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VIC Firth Sticks Test

Vic Firth American Classic 5A

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
40,7cm, 106g (52/54), ∅14,4mm
Pop/Rock/Jazz/Country/Hip-Hop/Ska/Reggae
Drummer: Mike Clark, Jeff Campitelli, Tommy Igoe

Das Modell 5A ist der Klassiker unter den Drumsticks von Vic Firth. Trotz der zwei Gramm Gewichtsunterschied zwischen beiden Test-Stöcken kann ich keinen tonalen Unterschied erkennen. Sauber verarbeitet liegen sie ausbalanciert in meiner Hand und erzeugen beim Spielen einen knackigen und voluminösen Sound auf Trommeln und Becken. Viele Drummer wählen dieses Modell, weil man mit ihm so gut wie jedes musikalische Genre bedienen kann, ohne große Kompromisse eingehen zu müssen. Ein bisschen zu schwer für Jazz, und für Rock zu leicht, ist der Stock aber für einen Gala-Abend, an dem ihr mehrere Genres spielen müsst, erste Wahl. Anders ausgedrückt: Der 5A ist kein Spezialist, sondern ein Allrounder. Ich kann den Stick auch Anfängern empfehlen, die noch auf der Suche nach ihrem persönlichen Stick sind.

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Vic Firth American Classic 5A Black

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
40,7cm, 106g (53/53), ∅14,4mm
Pop/Rock/Jazz/Country/Hip-Hop/Ska/Reggae

Der einzige Unterschied zum klassischen 5A ist die Farbe. Ansonsten ist der Stick – bis auf die Stockspitze pechschwarz – exakt baugleich mit ihm. Ich kann keinen Gewichtsunterschied und nahezu keine tonalen Unterschiede zwischen den beiden Sticks des „matched pair“ erkennen. Wer beim Trommeln viel Handschweiß produziert, sollte aber beim unlackierten Modell bleiben, da die schwarze Variante wegen der Farbbeschichtung etwas rutschig ist.

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Vic Firth American Classic 5AN

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Nylon)
40,7cm, 105g (52/53), ∅14,4mm
Pop/Rock/Jazz/Country/Hip-Hop/Ska/Reggae
Drummer: George Kollias, Shannon Leto

Stockspitzen aus Nylon klingen im Gegensatz zu Spitzen aus Holz wesentlich klarer. Der Unterschied ist besonders deutlich auf den Becken zu hören: glasklar und sehr präsent im Attack.

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Vic Firth American Classic 5A Silver Bullet

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Aluminium)
40,7cm, 97g (48/49), ∅14,4mm

Mit nur 97 Gramm sind diese Sticks die leichtesten der 5A Familie, die ich beim Testen zur  Verfügung habe. Mich erstaunt der Gewichtsunterschied zu den anderen 5A Modellen: fast 10 Gramm! Die Frage ist, was der Silver-Bullett Stick dann noch in der 5A-Serie verloren hat, wenngleich das geringere Gewicht in Verbindung mit der Metallspitze natürlich sinnvoll ist. Die Stockspitze aus Aluminium erzeugt auf Becken einen nahezu gnadenlos klaren Attack. Am Drum-Set hinterlässt er bei kräftiger Gangart kleine Dellen, weswegen Mr. Bullet einen schlechten Ruf als Fellkiller bekommen könnte. Ich würde ihn eher einsetzen, um spezielle oder besonders perkussive Sounds umzusetzen. Interessant klingt er allemal.

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Vic Firth American Classic 5A Soft Touch

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Kugel (Filz)
40,7cm, 101g (50/51), ∅14,4mm
Akustik/Pop

Der Softie aus dem 5A-Clan kommt mit einer Stockspitze aus Filz daher und ermöglicht es mir, meinen Drums sehr warme und weiche Klänge zu entlocken. Gut geeignet für den Einsatz in kleinen Clubs, ohne zu feineren Sticks oder Rods greifen zu müssen.
Außerdem: Wer seine Snare schon immer mal auf der Unterseite spielen wollte – go for it! Auch auf Percussion-Instrumenten macht dieses Modell eine gute Figur. Den Stick plötzlich ohne Stockspitze in der Hand zu halten, ist aufgrund des speziellen ”Tip Locking” nicht zu befürchten. Eine tolle Alternative zum 5A. Besonders empfehlenswert für sehr tiefe und stark gedämpfte Snaredrums, da der Stock einen warmen und weichen und vergleichsweise attackarmen Sound erzeugt.

