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Mit der eigenen DJ-Website zum Erfolg

Du hast dich entschieden, DJ zu werden und aus deinem Hobby eine Profession zu machen?Hier gibt es viele Wege, den Bekanntheitsgrad zu steigern. Social Media Kanäle, YouTube, Mixcloud und Co. sind einige Anlaufstellen, die eigene Homepage kann ebenfalls dazu beitragen. 

(Bild: Shutterstock, Credits: fitzcrittle)
(Bild: Shutterstock, Credits: fitzcrittle)


Du verfügst als DJ über musikalisches Knowhow und technische Fähigkeiten, hast ein Gefühl für dein Publikum, Kontakte zu anderen DJs sowie zu Promotern und Veranstaltungsorten, wo du mit deinem Musikstil genau hinpasst? Vielleicht hast du sogar schon gelegentliche Auftritte als DJ? Zeit für etwas mehr Werbung.

Inhalte

  1. Deine Homepage – Funktion und Bedeutung
  2. Social Media Plattformen
  3. Spiegel deiner Persönlichkeit
  4. Die virtuelle Businesscard

Mit der eigenen DJ-Website zum Erfolg Quick Facts: 

Möchtest du DJ werden oder nach deinen ersten Erfolgen deinen Bekanntheitsgrad vergrößern und mehr Auftritte generieren, kommst du um ein wichtiges Thema nicht herum: dein Marketing! Welche Bedeutung und welchen Nutzen deine eigene DJ-Homepage dabei hat, wie du dir eine Fangemeinde im Netz aufbaust und welche Online-Tools sich für deine Selfpromotion anbieten, das erfährst du in diesem Artikel.

Deine Homepage – Funktion und Bedeutung
Wenn du in der Öffentlichkeit aktiv bist oder sein willst und damit auch deine Brötchen verdienen möchtest, kommst du um Eigenwerbung nicht herum. Von einem gewissen Zeitaufwand abgesehen ist das heutzutage gar nicht so schwer. Das Internet bietet dir viele Tools und Möglichkeiten, um potentielle Fans und PromoterInnen auf dich aufmerksam zu machen. Beginnen wir mit der wichtigsten Grundlage für deine Selfpromotion: deiner Homepage.
Vielleicht fragst du dich nun, warum ich dir eine eigene Homepage vorschlage? Du hast vermutlich längst mindestens ein Profil auf einer der angesagten Social Media Plattformen wie Facebook oder Twitter. Es gibt jedoch einige gute Gründe, warum du dir trotzdem eine eigene Homepage zulegen solltest, falls du das bisher noch nicht getan hast. Der wichtigste Grund mit einer eigenen Seite im Netz ist der, dass du eine eigene Adresse hast. Wer auch immer deinen Namen im Netz googelt, landet hoffentlich direkt in deinem virtuellen Wohnzimmer. Hier können dich deine Fans immer finden. Und wie das so ist, wenn du BesucherInnen bei dir zu Hause empfängst, entscheidest du, wie du dich präsentieren möchtest. Hier sieht es nicht nur genau so aus, wie es dir gefällt und zu dir passt, sondern Du bestimmst Form und Inhalte, Design und Content.

Hier mal ein Website-Screenshot eines prominenten DJs, der seine Internetpräsenz unter anderem auch zum Publizieren von Tourdates nutzt.
Hier mal ein Website-Screenshot eines prominenten DJs, der seine Internetpräsenz unter anderem auch zum Publizieren von Tourdates nutzt.

