Die Beyerdynamic DT 30 IE schließen die Lücke von professionellem Anspruch und erschwinglichem Anschaffungspreis. Entsprechend bieten sie Einsteigern und Fortgeschrittenen zahlreiche Features und technische Spezifikationen, die im Bereich In-Ear-Monitoring sonst von deutlich teureren Modellen des Herstellers abgedeckt werden, wie bassstarker Sound, lauter maximaler Schalldruckpegel, geringe Impedanz, hohe passive Schallisolation und Kevlar-verstärktes Kabel. Im Test schauen und hören wir genauer hin, ob es auch Schwachstellen gibt.

- Beyerdynamic DT 30 IE – das Wichtigste in Kürze
- Was ist im Lieferumfang der DT 30 IE enthalten?
- Ergonomische Gehäuse der Beyerdynamic DT 30 IE
- Anschlüsse des Beyerdynamic DT 30 IE
- Technische Werte der DT 30 IE – gute Schallisolation, mäßige Lautstärke
- Beyerdynamic DT 30 IE im Praxischeck
- Warmer Klang und hohe Schallisolation
- Wer kann die Beyerdynamic In-Ears einsetzen?
- Beyerdynamic DT 30 IE – mögliche Alternativen
- Fazit zum Beyerdynamic DT 30 IE Test
- Features Beyerdynamic DT 30 IE
- beyerdynamic: Produktseite des Herstellers
- Beyerdynamic – mehr von dem Hersteller
Beyerdynamic DT 30 IE – das Wichtigste in Kürze
- Allround-Klang
- Wechselkabel mit MMCX-Steckern
- hohe passive Schallisolation
- Schutzklasse IP54
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- wenig differenzierter Klang
Was ist im Lieferumfang der DT 30 IE enthalten?
Die Beyerdynamic DT 30 IE In-Ears werden in einem kleinen Transport-Case mit Reißverschluss ausgeliefert. Darin findet auch ihr beiliegendes 140cm langes Wechselkabel Platz. Außerdem sind je drei Paar Ohrpasstücke aus Silikon und Memory-Schaumstoff in jeweils drei Größen mit an Bord. Ein zusätzliches Paar wechselbarer Cerumen-Filter ist auch dabei. Ein Adapter auf großen Klinkenstecker liegt den DT 30 IE aber nicht bei.

Ergonomische Gehäuse der Beyerdynamic DT 30 IE
Bei den Gehäusen der DT 30 IE fällt sofort ihr halbtransparentes Äußeres auf, das den den Blick auf das Innenleben der Ohrhörer freigibt. Die Gehäuse sind geschlossen, was der Schallisolation nach innen und außen und damit einem fokussierten Monitorsound entgegenkommt. Die Rundungen der In-Ear-Monitore machen auf Anhieb klar, dass bei ihrer Formgebung Ergonomie im Vordergrund steht.

Das gefällt mir gut, weil Ergonomie sowohl dem Tragekomfort als auch einem sicheren Sitz entgegenkommen dürfte. Spannend wird auch, wie gut die Schallisolation in der Praxis ausfällt und wie direkt sich die Beschallung der Trommelfelle anfühlt. Denn die Hörfortsätze fallen überraschend kurz aus.

Anschlüsse des Beyerdynamic DT 30 IE
Das Wechselkabel der Beyerdynamic DT 30 IE wird per MMCX-Steckern mit den Gehäusen verbunden. Diese gelten als flexibel drehbar und lassen sich in der Regel leicht an- und abstecken, haben aber dennoch einen sicheren Sitz. Durch das Wechselkabel werden die In-Ears zu einer Investition, die auch dann noch genutzt werden kann, falls bei intensivem Gebrauch das Kabel einen Defekt bekommen sollte.

Am anderen Ende der Audioleitung befindet sich ein 3,5-mm-Klinkenstecker. Er ist ebenso wie die MMCX-Stecker und deren Buchsen in den In-Ear-Gehäusen vergoldet. Das wirkt Oxidation und damit Anlaufen und Korrosion entgegen So wird dauerhaft beste Leitfähigkeit garantiert.
Technische Werte der DT 30 IE – gute Schallisolation, mäßige Lautstärke
Auch die technischen Werte der In-Ears zeigen, dass sie für den Allround-Einsatz an Monitoring-Bodypacks optimiert wurden. Ihre Impedanz ist mit 18 Ohm so gering, dass sie Audio auch an Kopfhörerausgängen mit geringer Ausgangsspannung laut ausgeben können. Das ist optimal für die Nutzung im Zusammenspiel mit Taschenempfängern und Kopfhörerverteilern.
Ihr breiter Audiofrequenzgang umspannt 5 Hz bis 20 kHz. Aus diesem Grund eignen sie sich auch für Bassisten und Schlagzeuger. In Sachen maximaler Schallpegel kommen die DT 30 IE auf 137 dB SPL und sind damit mit teureren Beyerdynamic-Modellen, wie den DT 72 IE, auf Augenhöhe. Das gilt auch für ihre passive Schallisolation, die bis zu 39 dB beträgt.
Nicht zuletzt bieten die DT 30 IE aufgrund ihrer geprüften Schutzklasse IP54 besonders hohe Zuverlässigkeit. Sei garantiert, dass die Gehäuse sowohl gegen das Eindringen von Staub als auch gegen allseitig auftreffendes Spritzwasser geschützt sind. Damit steht selbst dem Einsatz auf Open-Air-Bühnen bei schlechtem Wetter nichts entgegen.