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Vic Firth American Classic 5A
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Vic Firth American Classic 5A Extreme

Eigenschaften: Mittelgewicht, extra lang, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
42cm, 114g (57/57), ∅ 14,4mm
Pop/Rock/Metal
Drummer: Joey Castillo, Tris Imboden

Das Test-Paar 5A Extreme ist wirklich „perfectly matched“! Die beiden Stöcke haben das gleiche Gewicht, weisen keinerlei tonale Unterschiede auf und sind sehr gut verarbeitet. Der Gewichts- und Längenunterschied zum 5A Modell resultiert in einem stärkeren Attack-Sound und mehr Punch: von wegen spannenlanger Hansel!

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Vic Firth American Classic 5B

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
40,5cm, 108g (54/54), ∅ 15,1mm
Rock/Power-Pop/Metal
Drummer: Jimmy Chamberlin, Joey Baron

Mit ihren 40,5 cm Länge und dem Kampfgewicht von 54 Gramm pro Stick sind diese beiden den Mittelgewichten zuzuordnen. Etwas stutzig macht mich, dass dieses Modell mit seinem eher geringen Gewicht definitiv ein Stick für Rock-Drummer ist. Beide Sticks wiegen exakt das Gleiche und generieren denselben Ton, was sich mit dem Versprechen des Herstellers deckt. Auch überzeugend: die feine Maserung und die sauber gefräste Stockspitze. Die 5B von Vic Firth zählen zu den gängigsten Sticks der Profi-Drummer. Fast schon ein Klassiker, erfüllen sie täglich Drummern rund um den Globus beste Dienste und bestechen durch ihre Vielseitigkeit als perfekte Rock-, Pop- oder Metal-Sticks mit perfektem Rebound.

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Vic Firth American Classic Extreme 5B

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
42cm, 120g (60/60), ∅ 15,1mm
Drummer: John Tempesta, Mark Schulman

Der große Bruder des 5B Modells wiegt 60 g pro Stick und ist mit seinen 42 cm um 1,5 cm länger. Die Extra-Länge und der verlagerte Schwerpunkt erzeugen einen extremeren  Punch. Gut verarbeitet lässt das Modell keine tonale Differenzen erkennen. Insgesamt befriedigt der Hersteller die Ansprüche eines Drummers, der gerne mal ordentlich hinlangt. Wem das 5B Modell zu kurz ist, sollte diesen Stick antesten. Der Extreme 5B ist für Rock/Metal-Drummer das richtige Tool für lautesten Sound. Gleichzeitig sind diese vermeintlich schwerfälligen Klöppel dank guter Gewichtung für High-Speed Pattern wie geschaffen. Allerdings lohnt sich eine kleine Schulung in Sachen „Möller-Technik“ und die Anschaffung robuster Felle.

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Vic Firth American Classic 7AN

Eigenschaften: Leichtgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Nylon)
39,5cm, 84g (42/42), ∅ 13,7mm
Jazz/Pop/Hip-Hop
Drummer: John Jabo Starks

Der Stick, deutlich leichter und kürzer, eignet sich für Jazz-, Soul- oder Hip-Hop-Drummer. Er liegt ausgewogen in den Händen und erzeugt durch die Nylonspitze auf den Hi-Hats und Becken einen extra brillanten Sound. Wem die Nylon-Tips zu ”pingig” klingen, der ist mit dem Brudermodell, dem 7A, besser bedient. Wer den ”Kid Sticks” entwachsen, aber noch zu klein für den 5A ist, sollte den Stick mal antesten.

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Vic Firth American Classic 7A

Eigenschaften: Leichtgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
39,5cm, 84g (42/42), ∅ 13,7mm
Jazz/Pop/Hip-Hop
Drummer: Ahmir Questlove Thompson

Im Gegensatz zum 7AN mit Nylonspitze klingt dieser Stick mit seinem Holz-Tip besonders auf den Becken natürlicher und erdiger. In Kombination mit einem rauschenden Ridebecken oder einem Sizzle-Ride könnt ihr das deutlich hören. Die Sticks sind etwas kurz und dadurch für die meisten Drummer gewöhnungsbedürftig, die aus dem Handgelenk spielen. Für Jazztrommler mit Fingertechnik ist dieser Stick allerdings ideal und hat sich sowieso als Standard in dieser Musikrichtung etabliert.

