Bass Hersteller_TC_Electronic
Test
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08.07.2009

TC Electronic RH450, RS210 und RS212 Test

Zukunftsmusik


Von Anfang an zeichnete sich die dänische Firma TC Electronic durch ihr innovatives Produktdesign und die mutige Umsetzung von Ideen aus. Viele Effekte der Firma gelten bis heute als unübertroffen, wie zum Beispiel der TC-Chorus Bodeneffekt mit seinen hervorragenden Klangeigenschaften und dem integrierten Netzteil oder der 1986 erschienene TC 2290 im 19“ Rackformat - eine Kombination aus Delay und Modulationseffekt, bei dem sich erstmals die Effekte anschlagsdynamisch steuern und mischen ließen. Auch der revolutionäre 1128, ein analoger, voll programmierbarer 28-Band-Equalizer im 19“ Format aus dem Jahr 1988, der sowohl grafisch als auch parametrisch zu bedienen war, 100 Speicherplätze bot, und mit Frequenzanalyser und Feedbacksuppressor damals wie heute eine absolute Ausnahmeerscheinung darstellt.

 

Die Produkte aus dem Norden sorgten zum Zeitpunkt ihres Erscheinens immer wieder für große Aufmerksamkeit und für nachhaltigen Erfolg über viele Jahre. Die Kernkompetenz von TC lag bevorzugt im Signalprocessing, also bei Effekten, Equalizern, Interfaces oder Plug-Ins, aber nie im Bau von Instrumentalverstärkern und Boxensystemen. Dass nun ausgerechnet TC den Markt mit einem neuen Bassverstärker beglückt, kommt zwar völlig unerwartet, aber passt bei genauem Hinsehen durchaus zum Image der Firma. Denn es gehört zum Selbstverständnis der Produktdesigner, dass man sich grundsätzlich erst einmal radikal vom Bekannten wegbewegt. „Zero based thinking“ ist angesagt, das Gehirn wird quasi auf „Reset“ und Denkmechanismen neu zusammengeschaltet. Und was dabei herausgekommen ist, das verdient durchaus seinen rebellischen Namen, denn der TC Rebel Head 450 mit den RS210 und RS212 Speakercabinets bietet durchaus Bemerkenswertes.

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