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Pioneer DJ KUVO und BMAT unterstützen „Get Played Get Paid“-Kampagne

KUVO_BMAT_Kooperation

Immer, wenn in einem Club Musik spielt, fallen dafür Lizenzgebühren an. Dieses Geld wird regelmäßig an die Künstler ausgeschüttet. Problem: Die Verteilung wird aufgrund von unzureichender Information nach bestimmten Kriterien aufgeschlüsselt – leider nicht zu Gunsten von Underground-Künstlern. Es gibt aber eine Initiative, die das ändern will. Die Association for Electronic Music (AFEM) hat 2014 die Kampagne „Get Played Get Paid“ ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel ist eine gerechtere Verteilung der Lizenzgebühren. Um dieses Vorhaben umzusetzen, müssen neue Tools und präzisere Datenerfassungen eingesetzt werden. Pioneer DJ hat mit „KUVO“ eine entsprechende Technik entwickelt, der Service „BMAT“ verarbeitet die Daten und berechnet die Ausschüttungen.

KUVO bietet seit der Einführung im Jahr 2014 einen Online-Service an, der es Club-DJs ermöglicht, ihre Playlisten in Echtzeit zu teilen. Dafür muss der Club mit dem KUVO-System ausgestattet sein. Das ist kurz gesagt eine Technologie, die selbstständig Tracks erkennt, diese Daten verarbeitet und anschließend an weitere Dienste, wie eben dem gerade genannten BMAT, übermittelt. Um diese Technik herum hat Pioneer DJ unter dem gleichen Namen eine umfassende Community mit eigener Website und App entwickelt.
Clubs, die KUVO verwenden möchten, können die KUVO-Box aktuell kostenlos an ihre Pioneer DJ-Player und -Mixer anschließen. In Verbindung mit dem kostenlosen KUVO-Profil des Clubs ermöglicht diese Box dem DJ, seine Playlisten mit BMAT und den entsprechenden Gesellschaften für Aufführungsrechte (PROs) über ein eigenes kostenloses Profil zu teilen. Dies hilft sicherzustellen, dass Künstler zukünftig ihren Anteil an den Lizenzgebühren erhalten.
Laut Angaben von Pioneer DJ ist ihr Equipment in 80 Prozent der Clubs installiert. Da keine Kosten für die Nutzung von KUVO anfällt, könnte das Streaming aus Sicht des Herstellers ein praktikable Lösung für die meisten elektronischen Musikclubs und Festivals sein, um Daten an die sogenannten PROs zu übermitteln. Als Ergebnis wäre die Verteilung von Lizenzgebühren präziser, und mehr Inhaber von Urheberrechten würden die ihnen zustehenden Lizenzgebühren erhalten.
Pioneer DJ hat sich mit BMAT zusammengeschlossen, um KUVO-Daten effizient an so viele Verwertungsgesellschaften wie möglich zu liefern. Aktuell erhalten 14 führende PROs in 11 Regionen auf drei Kontinenten KUVO-Daten.
Mark Grotefeld, General Manager Marketing von Pioneer DJ Europe Ltd sagt: „Wir freuen wir uns, mit BMAT zusammenzuarbeiten, um die Verbreitung unserer kostenlosen KUVO-Daten an PROs weltweit zu unterstützen. Diese Partnerschaft ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass wir einen gewissen Umfang bei der Verbreitung von KUVO-Daten erreichen und somit die Genauigkeit der Verteilung von Lizenzgebühren an unterrepräsentierte Hersteller elektronischer Musik erhöhen.“
Bis Oktober 2018 hörten 1,2 Millionen Clubber und DJs 1,7 Millionen Tracks aus 70.000 Playlisten, die von fast 500 KUVO-Boxen in Clubs auf der ganzen Welt erstellt wurden.
Club- und Festival-Betreiber, die Interesse an einer KUVO-Box haben, können ab sofort hier eine Anfrage stellen. 

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von Dirk Behrens

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