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Vic Firth American Classic 8D

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
40,7cm, 99g (49/50), ∅ 13,7mm
Jazz/Pop/Hip-Hop
Drummer: Jon Paris

Der 8D könnte auch 7A Extreme getauft werden, da er dem 7er Modell sehr ähnlich ist. Mich überzeugen das Mehr an Gewicht, die höhere Reichweite und der tolle Rebound. Der Stock klingt im Vergleich zum 5A feiner und nicht so wuchtig. Für mich der bessere 7A.

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Vic Firth American Classic HD4

Eigenschaften: Leichtgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Small Barrel (Bottich, Holz)
40,2cm, 84g (42/42), ∅ 13,4mm
Klassik/Jazz

Ihr wollt filigrane Rolls auf der Snare und fein perlende Patterns auf den Becken spielen? Dieses schlanke Leichtgewicht sorgt mit der kleinen Stockspitze für klar artikulierte Sounds, die keineswegs dünn klingen. Da der Stock aus Hickory gefertigt wird, hält er trotz der schlanken Taille einiges aus. Wenn ihr an dicke Sticks gewöhnt seid, wird es euch zu Beginn etwas schwerfallen, den HD4 optimal zu kontrollieren, da der dünne Stick wesentlich mehr Feingefühl verlangt. Lasst euch aber ruhig einmal herausfordern, es lohnt sich.

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Vic Firth American Classic F1

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, kurzer Hals, Stockspitze: Medium Ball (Holz)
41cm, 116g (58/58), ∅ 14,7mm
Jazz-Rock/Fusion/Gospel
Drummer: Nathan Allen,Tony Escapa

Mit diesem Paar Sticks könnt ihr gleichzeitig schnelle Figuren spielen und eine ordentliche Portion Attack am Drum-Set erzeugen. Aber Vorsicht: Der Stock hat wegen der runden Stockspitze den Ruf eines Fellkillers. Auf den Becken perlt er fast so schön wie ein Stock mit Nylonspitze. Beide Test-Stöcke haben das gleiche Gewicht und eine identische Maserung.

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Vic Firth American Classic ROCK

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Oval (Holz)
42,2cm, 142g (71/71), ∅ 16mm
Rock/Metal
Drummer: Roy Mayorga, Mike Bordin

Der Name ist Programm! Auf dem Highway zur Hölle sollte man als waschechter Rock-Drummer mit ein paar fetten Knüppeln bewaffnet sein. Keine Angst, denn mit dem ,,Rock“ kann eigentlich nichts schiefgehen. Ich komme mir vor wie der hammerschwingende Thor in Walhalla. Meine beiden Hämmer sind sehr gut verarbeitet: Auf in die Schlacht! Trotz seiner Maße lässt sich der Stock mit gereifter Spieltechnik und einer gewissen Grundphysis prima flott durch die Luft schwingen.

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Vic Firth American Classic 1A

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, Hickory, extra lang, Stockspitze: Taj Mahal (Holz)
42,7cm, 116g (58/58), ∅ 14,7mm
Rock/Metal
Drummer: Cote Fonkea, Andy Strachan

Wenn euch der ROCK zu schwer und nicht lang genug erscheint, probiert doch mal den 1A aus. Die Stockspitzen erinnern an orientalische Zwiebeltürme, der Stock klingt aber mehr nach ”Wacken Open Air’’ als nach Damaskus. Er ist schlanker als der Rocker, erzeugt aber trotzdem eine gute Portion Punch und klingt auf den Becken sehr voll und erdig.

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Vic Firth American Classic 2B

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, Hickory, guter Rebound, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
41,3cm, 118g (58/60), ∅ 16mm
Rock/Übepad/Klassik
Drummer: Alex Alexander, John Tempesta

Mit der sehr großen Stockspitze eignet sich das Model gut für Übezwecke und ebenso für kraftvolles Rock-Drumming. Auf der Marschtrommel macht dieser Stick auch eine gute Figur.

