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JHS Pedals The AT Test

Praxis

Für die Audiobeispiele kommt ein Marshall JTM 45 zum Einsatz. Die Box ist ein 2 x 12″ V30 Cabinet, das mit einem SM57 abgenommen wird.
Zuerst setzte ich alle Regler auf 12 Uhr und spiele eine Fender Stratocaster. Ihr hört ein und dasselbe Riff, das ich durch alle drei Modi schicke, ohne Angleichen der Lautstärke.
Deutlich ist zu erkennen, wie überzeugend das Pedal seine Tradition im britischen Sound findet und irgendwo zwischen einem Marshall Plexi und einem getunten 800er Modell anzusiedeln ist. Beim Steppen durch die Kippschaltervarianten erkennt man gut, wie der Headroom immer geringer wird, der Gain sich allerdings erhöht und damit auch das Rauschen, das jedoch im normalen Rahmen bleibt. Die Lautstärke verringert sich ebenfalls auf dem Weg von 100 Watt zu 25 Watt, daher wird man mit dem Volume-Regler deutliche Korrekturen vornehmen müssen.

Audio Samples
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Alle Regler auf 12 Uhr, alle drei Modi, Strat
VolumeAirEQDriveMode
12:0012:0012:0012:00100-50-25W

Im nächsten Beispiel stelle ich den Gain auf einen sehr niedrigen Wert und gehe in den 100-Watt-Modus, der per se schon niedrigere Zerrreserven liefert. Hendrixartige Low-Gain Sounds sind für das AT kein Problem. Die Akkorde werden schön aufgelöst und der Charakter der Gitarre kommt sehr deutlich zum Vorschein.

Audio Samples
0:00
Low-Gain Sound, Mode 100W
VolumeAirEQDriveMode
12:0013:0014:008:00100W

Will man etwas mehr Verzerrung und auch “Hair”, kann man den 50-Watt-Mode anwählen und sofort erhält man etwas mehr Kompression und Gain. Um einen eher in die 80er und 90er Jahre gehenden Sound zu finden, habe ich den Air-Regler zurückgenommen und dafür die Höhen aus dem EQ betont. Ihr hört eine Maybach Les Paul vor identischem Equipment.

Audio Samples
0:00
80er/90er Jahre Sound, Maybach Les Paul
VolumeAirEQDriveMode
14:0010:0014:0011:0050W
Die Soundqualität ist erste Güte und kommt dem klassischen Marshallsound sehr nahe.
Die Soundqualität ist erste Güte und kommt dem klassischen Marshallsound sehr nahe.

Die große Range an Dynamik und Soundmöglichkeiten soll jetzt im Mittelpunkt stehen und ihr hört ein AC/DC-artiges Riff, das zuerst dynamisch mit den Fingern und dann mit Plektrum angeschlagen wird. Der AT kann sehr natürlich und musikalisch meine Spielweise umsetzen und die Flexibilität und Dynamik des Pedals erstaunt mich aufs Neue.

Audio Samples
0:00
Spieldynamik mit Fingern und Plektrum
VolumeAirEQDriveMode
12:0013:0015:009:00100W

Sucht man HiGain-Bretter oder cremig singende Leadsounds, ist man im 25-Watt-Modus bestens aufgehoben. Wie ihr im Setting seht, habe ich den Lautstärkeverlust durch erhöhtes Pegeln des Volume-Potis kompensiert und mit dem Air-Regler die Präsenzen etwas herausgenommen.
Gegen Ende des Clips erkennt man, dass die Dynamik des Pedals bei 25 Watt zum Beispiel gegenüber dem 100-Watt-Modus etwas eingeschränkt ist. Das ist aber nicht weiter tragisch, da eine übergroße Dynamik bei HiGain-Sounds nicht unbedingt die große Rolle spielt. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass man die maximale Dynamik im 100-Watt-Modus findet. Im Beispiel kommt des Meisters Gitarre, die Ibanez AT100, zum Einsatz.

Audio Samples
0:00
High Gain Sounds, Mode 25W, Ibanez AT100
VolumeAirEQDriveMode
14:0011:0012:0015:0025W

Video Demo

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