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Monoplugs Monique Test

Neben all den großen Namen, die sich auf dem Software-Synthesizer-Markt durchgesetzt haben, gibt es auch viele kleine Entwickler und Programmierer, die irgendwann aus den verschiedensten Gründen die geschäftlichen Segel streichen müssen, so zum Beispiel erst kürzlich geschehen mit Monoplugs aus Dresden. 

Monoplugs_Monique_B01_Test


Doch wie so oft, hat auch diese Sache eine gute Seite, nämlich für uns User. Als Abschiedsgeschenk hat man den Synthesizer Monique kurzerhand zur Freeware erklärt.   
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Details & Praxis

Allgemeines

Erst kurz vor unserem Test erreichte uns die Meldung, dass die deutsche Plugin-Schmiede Monoplugs ihre Arbeit niedergelegt hat, der Download kann in diesem Fall deshalb nicht auf der Seite des Herstellers erfolgen, ihr bekommt den Synthesizer stattdessen bei KVR.  
Monique gibt es in folgenden Versionen: ab Windows XP, macOS 10.6 und Linux, in den Formaten VST2.4, VST3 und AU, in 32- und 64-Bit. Außerdem läuft der Synthesizer auch als Stand-alone und im Download ist ebenfalls ein ausführliches Handbuch auf Deutsch und Englisch enthalten.   

Konzept und GUI

Monique ist ein subtraktiver Synthesizer mit drei Oszillatoren plus einem FM-Oszillator. Das Highlight ist aber definitiv die Morphing-Funktion. Damit lässt sich zwischen den Parametern der Kategorien Oszillator, Filter, Arpeggiator und FX zweier Sounds hin- und hermorphen. So kann man die Einstellungen eines Sounds mit denen eines anderen stufenlos mischen.

Das GUI von Monique.
Das GUI von Monique.

Sound

Da staunt man nicht schlecht: Der Sound von Monique ist wirklich überzeugend. Die ersten beiden Beispiele sind harte Growling-Bass-Sounds, die man so entweder in einem sehr harten Technostil oder in einem Saw-Soundtrack erwarten würde. Beispiel drei zeigt, dass Monique aber auch mehr kann – in diesem Fall ein entspanntes Synth-Lead-Arpeggio. In der zweiten Hälfte des Beispiels kommt dann noch die Morphing-Funktion zum Einsatz, die einen interessanten perkussiven Effekt erzeugt.   

Audio Samples
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01 Gitte 02 Pulse 03 Velo Break

Fazit

Der Name Monique setzt sich aus den Begriffen monophonic und unique zusammen und beschreibt einen top Software-Synthesizer, für den der gewählte Name absolut zutreffend ist. Für die Fülle an Funktionen ist das Plugin erstaunlich leicht zu bedienen, was auch am gut strukturierten GUI liegt. Und dann sind da noch der hervorragende Sound des Instruments, der einen aufhorchen lässt, sowie die schier unendlichen klanglichen Möglichkeiten und die super ausgearbeitete und ebenfalls leicht zu bedienende Morphing-Funktion, die sogar moduliert werden kann. Für Freeware ist Monique eigentlich zu schade, aber einem geschenkten Gaul… 

Pro
  • super Klang
  • geniale Morphing-Funktion
  • über 100 Presets
  • skalierbares GUI
Contra
  • kein Contra
Features
  • drei Oszillatoren, drei LFOs, drei Filter (LP, HP, BP)
  • vier Effekte (Delay, Distortion, Chorus, Reverb)
  • Arpeggiator
  • Morph-XY-Pad
  • über 100 Presets
  • skalierbares GUI
Preis
  • Monoplugs Monique: kostenlos
Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • super Klang
  • geniale Morphing-Funktion
  • über 100 Presets
  • skalierbares GUI
Contra
  • kein Contra
Artikelbild
Monoplugs Monique Test
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von Tobias Homburger

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