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Reon Muton ist ein sehr kompakter analoger semimodularer Synthesizer


REON hatte eine Zeit in der Roland für den Vertrieb sorgte. Die Driftbox war sogar noch kompakter als der Muton. Nun gibt es einen etwas größeren Bruder mit dem Erbe der Driftbox und ist wieder ohne den bekannten großen Vertrieb. Wie es dazu kam und zum Bruch ist uns leider nicht bekannt.

REON Muton

Der kleine Japaner hat drei analoge Oszillatoren. Ähnlich wie Driftbox gibt es zwar nur zwei kleine Schalter aber sie erlauben 4  verschiedene Wellenformen und Zufall, allerdings jeweils zwei Typen pro Oszillator (Rechteck, Sägezahn auf VCO1, Sägezahn und Dreieck auf VCO2 und Dreieck und Zufall auf VCO3). Außerdem ist jeder Oszillator mit Sync ausgestattet. Ihm folgt ein Filter mit Resonanz und drei LFOs sowie ein Delay Effekt und natürlich auch eine Hüllkurve, die aus Attack und Release besteht.

FAM

Der kleine Synth kann nebenbei mit 3 LFOs und 3 Gate-Generatoren ebenfalls schon eine Menge Modulation bieten. Auf der Rückseite hat er MIDI, USB und eine “Fusion” genannte Verbindung für weitere Geräte. Rechts befindet sich ein kleines Patchfeld, welches LFOs, Gates und die Steuerung des LFOs Tempos jeweils für 3 Einheiten zulässt. Filter oder Oszillatoren liegen dort nicht an, weshalb die Patchzone eher für die Modulation gedacht ist und auch Konzept ist. Die Gates sind auch dafür da, um unterschiedlich lange Töne zu erzeugen, somit ist mittels Zufall und den vielen Modulationsquellen viel an Bewegung herstellbar.
FAM steht für Flexible Advanced Multiplier. Die Gate-Engine erlaubt Duty-Cylce, Wiederholungen und auch Wahrscheinlichkeit. damit kann jeder Gate-Ausgang komplexe Signalserien abfeuern, die unterschiedliche Beeinflussungen möglich machen und die über Taster und Potis leicht zugänglich sind. Die Idee dürfte ähnlich sein wie die der Fusebox von Analogue Solutions. Die ebenfalls 3 LFOs haben ähnlich viele Parameter die über Taster eingestellt werden können und auch intern den VCOs jeweils zugeführt werden.

Mehr Information über REON

Das Gerät ist wegen der Bauteilknappheit nicht so normal lieferbar wie “sonst”, aber der Preis liegt bei 683 Euro, was 97900 Yen entspricht.

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