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Vic Firth American Classic Metal N

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, Hickory, extra lang, Stockspitze: Oval (Nylon rot)
43,2cm, 120g (59/61), ∅ 16,1mm
Rock/Metal
Drummer: Scott Travis, Simon Wright

Wenn der Teufel Drummer wäre, würde er dieses Modell wählen. Die Nylonspitzen glühen feuerrot und verleihen dem Stick optisch und klanglich das gewisse Etwas. Der ,,Metal N“ ist für höllisch wuchtige Sounds wie geschaffen und glänzt mit einem gnadenlosen und sehr präsenten Attack.

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Vic Firth American Classic Kid-Stick

Eigenschaften: Kinder Stick, hart, Hickory, extra klein und leicht, blau lackiert, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
33cm, 68g (32/34), ∅ 13,2mm

Die blau lackierten Sticks sind kindgerecht hübsch bemalt und gut verarbeitet. Nur mit Mühe kann ich sie den Händen des trommelnden Nachbarjungen entreißen, nachdem ich sie ihm zum Testen überlassen habe. Der Kid-Stick ist außerdem vergleichsweise kurz geraten, was in Kombination mit den kurzen Ärmchen der kleinen Racker zu einem perfekt ausgewogenen Trommelgefühl führt.

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Vic Firth World Classic CONQUISTADOR, SAAC ”Alex Acuna” Timbales Sticks

Eigenschaften: Federgewicht, hart, Hickory, Timbales-Sticks
40,7cm, 64g (32/32), ∅ 11,2mm

Alex Acuna ist einer der herausragenden Percussionisten unserer Zeit und braucht Timbales-Sticks, die seinem Niveau entsprechen. Dieses Kriterium wird vom ”Conquistador” in Sachen Verarbeitung und Klang erfüllt. Alles hat ein Ende nur der Alex Acuna Stick hat zwei: Typisch für einen Timbales-Stick, der am Schaft und an der Spitze die gleiche Form hat. Er liegt gut in der Hand und ist nicht zu dünn. Das kommt Schlagzeugern entgegen, die es nicht gewohnt sind, mit dieser Art Stick zu spielen.

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Vic Firth World Classic CONQUISTADOR, SAA ”Alex Acuna” Timbales Sticks

Eigenschaften: Leichtgewicht, hart, Hickory, Timbales Sticks, ¾ rot lackiert
40,7cm, 70g (35/35), ∅ 11,2mm

Der einzige Unterschied ist die dünn aufgetragene rote Lackschicht. Ähnlich dem schwarzen 5A Modell sollten Drummer mit Handschweißproblemen beim normalen Modell bleiben. Warum das rote Test-Modell allerdings gute sechs Gramm schwerer ist als das unlackierte Pendant, bleibt offen. Zwischen dem 5A und dem 5A in Schwarz gibt es trotz der Lackschicht keinen Gewichtsunterschied.

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Vic Firth World Classic TMB1, Timbales Sticks

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, schwere Timbales-Sticks, sehr lang
43,2cm, 94g (47/47), ∅ 12,7mm
Drummer: Joey De Leon

Für „timbalische“ Verhältnisse hat dieses Modell ganz schön viel Masse und ist daher ein bisschen schwerfällig im Handling. Das ist ungewöhnlich für diese Art von Sticks und natürlich reine Geschmackssache.

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Vic Firth American Classic 5A Vic Grip

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
40,7cm, 100g (50/50), ∅ 14,4mm
Pop/Rock/Jazz/Country/Hip Hop/Ska/Reggae

Der Stick ist baugleich mit dem 5A. Das unterscheidende Merkmal ist der mit umweltfreundlichem, auf Wasser basierendem Urethan beschichtete Schaft. Alle Drummer, die bis jetzt Probleme mit dem Grip ihrer Sticks hatten, sollten dieses Modell auschecken. Er liegt gut in der Hand und ich spüre beim Spielen die Extra-Portion Grip. Als dünne Schicht bedeckt das Urethan die untere Hälfte, so dünn, dass ich noch die Maserung des Holzes erkennen kann. Der Grip ist sehr sauber verarbeitet und wirft keine Blasen. Der 5AVG könnte durchaus eine Alternative zum bisher oft verwendeten Stick-Tape sein, außerdem sieht er geil aus.

