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Interview: Jake Reed – Der moderne Studiodrummer

Der Studiodrummer Jake Reed gehört zweifelsohne zu den aktuell angesagtesten Musikern und kann als leuchtendes Beispiel für die neue Musikergeneration gesehen werden. Ein handwerklich top ausgebildeter Instrumentalist, der in unterschiedlichsten Stilistiken sein facettenreiches Können unter Beweis stellt und sein Spiel stets mit seiner eigenen geschmacklichen Note würzt. Gleichzeitig hat er den Wandel im Musikbusiness früh erkannt und sich mit seinem Homestudio einen eigenen Arbeitsplatz erschaffen, an dem er für Musiker auf der ganzen Welt Aufnahmen macht. 

Jake Reed - Foto von Matt Saladino.
Foto von Matt Saladino.

Nebenbei kreiert er Loop- und Sample-Libraries für Produzenten, unterrichtet online und spielt Livekonzerte. Wir sprachen mit dem modernen Working Drummer über seinen Werdegang, seine Zeit im Studium beim legendären Drummer Peter Erskine und seinen Alltag im eigenen Studio.

Hallo Jake, du bist ein vielbeschäftigter Drummer in Los Angeles und in verschiedenen Stilistiken unterwegs. Wie startete für dich das Abenteuer Musik und wie bist du schlussendlich in Los Angeles gelandet?

Ich wurde in Kansas City in Missouri geboren. Wenn du dir die Landkarte der USA vorstellst, ist das ziemlich genau in der Mitte. Charlie Parker kam da her und auch Count Basie gab seiner Band den Namen „Kansas City 7“. Ich kam durch diese Prägung der örtlichen Musikszene schon früh mit Jazz in Verbindung, habe aber zeitgleich Mitte der Neunzigerjahre natürlich sehr viel Nirvana, Soundgarden und Green Day gehört. In der Zeit habe ich das Schlagzeug für mich entdeckt, weshalb ich von Anfang an sowohl Jazz als auch Rock und Pop gehört und gemacht habe. Für viele sind das ja zwei völlig unterschiedliche Welten, aber für mich ist das alles einfach Musik.

Bei meinem ersten Schlagzeuglehrer habe ich neben Drumset viel Rudiments gelernt, Xylophon, Marimbaphon und sogar Pauke gespielt. Ich hatte also eine recht formale Ausbildung, habe aber währenddessen in Schülerbands in unserer Garage gespielt. Für mich gab es eigentlich nie eine wirkliche Alternative zur Musik. Ich bin dann aufs College in Cincinnati zu John Van Ohlen gegangen und habe viele Gigs gespielt, zwischendurch habe ich unter anderem bei Jeff Hamilton Unterricht genommen, bevor ich dann nach Los Angeles gezogen bin, um bei Peter Erskine auf der University of Southern California zu studieren. 

Wie war deine Zeit mit Peter Erskine?

Das war einfach unglaublich. Er war der erste Lehrer, bei dem ich dachte, dass ich genau das auch machen will. Peter ist einfach so unglaublich facettenreich, hat viel im Studio gearbeitet und ist in verschiedenen Stilistiken unterwegs. Neben Weather Report hat er ja beispielsweise mit Joni Mitchell oder Steely Dan gespielt und separat dazu in verschiedenen Big Bands getrommelt. Ich war nicht nur sein Student, sondern auch für fünf Jahre sein Lehrassistent. Er hat mich dabei auf viele Recording Sessions mitgenommen und ab und zu durfte ich für ihn bei Big Bands und anderen Gigs einspringen.

Jakes Setup bei einer seiner Studio Sessions im legendären Sunset Sound Studio in Los Angeles. Foto von Jake Reed.
Jakes Setup bei einer seiner Studio Sessions im legendären Sunset Sound Studio in Los Angeles. Foto von Jake Reed.
Wann hast du damit begonnen, dich selbst aufzunehmen?

Das mache ich eigentlich schon sehr lange. Selbst in Kansas City und Cincinnati war ich hin und wieder in Studios und habe viel gelernt. Mein Umzug nach LA hat natürlich alles verändert. Sowohl die Erfahrung, die ich an Peter Erskine’s Seite machen durfte, als auch erste eigene Sessions haben mich viel gelehrt. Ich wollte aber nicht nur gut spielen können, sondern auch verstehen, wie die Sounds entstehen.

Ich habe dann angefangen, mir Recording-Equipment zu besorgen und mich aufzunehmen. Dadurch habe ich sowohl mehr über mein Spiel gelernt, als auch wie die technische Seite des Recordings funktioniert. Nach einer Weile wurde ich von Freunden, die Film- und Werbemusik machen, für erste Recordings gefragt. Das war ungefähr 2010. Von da an ging eine völlig neue Phase des Lernens für mich los. Das wird, wie auch das Instrument, nie aufhören, spannend zu sein, denke ich. Viele der legendären Drummer wie Jim Keltner, Vinnie Colaiuta, die schon Sessiondrummer waren, als ich noch nicht mal geboren war, arbeiten immer noch und lernen sicher ständig dazu. 

