Akiko’s Piano, ein durch den Atombombenabwurf auf Hiroshima beschädigtes Klavier, wurde von Casio digitalisiert, um seine Geschichte und Friedensbotschaft an kommende Generationen weiterzugeben.

Akiko’s Piano und die Atombombe von Hiroshima
Der Zweite Weltkrieg hat viele Gesichter und es gibt viele Möglichkeiten, sich an diesen zu erinnern. Japan ist für die meisten Menschen durch den Abwurf von Atombomben auf Hiroshima am 6. August 1945 und Nagasaki am 9. August 1945 bekannt. Bei dem Atombombenabwurf auf Hiroshima wurde auch ein Klavier beschädigt, das in Japan unter dem Namen Akiko’s Piano bekannt ist.

Das Klavier von Akiko Kawamoto als Symbol für die Folgen von Krieg
Das Klavier gehörte Akiko Kawamoto, einer 19-jährigen Musikschülerin aus Hiroshima. Sie starb am Tag nach dem Atombombenabwurf am 6. August 1945. Das Klavier überstand die Explosion beschädigt und trägt bis heute sichtbare Spuren des Bombenangriffs. Nach Ende des Krieges kam das Klavier in ein Museum. In Japan besitzt die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki einen zentralen Stellenwert. Akiko’s Piano gehört zu den wichtigen Erinnerungsgegenständen, die den Atombombenabwurf überstanden haben. Solche Objekte helfen dabei, die Ereignisse emotional nachzuvollziehen. Das Klavier ist noch da, aber das Leben von Akiko Kawamoto löschte der Krieg aus.
Akiko’s Piano als Klavier für den Frieden und Erinnerung
Nach der Restaurierung im Jahr 2005 wurde das Klavier nicht als Museumsobjekt hinter Glas gezeigt, sondern gespielt. Dahinter steht die Idee, dass Musik Menschen verbindet und die Erinnerung lebendig hält. Das Projekt versteht das Instrument ausdrücklich als Botschafter des Friedens und nicht als Symbol für Hass oder Vergeltung.
Das Klavier wurde 1926 gebaut, hat einen Atombombenabwurf überstanden und ist deswegen ein wichtiges Erinnerungsstück der japanischen Geschichte. Es ist klar, dass dieses Klavier nicht weltweit für Konzerte verschickt werden kann. Heute befindet es sich im Hiroshima City Peace Memorial Park Rest House.

Die Digitalisierung von Casio
Aufgrund seiner historischen Bedeutung hat Casio es sich zur Aufgabe gemacht, den Klang von Akiko’s Piano digital zu konservieren und seinen Klang und Charakter noch vielen Generationen zugänglich zu machen. Auch die Geschichte und Friedensbotschaft von Akiko’s Piano soll von Casio an kommende Generationen weitergegeben werden. Casio hat den Klang aller 88 Tasten aufgenommen und für seine Digitalpianos rekonstruiert.
Casio und Akiko’s Piano in Europa!
Auf dem Martha Argerich Festival 2026 in Hamburg feierte der digitale Klang von Akiko’s Piano seine Europa- und zugleich Deutschlandpremiere. Er wurde in dem Stück The Postman of Nagasaki von Shōnosuke Ōkura verwendet. Außerdem kam Akiko’s Piano – Piano Concerto No. 4 von Dai Fujikura zur Aufführung. Pianistin war in beiden Fällen Akane Sakai.
Die Werke wurden auf einem Casio CELVIANO gespielt und Besucher konnten Akiko’s Piano selbst an einem CELVIANO ausprobieren.
Hier geht es zum Casio Celviano AP-750 Test.

