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Vic Firth American Classic 5AN Vic Grip

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Tear Drop (Nylon)
40,7cm, 101g (50/51), ∅ 14,4mm
Pop/Rock/Jazz/Country/Hip-Hop/Ska/Reggae

Bis auf die Stockspitze aus Nylon unterscheidet den 5AN in der Konstruktion nichts von seinem populären Kollegen, dem 5A Vic Grip. Die Nylonspitze erzeugt besonders auf Becken und Snare einen stärkeren und helleren Attack-Sound. Aber keine Angst, dank des Vic Firth ”Tip Locking” Systems könnt ihr, wie schon beim 5A Soft Touch erwähnt, kräftig trommeln, ohne dass euch die Nylon-Tips um die Ohren fliegen. Außerdem wurde auch hier der untere Teil vom Stock mit Urethan beschichtet, was den Grip deutlich verbessert.

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Vic Firth American Custom SD9 DRIVER

Eigenschaften: Mittelgewicht, medium hart, Ahorn, Stockspitze: Oval (Holz)
41,3 cm 108g (54 54) ∅ 15,5mm
Pop/Klassik/Country
Drummer: Fredy Studer

Die American Custom Modelle werden aus Ahorn hergestellt. Diese Holzart ist weicher und leichter als Hickory und meistens auch etwas heller in der Farbe. Wer gerne dickere Sticks spielt und wem die Hickory-Modelle zu schwer oder zu schwerfällig sind und im Attack zu wuchtig klingen, dem kann ich die Maple (Ahorn) Modelle nur empfehlen. Mit dem SD9-Driver hat man einen mächtigen Klöppel in der Hand, der allerdings nicht viel schwerer ist als ein 5A. Er klingt weicher und wärmer als ein Hickory Stick, ist allerdings wegen des weicheren Holzes weniger stabil. Viel Stock für wenig Gewicht.

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Vic Firth American Custom SD2 BOLERO

Eigenschaften: Mittelgewicht, medium hart, Ahorn, Stockspitze: klein, rund, Holz
40 cm 95g (47 48) ∅ 16,1mm
Klassik/Marschmusik/Latin
Drummer: Marcello Fernandez

Mit der kleinen Stockspitze des SD2 Bolero lässt sich auf der Snaredrum sehr fein artikuliert spielen, was ihn für den Einsatz im klassischen Bereich prädestiniert. Her mit der Marschtrommel! Ob Radetzki-Marsch oder Bolero, sein Name ist Programm.

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Vic Firth American Custom SD4 COMBO

Eigenschaften: Leichtgewicht, medium hart, Ahorn, Stockspitze: klein, Barrel (Bottich) Holz
40,3cm, 82g (40/41), ∅ 13,8mm
Jazz/Klassik/Latin
Drummer: Dafnis Prieto/ Gene Lake

Der Stick ist mit dem HD4 aus Hickory absolut baugleich, allerdings besteht er aus Ahorn, das macht ihn weicher im Klang und leichter im Gewicht.

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Vic Firth American Jazz AJ1, Stockspitze: Tear Drop, Holz

Eigenschaften: Leichtgewicht, medium hart, Hickory, super Rebound, schlanker Hals
40,7cm, 104g (52/52), ∅ 15,1mm
Jazz
Drummer: Derico Watson

Durch die kleine Stockspitze und den schlanken Hals klingt der Stick auf Ridebecken besonders fein. Um filigran übers Drum-Set zu wandern eignet sich der sauber verarbeitete Jazz-Stick bestens. Voraussetzung ist eine ausgefeilte (Finger-) Spieltechnik.

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Vic Firth American Sound AS5A

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, Stockspitze: Kugel (Holz)
40,7cm, 100g (50/50), ∅ 14,4mm
Jazz/ Orchester
Drummer: Jason Miller

Durch die runde Stockspitze perlt dieser Stick auf den Becken sehr schön, die besondere Beschaffenheit ermöglicht es, schnelle und gleichzeitig filigrane Beats auf den Trommeln zu spielen. Perfekt gematcht erfüllt das Modell die Versprechen des Herstellers.