Ein Beispiel aus jüngster Zeit: Ich habe neulich für den Filmkomponisten Lyle Workman Drums eingespielt. Er hat in seinem Studio ein mikrofoniertes Set und meinte, dass ich nur Stöcke mitbringen müsse. Ich hatte eine tolle Session mit dem Bassisten Sean Hurley und ganz am Ende fragte Lyle mich, ob ich mal hören wolle, was Vinnie einen Tag vorher aufgenommen hat. Es war das exakt gleiche Drumset und ein ähnlicher Groove. Der Sound von Vinnie war einfach unglaublich. Während ich seinen Take gehört habe, ist mir schnell klar geworden, dass ich, wenn ich ein guter Studiodrummer werden will, einfach richtig viel Erfahrung brauche und die nur im eigenen Studio sammeln kann.

Man kann ja nicht rumsitzen und darauf warten, dass das Telefon klingelt und man in ein Studio gebucht wird. Wir sind in der Do-It-Yourself-Ära. Das hat gute, aber auch schlechte Seiten. Mit der modernen Technologie kann sich jeder aufnehmen, allerdings bedeutet das auch, dass es eine Business-Seite gibt, die man durch Promotion auf Social Media bedienen muss. Ich will ja eigentlich nicht auf Instagram gehen und davon erzählen, wie toll mein Sound und Studio ist, aber leider gehört das ein bisschen mit dazu, weil es einem mehr Gigs generiert.

Jake an seinem Arbeitsplatz im Homestudio. Foto von Andrew Masters.
Jake an seinem Arbeitsplatz im Homestudio. Foto von Andrew Masters.

Wie sieht die aktuelle Recording-Szene in Los Angeles aus?

Der überwiegende Teil der Recording Sessions findet in Homestudios statt. Es gibt zwar immer mal wieder Sessions in größeren Studios, aber es ist ein bisschen wie in den Achtzigerjahren, als die Drum Machine populär wurde. Damals sagten viele Sessiondrummer, dass sie wegen der Drum Machines nicht mehr vier Sessions am Tag haben und alles schlechter geworden ist. Smarte Drummer wie Jeff Porcaro oder Ndugu Chancler haben diese Entwicklung nicht abgelehnt, sondern sind Teil davon geworden und waren dadurch sehr erfolgreich. Ich denke, dass das mit den Homestudios genauso ist. Ich bin überzeugt davon, dass man nicht mehr „nur“ Drummer sein sollte, sondern sich auch mit Percussion, Sounds und Recording beschäftigen muss, wenn man im Studio arbeiten will.

Wenn man den Ego-Part ausklammern kann und nicht ausschließlich in den größten Studios für die prominentesten Künstler aufnehmen will, gibt es einen unglaublich vielfältigen Indie-Markt, in dem wahnsinnig viel Musik entsteht, weshalb auch immer Drums benötigt werden. Man muss dafür auch nicht unbedingt in Los Angeles, New York oder Nashville leben. Ich bin überzeugt davon, dass man mit einer cleveren Diversifikation, bestehend aus Livegigs, Studio Sessions, Unterricht und weiteren kreativen, musikbezogenen Einkommensquellen ein komfortables Leben führen kann.

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Jake Reed Studio Tour
Wie sieht ein typischer Tag in deinem Studio aus?

Es gibt eigentlich keinen Alltag. Und das genieße ich sehr. Das Setup bestimmt immer der jeweilige Song und ich starte immer bei den Drumsounds. Es gibt Zeiten, da wechsle ich mehrmals am Tag Drumsets aus und manchmal spiele ich auch eine Zeitlang auf verschiedenen Songs und variiere vielleicht nur mit dem Cymbal Setup oder der Snare. Manchmal verändere ich die Position der Mikrofone, aber ich versuche, das Setup nicht zu verkomplizieren.

Bevor ich ein Mikrofon austausche, ändere ich lieber was an den Drums. In den seltensten Fällen liegt die Ursache eines Soundproblems wirklich am Mikrofon. Ich betrachte das Ganze als eine Signalkette. Zunächst muss man als Drummer gut sein und den Touch an den jeweiligen Song anpassen. Das kann auch mit der Auswahl der Sticks zu tun haben. Manchmal nehme ich einen 5A Stick und wenn es filigraner sein soll, lieber einen Vic Firth AJ1. Danach kümmere ich mich um den Drumsound und erst dann widme ich mich eventuell den Mikrofonen.

Viel hat aber auch mit der Balance der jeweilige Kanäle zu tun und wie ich diese bearbeite. Wenn der Sound tight und punchy sein soll, passiert die Hälfte des Sounds ja schon mal, wenn ich einfach nur die Roommics mute. Manchmal benötigt aber ein Song auch nur Kick und Snare des Drumsets und der Rest sind Overdubs. Es kommt eben wirklich auf die Musik und auf die Arbeitsweise des Produzenten an.

Was fasziniert dich an Drums besonders?

