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03.04.2020

128 Step Sequencer Noodlebox Serendipity jetzt in Crowdfunding

Der Name war mir seit der Superbooth 2019 nie ganz klar, denn der Firmenname Sixtyfour steht nicht drauf, sondern Noodlebox. Und das Gerät heißt Serendipity. Aber es zog mich an und ich machte ein Bild. Inzwischen ist sicher, wann es kommt und es geht jetzt los. Im Sommer 2020 sollen sie bereits ausgeliefert werden und der endgültige Name ist eben doch: Noodlebox.

Das Besondere an der Noodlebox sind viele CV-Anschlüsse und MIDI, dazu ein attraktives großes Display. Es sind 4 Gates und 4 CV’s für insgesamt 4 Töne (Parts) und für Sync, MIDI und Aux sind jeweils zwei Miniklinken parat. Dazu gibt es vier sogenannte Layers aus 32 Steps, was insgesamt 128 Steps in maximaler Länge bedeutet. Es bietet schnellen Zugriff, gute Übersicht und die Möglichkeit Songs so arrangieren. Es gibt auch besondere Optionen wie Euklidische Triggerung und damit ein wenig technische „Magie“, um neue Ideen umzusetzen und zu variieren. Die CV-Ausgänge sind 128 Schritte auseinander und auch für Controllerfahrten für MIDI gemacht und geeignet.

Sixtyfour Pixels Noodlebox Serendipity Sequencer

Das Display ist eine Matrix aus Pixeln und es sind 32 in die Breite, nicht 64 wie der Name der Firma. In der Höhe sind es 16. Vielleicht ist es also ein Hinweis gewesen, wie sich der Name zusammensetzt. Das Display zeigt auch seine Funktionen in Schrift an, die es aus diesen Punkten formen kann.

Mit seinen vier Spuren und auch mehr bis zu 4×32 Steps = 128 kann man durchaus auch aufwendige Strukturen bauen. Der Prototyp hatte noch DIN Midi und hatte leicht andere Anschlüsse, während die finale Version einfach sehr gut sichtbar macht, welche Anschlüsse was tun. Bedient wird alles über einen Endlosknopf und 8 Taster für die Haupt-Funktionen. Es wäre ein Leichtes, die Matrix über Drücken und Drehen zu weiteren Pages kommen zu lassen, dennoch sind kaskadierte kleine Korg SQ1 sowas wie der Auslöser gewesen, diesen Sequencer zu bauen, um eben auch mehrere miteinander zu verkoppeln und damit komplexe Songs machen zu können.

Man kann Gates und Längen unabhängig voneinander einstellen, um nicht zwangsweise mit einer Standardlänge auskommen zu müssen, wie beim SQ1, außerdem gibt es Ratcheting und Slides, Accent und ist damit durchaus als ‚“schnelles“ Bedienkonzept vorgesehen. Die einzelnen Layer können andere intern modulieren. Außerdem kann man automatische Transpositionen bauen und Microtuning-Skalen ebenso. Es gibt Zufallsfaktoren und Zeitverschiebe-Möglichkeiten, sodass ein intuitives Arbeiten genau so einfach bleibt wie wenn man mit einem einfachen Sequencer arbeiten würde. Es gibt 8 Speicher für jeweils eine Session mit 4 Layers. Jason, der Macher verspricht jedenfalls viel Spaß bei der Performance.

Neben dem Sequencer gibt es auch einen MIDI-CV-Converter, der jeweils 8 CV- und 8 Gate-Ausgänge bietet und natürlich MIDI. Diesen gibt es für 110 Britische Pfund bereits im Shop, während der Sequencer bisher dort nicht zu finden ist.

Weitere Information

Es ist soweit, im Juni 2020 sollen die kleinen Sequencer ausgeliefert werden, wenn die Crowdfunding-Kampagne klappt. Die Website lädt zu mehr Information ein. Er kostet 345€, was gut 100€ mehr als geplant ist und wohl auch der Grund für das Warten war. Dennoch wurde der frühere Plan mit August sogar überboten. Es lief also offenbar nach Plan.

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