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Vic Firth Collectible Series ”The Clown” (Slipknot)

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, sehr lang, Hickory, schlanker Hals, Stockspitze: Tear Drop (Nylon; schwarz)
41,5cm, 130g (63/68), ∅ 16mm

Leider ist der Gewichtsunterschied der beiden bunten Test-Sticks so groß, dass man es wirklich hören kann. Als Punktrichter kann ich das nicht verzeihen, „perfektly matched“ sind diese Sticks offensichtlich nicht immer. Zu den augenscheinlichen Eigenschaften: Der George Forman unter den Sticks wird in seinen Ausmaßen nur noch vom „Thomas Lang“ Modell übertroffen. Schwerfällig ist er trotz dieser Größe allerdings nicht. Der gute Rebound ermöglicht, gepaart mit guter Spieltechnik, auch das Spielen schneller Figuren. Die schwarze Nylonspitze erzeugt im wahrsten Sinne des Wortes einen krassen Attack. Bombastisch!

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Vic Firth Signature Series STL”Thomas Lang”

Eigenschaften: Schwergewicht, hart, Hickory, langer Schaft, weiß lackiert, Stockspitze: extrem große Tear Drop Spitze (Holz)
41cm, 149g (74/75) ∅ 16,5mm

Böse Zungen könnten den Signature Stick des weltbekannten Österreichers als Prügel bezeichnen, würden dem Signatur Modell allerdings Unrecht tun. Natürlich ist der Stock aufgrund seiner Ausmaße bestimmt nicht jedermanns Sache. Er eignet sich aber auch gut als Traininggerät für den Einsatz am Übungs-Pad. Gerade mal um ein Gramm unterscheiden sich die zwei Test-Sticks, die auch sonst sehr gut verarbeitet sind. Alle Signatur-Modelle dieses Tests sind mit einer Lackschicht überzogen. Wenn ihr beim Spielen zu schwitziger Handnässe neigt, solltet ihr dieses Modell eher meiden. Die Oberfläche ist durch den Lack ein wenig rutschig. Außerdem gilt: Wer diese Sticks spielen will, sollte ähnlich starke Oberarme haben wie Herr Lang, eine gute Sticktechnik vorweisen können und auf keinen Fall versuchen, einen Jazzgig damit zu bestreiten. Ist man allerdings stark genug für diesen Stock, wie es sein Gewicht und seine Länge verlangen, gräbt sich die Stockspitze gerne auch mal tief in das Fell und hinterlässt Spuren, die bei flinken Fellwechslern hohe Kosten entstehen lassen.

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Vic Firth Signature Series SSG ”Steve Gadd”

Eigenschaften: Mittelgewicht, hart, Hickory, scharz lackiert, Stockspitze: Barrel (Bottich, Holz)
40cm, 91g (45/46), ∅ 13,9mm
Pop/ Jazz/ Fusion

Der Stick des Meisters ist durch die schwarze Lackschicht optisch vielleicht nicht jedermanns Sache, dafür klingt er einfach gut! Auf dem Drumset erzeugt er knackige und klare Sounds. Am besten gefällt er mir auf den Hi-Hats, was an der Form der Stockspitzen liegt: Diese sind eher klein, erzeugen aber aufgrund der Barrel-Form einen vollen Sound.  Grooves sind das Spezialgebiet von Steve Gadd, Grooves sind das Spezialgebiet dieser Sticks. Ein tolles Ding!

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Vic Firth Signature Series SDW ”Dave Weckl”

Eigenschaften: Mittelgewicht,  hart, Hickory, lang, braun lackiert, Stockspitze: Barrel (Bottich, Holz)
41,3cm, 98g (49/49), ∅ 14,2mm
Jazz/ Fusion

Das Weckl-Modell glänzt wegen des schlanken Halses mit einem klasse Rebound. Der Stick ist, bis auf die Stockspitze, braun lackiert und liegt sehr ausgewogen in der Hand, dürfte manchem aber zu lang sein. Meine ,,SDW“-Teststicks sind perfekt gematcht!

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Vic Firth Signature Series SJM ”Jojo Mayer”

Eigenschaften: Leichtgewicht, hart, Hickory, ähnlich wie 5A, nur kürzer, weiß lackiert, Stockspitze: Tear Drop (Holz)
39,2cm, 84g (42/42), ∅ 14,7mm
Jungle/ Break Beats/Hip-Hop

Der Beat-Zauberer aus dem Alpenland kreiert mit diesem Stick ja schier unfassbare Grooves. Die Bauweise ähnelt einem 5A, ist durch den Längenunterschied – der SJM ist länger – etwas flinker im Handling. Wegen der Lackschicht ist auch hier wieder Vorsicht geboten, die Sticks sind etwas rutschig.

