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J. Rockett Audio Designs The Jeff Archer Test

Der J. Rockett Audio Designs Jeff Archer ist eine Hommage an Gitarrenlegende Jeff Beck, dem der amerikanische Hersteller dieses Pedal auf den Leib geschneidert hat. Ein Overdrive, der ziemlich genau den Modifikationen des Beck’schen Lieblingsverzerrers entspricht und dessen Sound authentisch einfangen soll. Als Vorlage diente der Klon Zentaur, jener sagenumwobene Overdrive, der auf dem Gebrauchtmarkt teilweise zu astronomischen Preisen angeboten wird und der als der heilige Gral unter den Gitarreneffekten zählt.

J. Rockett Audio Designs The Jeff Archer Test

Die amerikanische Company J.Rockett ist keine Novizin, wenn es um die Nachbildung des Klons geht, denn der Archer wird in diversen Ausführungen angeboten, angefangen mit dem Standardmodell, dem Archer Ikon, dem Archer Clean sowie dem Steve Stevens Signature Pedal Rockaway Archer. Der mir vorliegende Testkandidat ist die jüngste Variation dieses Zerrtypen und mich interessiert natürlich brennend, wie das Pedal klingt, aber auch, worin der Unterschied zur Standardausführung liegt.

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Optik/Bedienung

Der Jeff Archer zeigt sich optisch nahezu identisch zu den anderen Archer-Versionen und steckt in einem extrem robusten und chromfarbenen Metallgehäuse mit den Maßen 60 x 104 x 45 mm (B x L x H).

Die Bedienelemente befinden sich im vorderen Drittel der Pedaloberseite in Form eines Output-Reglers, der die Ausgangslautstärke verarztet, eines Gain-Reglers, um den Grad der Verzerrung einzustellen, sowie eines Treble-Potis, das als Klangregelung dient. Im Gegensatz zum Standard-Archer, der sich mit seinen rotbraunen Potis an den Klon anlehnt, entschied man sich hier für schwarze Potiknöpfe, um optisch eine Abgrenzung zu schaffen. In der hinteren Pedalhälfte befindet sich der Fußschalter, der den Overdrive anwirft, was durch eine rote LED quittiert wird. Da es sich beim Klon Zentaur konstruktionsbedingt um ein Non-True-Bypass-Pedal handelt, erhält der Kunde hier, wie übrigens auch bei der Standardausführung, ein Pedal mit gepuffertem Bypass. Stirnseitig findet man die Anschlüsse: Ein- und Ausgang im 6,3-mm-Klinkenformat sowie die Buchse für das optional erhältliche 9-V-Netzteil, das den Jeff Archer mit mindestens 26 mA füttern sollte. Die gelieferte Spannung wird intern auf 18 Volt hochgepumpt, was für eine verbesserte Dynamik und höheren Headroom sorgen soll. Der Boden ist mit vier Kreuzschrauben befestigt und gewährt Zugang zum Pedalinneren, in dem sich das Batteriefach für den 9 V-Block befindet. Wer sich nun die Frage stellt, was denn konkret der Unterschied zur regulären Archer Version ist, dem sei gesagt, dass für das Jeff Beck-Modell handselektierte Vintage NOS („New Old Stock“) Germanium-Dioden aus russischer Herstellung verwendet werden. Gummifüße oder eine Betriebsanleitung sind nicht inkludiert, wobei Letztere vermutlich demnächst zum Download auf der Herstellerwebsite bereitgestellt wird – momentan führt der entsprechende Link noch ins Leere.

Fotostrecke: 8 Bilder Das J. Rockett Audio Designs The Jeff Archer Pedal ist ein Signature Modell, das für Jeff Beck designt wurde.
Fotostrecke
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