Digitalpianos?

Um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, wie moderne Digitalpianos klingen, habe ich Klangbeispiele einiger Hersteller aus unseren Digitalpiano-Tests, im Rahmen des Test-Marathon Digitalpianos, zusammengestellt und zum direkten Anhören bereitgestellt.

Das ist allerdings nur ein winziger Ausschnitt des großen Angebots an Digitalpianos und hegt keinen Anspruch auf Vollständigkeit des Marktangebots, oder Aktualität des präsentierten Produkts.

Durch klicken auf den Produktnamen gelangt ihr zum Testbericht des gerade ausgewählten Digitalpianos.

Schlusswort

Seit Erscheinen der ersten Digitalpianos in den 1980er Jahren bis heute hat sich in puncto Technologien einiges getan. Diese genau beobachtend und gerade vor dem Hintergrund einen wirklichen Ersatz für das echte Klavier zu erhalten, hat auch die Industrie keine Mühen gescheut, sich in dieser Sparte bis zum heutigen Tag richtig auszuleben. Das gesagt, würde ich persönlich heutzutage einem wirklich guten Digitalpiano einem realen Klavier den Vorzug geben, falls Platz in den eigenen vier Wänden und der Kontostand eine Rolle spielen. Dessen Flexibilität, die Umsetzung des Klangverhaltens und die mögliche Lautstärkeregelung bieten bislang keine optimalere Lösung.

Dieser Artikel kann ein Ansporn sein, den Einen oder Anderen dazu zu bewegen, über seine eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten nachzudenken. Ob Anfänger oder Neueinsteiger, das Erlernen dieser Instrumente, oder das Auffrischen verloren geglaubter Fertigkeiten, wird im Laufe der Zeit mit Erfolg belohnt. Probiere es einmal aus. Viel Erfolg!

Tipp:  Weitere interessante Themen rund um das Klavier lernen und spielen findet ihr in unserem Artikel: Klavier lernen – Tipps für Anfänger und Profis

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