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Jeff Beck im Alter von 78 Jahren gestorben

Jeff Beck ist tot. Wie gestern Abend bekannt wurde, starb der britische Musiker im Alter von 78 Jahren an den Folgen einer bakteriellen Meningitis. Jeff Beck, oft als „Gitarrengott“ tituliert, galt zweifelsohne als einer der prägendsten Gitarristen seiner Generation und schuf mit seiner Spielweise einen neuen, ganz eigenen und unverkennbaren Sound auf der E-Gitarre. 

Foto © http://www.jeffbeck.com/1944-2023/?utm_campaign=products&utm_medium=referral&utm_source=jeffbeck.com

Letztes Album gemeinsam mit Johnny Depp noch im vergangenen Sommer

Erst kürzlich erregte Jeff Beck noch mit dem Album „18“ Aufmerksamkeit, das in Zusammenarbeit mit Johnny Depp entstand. Anschließend war der britische Gitarrist u.a. mit der Schlagzeugerin Anika Nilles und der Bassistin Rhonda Smith auf Tour und machte dabei auch hierzulande für einige Termine halt. 

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Beck, der seinen einzigartigen Ton vornehmlich auf einer Stratocaster produzierte und von Fender schon vor vielen Jahren mit einem Signature-Modell gehuldigt wurde, gab außerdem erst vor einigen Wochen sehr eindrücklich den Rock’n’roll-Klassiker „Rumble“ von Link Wray im Rahmen einer Promotion für Fenders neue American Vintage II Serie zum Besten. 

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Jeff Becks Karriere begann bei den Yardbirds

Nachdem Eric Clapton 1965 die Yardbirds verließ um bei John Mayall einzusteigen, trat Jeff Beck dessen Nachfolge an und spielte kurz vor seinem Ausstieg zum Ende des Jahres 1966 hin auch gemeinsam mit Jimmy Page in der legendären britischen Band. Becks Karriere war fortan immer wieder von Umbrüchen geprägt, die sich in verschiedenen Projekten über Blues, Rock, Jazz bis hinzu elektronischen Sounds in den 90er-Jahren widerspiegelten. Dabei erfand er sich immer wieder neu und verfeinerte darüber hinaus zunehmend seinen magischen Gitarrensound. Wichtige Stationen seines Schaffens waren nach den Yardbirds zweifelsohne die Alben mit der Jeff Beck Group, bei der auch Rod Stewart und Ron Wood zeitweise mit von der Partie waren. In den 70er Jahren arbeitete Beck dann in der Trio-Formation Beck, Bogert & Appice und begann ab 1975 instrumentale Soloalben zu veröffentlichen. Alben wie „Blow by Blow“, „Wired“ oder „There and Back“ dokumentieren dabei sehr eindrücklich die von ihm geschaffene Spielweise. 

Die Musikwelt trauert um Jeff Beck

Schon kurz nach Bekanntgabe der Meldung über den Tod des Ausnahmegitarristen meldeten sich viele Größen der Musikwelt und einstige Weggefährten Jeff Becks in den sozialen Medien zu Wort.  
Mick Jagger nannte Beck dabei “einen der großartigsten Gitarristen der Welt“ und Rod Stewart schrieb: “Jeff Beck war von einem anderen Planeten.“ 

R.I.P. Jeff Beck. 

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Infos zu Jeff Beck unter www.jeffbeck.com

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von Michael Behm

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