Hersteller_Waldorf
Test
3
22.08.2014

Fazit
(4.5 / 5)

Mit Waldorfs Streichfett ist dem Hersteller aus der Eifel ein toller Desktop-Synthesizer gelungen, der eine prägnante Klangfarbe der späten 70er-Jahre in vielen Facetten abbildet. Der auf den Sound der analogen String Machines spezialisierte Streichfett klingt nicht haargenau wie seine ehrenwerten Vorbilder, ist aber ziemlich dicht dran – und bietet in puncto Klangvielfalt sogar noch einiges mehr. Einer digitalen Klangerzeugung unterstellt man ja gern erstmal, dass sie kühl und (zu) sauber klänge. Das kann ich im Falle des Streichfetts nicht feststellen - eher das Gegenteil. Die Regelmöglichkeiten und die Zahl der Speicherplätze sind eingeschränkt, was aber bei den Originalen auch nicht anders war und in der Praxis zu einer übersichtlichen Bedienung und zu schnellen Ergebnissen führt. Streichfett ist kein Alleskönner, aber ein Spezialist mit Charme und Charakter, für den der Preis insgesamt in Ordnung geht.

  • PRO
  • guter und vielseitiger Klang
  • Preset-Überblendung
  • charakteristische Effekte
  • Fertigungsqualität
  • Design, Übersichtlichkeit
  • CONTRA
  • Reverb rauscht
  • nur 12 Speicherplätze
  • FEATURES
  • digitaler Desktop-Klangerzeuger zur Emulation klassischer String Machines
  • Polyphonie: 128 Stimmen (Strings), 8 Stimmen (Solo)
  • Effekte: Ensemble, Animate, Phaser (Strings), Tremolo (Solo), Reverb (Strings und Solo)
  • 12 Speicherplätze
  • Anschlüsse: 2x Klinke Audio Out (stereo/mono), Kopfhöreranschluss (Miniklinke), USB (MIDI, Power), MIDI In & Out
  • Abmessungen: 18,5 x 18,5 x 6,5 cm
  • Gewicht: 0,9 kg
  • PREIS
  • UVP: 279 Euro
  • Straßenpreis: ca. 250 Euro
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