Social Media Plattformen

Bei Social Network Adressen sieht das leider ganz anders aus. Du musst dich mit deinem Stil in ein vorgegebenes Format einfügen und deine Entscheidungsmöglichkeiten sind daher begrenzt. Auf Standard Facebook Profilen etwa kommt neben den vielen Links, die um Aufmerksamkeit buhlen, noch die Werbung dazu. Lauter Dinge, die absolut gar nichts mit dir und deiner Arbeit zu tun haben. Hier gibt es jede Menge Ablenkung und je nachdem was gerade beworben wird, kann es vorkommen, dass du (aus welchen Gründen auch immer) nicht mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden möchtest. Das alles kann dir auf deiner eigenen Homepage nicht passieren. Hier entscheidest du, was du deinen Fans servierst und in welchen Dosen.
Ein Problem ist auch, dass Social Media Plattformen auf Dauer keine zuverlässige Beständigkeit bieten. Jetzt sind sie hip, aber wer weiß, wie lange noch? Wenn eine Plattform nicht mehr „cool“ ist, dann will man dort auch nicht mehr sein. Ich erinnere da an Myspace. In meinem Freundeskreis besaß damals jedeR ein eigenes Profil, der oder die nur annähernd mit Musik zu tun hatte – ich inklusive. Schließlich war das total „in“ und bis dato unschlagbar. Dann kam Facebook und Myspace wurde zunehmend uncooler. Jetzt habe ich dort ein Profil, welches ich weder löschen noch warten kann, da ich längst sämtliche Zugangsdaten verloren habe. Fans, die dort landen, landen auf einer nicht weiter von mir gepflegten Seite. Das muss und sollte dir nicht passieren! Lege dir also besser von Anfang an eine eigene Seite zu, mit deinem Namen und deinem Brand. Eine eigene Adresse ist stärker als jede Social Media Plattform. Deine Fans sollten dort landen und nicht bei Facebook und Co. Letztere sind Tools, die dir unter anderem Traffic auf deiner Homepage generieren können und auf die wir später zurückkommen werden. Bleiben wir erst noch bei deiner Seite und schauen uns an, welche Rolle diese überhaupt spielt und wie du sie am besten nutzt.
Deine Homepage hat ein paar ganz wesentliche Funktionen. Ganz abstrakt gesagt ist es ein Ort, wo es Informationen über dich und deine Arbeit als DJ gibt – am besten in Form von Text, Ton und Bildern, eventuell auch mit Videolinks. 

Auch Audiolinks zu deinen Tracks oder fertigen Mixen kannst du in deine Homepage einbinden. Hier ein weiteres prominentes Beispiel.
Auch Audiolinks zu deinen Tracks oder fertigen Mixen kannst du in deine Homepage einbinden. Hier ein weiteres prominentes Beispiel.

Spiegel deiner Persönlichkeit

Gleichzeitig sollte deine Webseite unterhaltsam und ein Spiegel deiner Persönlichkeit sein. Schließlich willst du als DJ auch unterhalten und etwas „Personality“ solltest du da schon mitbringen. Damit das virtuelle Profil mit deinem realen Bild übereinstimmt, ist es wichtig, deine Seite so authentisch wie möglich zu gestalten. Wenn du zum Beispiel Rockmusik auflegst und normalerweise in Jeans und T-Shirts rumläufst, ist es Quatsch, dich im Netz in Gala mit Anzug, Schlips und Hemd zu präsentieren. Dieses Outfit gehört eher ins Repertoire eines Hochzeits-DJs. Das Gleiche gilt für deinen DJ-Namen, nachdem ja auch deine Seite benannt werden soll. Wähle einen, der zu dir passt. Manchmal klingt der eigene Name (Vor-und Zuname) ziemlich gut und auf jeden Fall besser als ein gewollt cooler, witziger oder aufgesetzter „DJ Superknaller”. Denke auch hier daran, dass dein Name zu dir und deiner Musik passen sollte. Er wird zu deiner Marke. „Huschelpuschel“ ist noch frei? Vermutlich nicht ohne Grund. Wäre aber ein hübscher Name für einen DJ, der sich auf Kindergarten-Partys spezialisiert und anthroposophische Kinderlieder auflegt.

Die virtuelle Businesscard

Deine Homepage hat die Funktion einer virtuellen Businesscard. Sie vermittelt BesucherInnen, die dich vorher noch nicht persönlich getroffen haben, einen ersten und allen anderen einen vertiefenden Eindruck über dich und deine Arbeit. Du solltest immer Visitenkarten mit deiner Webadresse dabei haben, wenn du unterwegs bist. Diese kannst du VeranstalterInnen, PromoterInnen, Fans – oder wen du sonst so persönlich triffst – zum Abschied in die Hand drücken. Was deine Fans anbelangt. Sie sollten auf deiner Webseite wichtige Informationen, wie die nächsten Termine für deine Gigs vorfinden und auch Anreize erhalten, deine Seite bald wieder einmal zu besuchen. Bei BesucherInnen, die bislang noch keine Fans sind, sollte das Interesse geweckt werden, eine der nächsten Gelegenheiten zu nutzen, dich live zu hören und zu sehen. Wie du auf deiner Seite Traffic generierst und wie du dir eine Fangemeinde im Netz aufbaust und diese auch pflegst, erfährst du in Kürze auf bonedo.de.

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von Krause Manuela (manou)

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