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Musikmarketing: 6 ungewöhnliche Tipps!

Abseits vom üblichen Musikmarketing, gibt es noch einige Personen(-gruppen), an die du deine Songs pitchen solltest, wenn du das meiste aus deinem Release herauszuholen möchtest. Die meisten Musiker kennen den klassischen Weg, um ihre Musik zu bewerbe: das Pitchen ihrer Musik an die Presse, das Radio, Submithub, Playlisten, Editors und A&Rs. Aber hast du schonmal an die folgenden Tipps gedacht? 

©Alex from the Rock

Tipp #1 – Pitche deine Musik an Music Supervisor 

Music Supervisor sind leicht zu finden: sie bezeichnen sich auf LinkedIn genau so. Das Gute: sie sind ständig auf der Suche nach Musik, die sie in TV-Shows, Werbungen, Filmen etc. platzieren können. Außerdem suchen sie immer Möglichkeiten, Geld einzusparen, denn der klassische Weg Musik über Verlage zu finden, ist kostspielig. Der direkte Weg ist natürlich günstiger. Setze dich mit Ihnen in Verbindung und pitche deine Musik an sie. Wer weiß, vielleicht passen deine Songs ja genau in das neue Projekt. 

Solltest du einen anderen Weg als LinkedIn bevorzugen, lohnt es sich, einen Blick in die Credits der nächsten Serie zu werfen: Wer war hier der Music Supervisor? Für welche Produktionsfirma arbeitet diese Person? Es kann Sinn ergeben, direkt an diese Firma zu pitchen, die Kontaktdaten wirst du im Internet finden können. 

Wenn du zu bestimmten Personen keinen Kontakt oder keinen Weg finden kannst, wie du sie kontaktieren kannst, dann nutze Services wie RocketReach. Dieses Tool rät die E-Mail-Adressen von Kontakten oder scraped das Internet nach diesen Informationen. 

Tipp #2 – Pitche deine Musik an (Newcomer-) Filmproduzenten

Ambitionierte Nachwuchstalente gibt es immer. Diese zu finden, dich mit ihnen zu vernetzen und deine Musik an sie zu pitchen ist zum Glück leichter denn je. Dies kann wieder über LinkedIn, oder über eine direkte Anfrage an Filmhochschulen sein. Schreibe gerne dir bekannte weitere Wege der Kontaktaufnahme in die Kommentare.

Vermutlich werden diese Personen kein Budget für deine Musik haben, aber stellst du etwa die Musik für eine Dokumentation und diese schafft es in die heiligen Netflix-Hallen, dann erhält deine Musik einen riesigen kostenlosen Promotion-Schub. 

Es ergibt definitiv Sinn, dich vorher über die Personen zu informieren und andere Projekte anzuschauen. Glaubst du an die Arbeiten? Siehst du Potenzial? Wirken die Personen vertrauenswürdig? 

Tipp #3 – Pitche deine Musik an Social-Media-User 

Finde Personen, die Musik teilen, die ähnlich zu deiner ist. Schreibe letzteren, dass dich die Musik, die sie geteilt haben, dazu inspiriert hat, deine eigenen Songs zu schreiben o.ä. und frage sie, ob sie Lust hätten, auch deine Musik zu hören – der Schritt ist kein großer, denn sie hören ja offensichtlich Musik, die deiner ähnelt. Von dort ist es auch nicht mehr weit, dass sie auch deine Musik mit ihren Followern teilen.

Je mehr Follower diese Personen haben, desto besser natürlich, allerdings erhöht sich damit auch die Chance, dass ein Teilen für dich mit Kosten verbunden wäre. Bei einem geringen Budget ergibt es natürlich Sinn, Personen zu finden, die ihre Seite einfach aus Leidenschaft betreiben und nicht wirtschaftlich denken. 

Auch sinnvoll ist es, andere Künstler zu finden, die gerade ihre Musik veröffentlicht haben. Frage diese, ob ihr gegenseitig eure Musik teilen wollt – so erhält jeder eine neue Audience und vielleicht kommt ihr auch mal für ein gemeinsames Konzert zusammen. So wird Musikmarketing zum Gemeinschaftsprojekt!

Tipp #4 – Pitche deine Musik an Influencer 

Influencer können einen großen Einfluss auf deinen Erfolg haben. Wenn diese Gefallen an dir und deiner Musik finden und ihre Reichweite dazu nutzen, deine Musik zu fördern, dann bist du schon einen guten Schritt weiter. Der beste Weg, mit Influencern in Kontakt zu treten, ist auf ihre Storys zu antworten. Hier ist die Wahrscheinlichkeit beachtet zu werden größer, als bei simplen Kommentaren oder vor allem DMs.
Influencermarketing wird im Musikmarketing immer wichtiger!

Entscheidend ist, dass du nicht direkt mit einem Gefallen herantrittst, sondern einfach nach ihrer Meinung fragst. Was denken sie über deinen neuen Release? In einem weiteren Gespräch kannst du dann danach fragen, ob sie sich vorstellen könnten, deine Musik mit ihrem Publikum zu teilen. 

Tipp #5 – Pitche deine Musik an YouTuber

YouTuber suchen ständig nach lizenzfreier Musik, da sie klassischerweise ein Problem mit Copyright-Klagen haben. Suche YouTuber, zu denen deine Musik passen könnte. Den Kontakt zu erhalten ist einfach: Gehe einfach zur „About“-Section des Kanals, an den du deine Musik pitchen möchtest. Dort findest du häufig eine E-Mail-Adresse, unter der die zuständige Person erreichen kannst. 

Du ersparst viel Copyright-Stress und deine Musik erhält einen kostenlosen Reichweiteboost. Manche YouTuber verwenden aufgrund der genannten Schwierigkeiten den gleichen Song immer und immer wieder. Wichtig ist, dass du in den Videocredits genannt wirst. Manche YouTuber erklären sich sogar dazu bereit, deinen Spotify Link unter ihrem Video zu erwähnen. 

Bonus: viele YouTuber und Influencer haben eigene Spotify Playlists, die intensiv gehört werden. Manche dieser Playlists erhalten sogar mehr Klicks, als offizielle Spotify Playlists. Möglicherweise kannst du einen Platz in solchen Playlisten landen, wenn deine Musik für den YouTube-Kanal verwendet wird. 

Tipp #6 – Pitche deine Musik an Twitch Streamer 

Nicht viele Musiker pitchen ihre Musik an Twitch Streamer. Dabei haben diese teilweisen Millionen Aufrufe auf ihren Videos und Livestreams! Den Kontakt zu den Streamern erhältst du entweder über die YouTube „about“-Sektion, falls sie einen YouTube-Kanal haben oder aber per Instagram DM. Probier’s aus, es könnte sich lohnen! 

Zum Abschluss

Du siehst: Musikmarketing ist nicht unabhängig von anderen Menschen. Ein gesundes Netzwerk ergibt Sinn. Du möchtest noch mehr Tipps? Hier geht’s weiter.

Jetzt bleibt mir nur noch, dir viel Erfolg für deinen nächsten Release zu wünschen. Hoffentlich können dir diese Tipps dabei behilflich sein!

Dieser Artikel wurde auf Basis des Videos„6 Places You Should Be Pitching Your Music | Music PR“ geschrieben. Der YouTube-Kanal Burstimo bietet viele praktische Tipps und Inspiration zum Thema Musikmarketing. Es lohnt sich, reinzuschauen!

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von Nick Heymann

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