Je mehr ich das Instrument, die Geschichte und die jeweils stilprägenden Musiker, die maßgeblich das Vokabular, das wir an den Drums nutzen, kreiert haben, erforscht habe, desto mehr habe ich verstanden, dass sie im Grunde gar nicht so unterschiedlich sind, wie man vielleicht meinen könnte. John Bonham, eine absolute Rock-Ikone, zitiert im Drumsolo von „Moby Dick“ das Vokabular von Drummern wie Max Roach, Elvin Jones und Buddy Rich. Außerdem war sein Touch am Instrument, insbesondere im Studio, gar nicht so heavy, wie man vielleicht meinen könnte. Mit seinem Spiel hat er Generationen von Rockdrummern beeinflusst. Und so ist ein Drummer wie Dave Grohl, der immer John Bonham als seinen größten Einfluss benennt, über Bonham mit Jazzdrummern wie Max Roach verbunden. Ich denke, dass aktuell eine neue Generation an Drummern heranwächst und das finde ich wahnsinnig spannend.

“Steve Gadd hat … meines Erachtens das große Zeitalter der Studiodrummer eingeläutet.”

Die erste Generation an Jazzdrummern hat das Instrument regelrecht erfunden. Aus dem „Trap Kit“ wurde ein Drumset, für das erst eine Sprache entwickelt werden musste. Die nächste Generation der Swingdrummer war in der Lage, durch Weiterentwicklung der Hardware nun auf der Hi-Hat zu spielen. Kenny Clarke und Max Roach haben dann den Wandel weitergebracht und sich nicht nur auf die Hi-Hat beschränkt, sondern sind auf das Ridebecken gewechselt. So wurde also eine lange Zeit erstmal das Instrument in verschiedenen Stilistiken etabliert und später wurde dann die Aufnahme davon ein wichtiges Element der Musik. Steve Gadd hat dann auf einmal einen völlig neuen Sound entwickelt und meines Erachtens das große Zeitalter der Studiodrummer eingeläutet. Heute ändert sich das Berufsbild dieser Drummer wieder, weil sie immer mehr zu Produzenten von Drumtracks werden. Ich bin fasziniert und gespannt, wie sich das alles in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Jake Reed Studio
Fotostrecke: 5 Bilder Zwar ist Jake immer wieder in großen Aufnahmeräumen wie dem Capitol Studio…Foto von Andrew Boyle.
Fotostrecke
Was kannst du jungen Musikern mit auf den Weg geben?

Ich denke, wenn man professioneller Musiker werden möchte, ist es wirklich wichtig, sich auf das Zusammenspiel mit anderen Musikern zu fokussieren und darin gut zu werden. Sicher ist gute Technik wichtig, aber meines Erachtens darf das alles nur ein Werkzeug für das Zusammenspiel sein. Feel und Touch am Instrument sind bedeutend wichtiger als schnelle Sechzehntelnoten. Mein Lehrer John Van Ohlen hat beispielsweise immer über Sound gesprochen und ihm war es wichtig, mit einem Stock den bestmöglichen Sound aus einem Ridebecken zu bekommen. Es hilft wirklich sehr, sich zeitweise ausschließlich auf den Sound zu fokussieren, damit man sich am Instrument weiterentwickeln kann. Für mich war auch Aaron Sterling auf dem John Mayer Album „Born & Raised“ eine echte Entdeckung. All die unterschiedlichen Sounds, die er in den verschiedenen Songs spielt, während man gleichzeitig auch deutlich seine Jazz-Einflüsse auf einem Pop-Album hört, waren eine immense Inspiration.

Während der Pandemie habe ich mich immer weiter in Recording-Videos verloren und da ich das Homerecording ja schon seit ein paar Jahren mache, habe ich die Zeit genutzt und Videos gemacht, in denen ich anderen Drummern meinen Ansatz dazu zeigen kann. Mir ist aber auch wichtig zu sagen, dass all die Videos, all das Wissen und Equipment nichts nützen, wenn man nicht auch am Instrument seine Hausaufgaben gemacht hat. Touch, Timing und Feel sind einfach wichtig und das Fundament für einen guten Drummer. 

Vielen Dank für’s Gespräch!
Jake Reed im Interview.
Jake’s Setup für einen Gig mit dem LA Philharmonic Orchestra unter der Leitung von John Williams im Hollywood Bowl. Bild von Jake Reed.

Jakes Equipment:

Drums: Gretsch Brooklyn Series

Bassdrum: 20“x14“

Toms: 10“x7“, 12“x8“, 14“x14“, 16“x16“

Snare: 14“ x 4,5“ USA Custom Snare

Becken: Zildjian

Hi-Hat: 14“ Zildjian New Beat

Crashes: 16“ K Custom Session Crash, 20“ A Thin Crash

Ride: 21“ K Sweet Ride

Sticks: Vic Firth

Felle: Remo

Hardware: DW

Website: https://jakereedmusic.com

Instagram: https://www.instagram.com/jakereedmusic

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Nationale und internationale Top-Drummer stehen uns in den bonedo Interviews Rede und Antwort. Wir besprechen musikalische Vorbilder, Schlüsselerlebnisse und den persönlichen Werdegang. Natürlich kommt auch das Thema Equipment nicht zu kurz.

11.12.2018
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von Alex Höffken

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