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Jazz- und Fusion-Gitarrist John Abercrombie an Herzversagen gestorben

John Abercrombie ist tot. Der US-amerikanische Jazz- und Fusiongitarrist verstarb am 22. August 2017 in Cortland, New York im Alter von 72 Jahren an Herzversagen.

(Bild: © JOHN ROGERS / ECM RECORDS)
(Bild: © JOHN ROGERS / ECM RECORDS)


Der am 16. Dezember 1944 in Port Chester, New York geborene Gitarrist begann mit vierzehn Jahren Gitarre zu spielen und studierte 1962 bis 1966 am Berklee College of Music in Boston. Er spielte mit anderen Studenten in Bars und Kneipen und war in jungen Jahren Gitarrist in der Band Dreams, der Band um Michael und Randy Brecker.
Der Meister-Gitarrist spielte zusammen mit Billy Cobham, Jan Hammer, Jack DeJohnette, Richie Beirach, George Mraz u.v.m. Als legendär gelten seine eigenen Trios mit Marc Johnson und Peter Erskine bzw. Dave Holland und Jack DeJohnette.
John Abercrombies erstes Solo-Album “Timeless” erschien 1975 auf ECM. Im Laufe seiner Karriere hat der amerikanische Jazz-Gitarrist eine beeindruckende Zahl von Alben aufgenommen und kaum ein Musiker kann auf eine derart lange Zusammenarbeit mit einem Plattenlabel zurückblicken. Bis zuletzt war John Abercrombie auf Tour und begeisterte sein Publikum mit bestem Jazz.

Abercrombie, Erskine, Mintzer, Pattitucci: Bass Desires

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von Christian Hautz

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