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Sennheiser IE 40 Pro Test

Sennheiser IE 40 Pro sind In-Ear-Hörer, die professionelle Features bieten, aber preislich als äußerst moderat zu bezeichnen sind. Das Produktkonzept wirkt auf den ersten Blick schlüssig und durchdacht, denn statt dem Käufer zahlreiche höchst professionelle Features vorzuenthalten, hat man sich dafür entschieden, einen einfachen, breitbandigen dynamischen Treiber zu verbauen.

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Schallwandler-Systeme wie Dreiwege-Balanced-Armature-Driver haben sicher ihre Vorteile, kosten aber auch schnell mal ein kleines Vermögen.

Details

20 Ohm Impedanz

Der Sennheiser IE 40 Pro zaubert mittels eines neu ausgetüftelten, 1 cm durchmessenden Treibers Schall aus Spannung. In den absoluten Höhen fällt die Wiedergabe ein wenig ab, so gibt Sennheiser 18 kHz als obere Grenzfrequenz zu Papier. Die untere liegt bei 20 Hz, doch oben wie unten sind keine Abfallwerte angegeben. Mit nur 20 Ohm ist die Impedanz niedrig genug für alle Formen von Wiedergabesystemen, als Schalldruckpegel gibt die Firma aus Wedemark 115 dB an. Übrigens liegt die Dämpfung gegenüber Außengeräuschen (und natürlich auch umgekehrt) bei 26 dB. 

Sennheiser setzt bei diesen Hörern auf einen dynamischen Breitbandtreiber.
Sennheiser setzt bei diesen Hörern auf einen dynamischen Breitbandtreiber.

Kabel sind abnehmbar

Das knapp eineinhalb Meter lange, abnehmbare Kabel ist mit einem 3,5mm-Winkelstecker ausgestattet, splittet sich etwa 40 cm vor den Hörern und ist dort mit einer formbaren Verdickung ummantelt. Die Kabel für Links und Rechts werden dann hinter den Ohren nach oben geführt und von oben an die eigentlichen Hörer herangeführt – dort sorgt ein Clipverschluss für Verbindung und eine rote oder schwarze Markierung für die Seitenrichtigkeit.

Fotostrecke: 3 Bilder Das Kabel wird am Gehäuse eingesteckt.
Fotostrecke

Viele Anpassungsmöglichkeiten

Wer mag, kann die Sennheiser IE 40 Pro auch in Schwarz statt in transparentem Kunststoff bestellen. Mit dabei sind in beiden Fällen ein Cerumenentferner-Werkzeug, ein Transportbeutel sowie ein Arsenal aus drei verschieden großen Paaren von Silikon-Ohrpassstücken und einem Schaumstoff-Aufsatz. Die Aufsätze lassen sich an zwei Positionen auf den Hörern installieren. Damit sollten die unterschiedlichsten Außenohranatomien hinreichend bedacht sein.

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Profilbild von Sambista

Sambista sagt:

#1 - 26.11.2020 um 11:56 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Hey Nick,
vielen Dank für den interessanten Test! Mir ist der klangliche Unterschied für das Monitoring und das "normale" Musik hören nicht ganz klar. Ich suche einen In-Ear Kopfhörer für das "normale" hören (Jazz, Samba, Klassik, Reggea, HipHop... Alles :-) und hatte an den IE 40 pro gedacht, bin allerdings verunsichert, da ich mehrfach las, er sei v.a. für das Monitoring gedacht. Was meinst Du und hättest Du evtl. eine alternative Empfehlung (preislich um die 100€) für mich?
Danke!

    Profilbild von Nick (Redaktion Recording)

    Nick (Redaktion Recording) sagt:

    #1.1 - 26.11.2020 um 13:33 Uhr

    Empfehlungen Icon 0

    Hallo Sambista,danke Dir! Ein wesentlicher Unterschied ist die Kabelführung, die bei IEM nach oben geht, um eventuell im Haaransatz optisch unterzugehen und bei Bewegungen das Herausrutschen verhindert. Im Monitoring ist es zudem klanglich wichtiger, wesentliche Bestandteile der Signale zur eigenen Orientierung sehr klar und deutlich zu haben. Präsenzen, Klarheit und "Geschwindigkeit" spielen da eine größere Rolle als Linearität, Details, Raumdarstellung und dergleichen. Eine konkrete Empfehlung möchte ich hier nicht aussprechen, aber es gibt sehr viele ordentliche Alternativen zum Musikkonsum, auch von hiesigen Herstellern wie eben Sennheiser. Um mit 100 Euro Budget das Maximum an Klangqualität zu erhalten, empfiehlt es sich sicher, auf Schnickschnack zu verzichten (Bluetooth, irgendwelche sonstigen Besonderheiten).Beste Grüße
    Nick Mavridis

    Antwort auf #1 von Sambista

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