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Vic Firth RUTE

Eigenschaften: Original Rods, 16 Holzstifte, Plastik-Griff
42cm, 118g (59/59), ∅ 19mm Griff
Akustik Pop/Akustik Rock

Wenn sich die Mitmusiker ständig umdrehen und sich über die zu lauten Drums beschweren, dann greift der musikalische Schlagzeuger zu den Rods. Diese sind gut verarbeitet, klanglich etwas dünner, aber dafür sehr warm und holzig. Der Griff ermöglicht ein gutes Handling der „Rute“, ist aber wegen der fast zwei Zentimeter Durchmesser anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Durch das Hoch- oder Runterschieben des schwarzen Gummirings lässt sich der Klang der Rute beeinflussen.

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Vic Firth RUTE 505

Eigenschaften: Rods, 31 Plastikborsten, Nylongriff
38cm, 122g (61/61), ∅ 17,5mm Griff
Akustik Pop/Akustik Rock
Drummer: Will Calhoun

Rods mit Plastikborsten klingen beispielsweise auf einer sehr tief und trocken gestimmten Snare sehr fett und im positiven Sinne patschig. Durch die recht weichen Borsten sind diese Rods ein bisschen schwerfällig, eignen sich aber hervorragend für langsames Drumming mit einem vollen Sound.

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Vic Firth RUTE 505
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Vic Firth ”Steve Smith” TALA WAND, Birch 12

Eigenschaften: Rods mit Schaumstoffkern, 12 Birken-Holzstifte, PVC-Griff
106g (53/53), ∅ 15,9mm Griff
Akustik Pop/Akustik Rock/Jazz

Für meinen Geschmack sind die beiden ”Steve Smith”-Modelle unschlagbar in Sachen Handling, Rebound und Klang. Durch den Schaumstoffkern ist der Rebound der „Tala Wand“ fast wie bei einem normalen Stick aus Holz und klingt am Drum-Set voluminös und auf den Becken recht holzig mit klarem Attack. Das Modell aus Birkenholz ist etwas stärker in der Konstruktion und klanglich fetter als das Bamboomodel, mit dem sich dafür aber filigranere Beats spielen lassen. Die perfekte Alternative zum herkömmlichen Stick.

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Vic Firth ”Steve Smith”
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Vic Firth ”Steve Smith” TALA WAND, Bamboo 11

Eigenschaften: Rods mit Schaumstoffkern, 11 Bambus Holzstifte, PVC-Griff
96g (48/48) ∅ 14,9mm Griff
Akustik Pop/ Akustik Rock/ Jazz

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Vic Firth ”Steve Smith”
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Vic Firth ”Steve Gadd” Wire Brush

Eigenschaften: Spezielle Formgebung, Kautschuk-Griff
116g (58/58), 9 cm Spannweite
Drummer: Steve Gadd

Die Drähte dieses Signature-Modells sind am oberen Ende bei etwa ¼ der Länge angeschrägt. Das erleichtert das problemlose Spielen auf neuen Fellen. Oft sind beschichtete Snarefelle auf der Oberfläche noch zu rau, um mit den Besen mühelos darüber zu wischen. Doch dieses Problem taucht mit dem ”Steve Gadd”-Modell nicht auf. Die abgewinkelten Enden der Drähte liegen auf dem Fell auf und gleiten leicht darüber.

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Vic Firth ”Steve Gadd”
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Vic Firth Heritage

Eigenschaften: Kautschuk Griff
116g (58/58), 10 cm Spannweite
Drummer: Wolfgang Haffner

Laut Hersteller beträgt die Spannweite des Modells 12,7 Zentimeter, das vorliegende Testpaar schafft aber nur zehn. Das Modell ist, bis auf die Formgebung der Drähte, baugleich mit dem SGWB. Der Besen erfordert wegen der nicht abgewinkelten Drähte ein anderes Handling und erzeugt keinen so voluminösen Klang wie der SGWB.

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