Hersteller_UDO_Audio HYBR_Synth
Test
3
14.09.2020

Fazit
(4 / 5)

Ich war vom UDO Audio Super 6 sehr angetan, angefangen bei der sehr haptischen Bedienung bis zum Sound haben die Jungs aus Bristol eine Menge richtig gemacht. Das Instrument lädt aufgrund der vielen Bedienelemente geradezu dazu ein, eigene Sounds zu kreieren. Eine allzu große Lernkurve ist bei diesem Aufbau nicht zu erwarten. Insofern ist der Super 6 ein sehr kreatives Tool mit hohem Spaßfaktor. Der Einsatz analoger Filter hat sich beim Klang natürlich bezahlt gemacht, auch wenn sich das im Preis von aktuell 2.444 Euro bemerkbar macht. Eine Tastatur mit polyphonen Aftertouch wie bei ASM Hydrasynth hätte man sich bei diesem Preis vielleicht noch gewüncht. Der UDO Audio Super 6 hat bei aller Konkurrenz irgendwie seinen eigenen Charakter, auch wenn man die Vergleiche mit Roland oder vielleicht auch Modal Argon8 nicht unberechtigt sind. War am Anfang die Rede vom Jupiter-6, so könnte ich mir vorstellen, dass man mit ein paar Features mehr auch eine Art Jupiter-8 daraus hätte machen können. Und das ist ein großes Kompliment. Ein Top-Debut der kleinen englischen Company.

  • Pro
  • Konzept
  • Intuitive Bedienung
  • Super Modus
  • Binaural
  • Klang
  • Super-6 Modus (Supersaw)
  • Analoge Filter
  • Compare-Funktion
  • Contra
  • 128 Speicherplätze sind etwas mager
  • Aktivierung des Subs oder eines externen Signals deaktiviert DDS2
  • Features
  • Hybridsynthesizer
  • Binaural (im 6-stimmigen Modus)
  • 24 dB/Okt. Analogfilter
  • Analoger VCA
  • 12-stimmig
  • 128 Speicherplätze
  • 2 digitale Oszillatoren pro Stimme (DDS)
  • Sync und Crossmodulation
  • Schwingungsformen nachladbar
  • Arpeggiator/Sequenzer
  • MPE-fähig
  • Chorus und Delay
  • 49 Tasten mit Velocity und Aftertouch
  • 8 kg / 830 x 350 x 90 mm
  • Anschlüsse: Audio in, Expression Pedal, Sustain-Switch
  • USB-B-Port; MIDI In/Out/Thru, 2 x Audio Out, Kopfhörer
  • Preis
  • UDO Audio Super 6: Ca. 2.444 € (Straßenpreis am 14.09.2020)
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