Anzeige

Superbooth 2019: DADAMACHINES Composer Pro, die neue Wollmilchsau am Sequencer-Himmel?

DADAMASCHINES Composer Pro
DADAMASCHINES Composer Pro

Das nenn ich mal ein Grid: Satte 192 Matrix-Buttons hat der DADAMASCHINES Composer Pro anzubieten und damit könnt ihr externe Hardware, Plugins und sogar interne Songs/Sounds sequencen und spielen. Das Gerät fungiert als eigenständiges Instrument und ist Sampler, MIDI-Router und USB-Host in Personalunion. Es kann kabelgebunden und drahtlos (Ableton Link) seine Verbindung zu anderer Hardware aufnehmen, fungiert als USB-Host und 4-Fach-Hub und benötigt kein Laptop. Es  hat aber wohl einen eigenen Raspberry Pie 3+ (Quad Core 1,2/ 1GB RAM) integriert, unterstützt von einem ARM Cortex M4F Mikrocontroller und einem Lattice ICE40UP5K Chip. Gespeichert wird auf Micro SD, die Anzahl an Projekten ist nicht limitiert. Das Gerät kommt mit internen Instrumenten und Effekten in Form des Programms ORAC von Technobar.

Der DADAMACHINE Compose Pro kann mehrere Songs intern speichern und jeder einzelne Song darf aus bis zu 16 „Machine Slots“ bestehen, also z. B. einem Drum-Step-Sequencer, einem mono/polyphonischer Melodie-Sequencer, einem MIDI- Looper oder einem Automator für die MIDI-CC-Steuerung und die Automatisierung von Performance-Funktionen. Pro Machine gibt es dann wiederum 12 Pattern Slots. Zur Steuerung von Instrumenten, Szenen und Parametern sind insgesamt 261 RGB Buttons, ein Menü-Encoder, vier Parameter-Encoder und ein zweidimensionaler Touchstrip  verbaut

Composer ist mit einem 128 × 64 Pixel OLED-Display ausgestattet und bietet 4 unterschiedliche Modus Operandi. Im Song-View steht jeder Button der Matrix für einen verfügbaren Song, die sogar via Cue-Funktion vorgehört werden können.  Im Scene View werden die  Maschinen und deren Pattern-Slots angezeigt und wie üblich einzeln oder als Reihe abgefeuert. Die Machine-Ansicht stellt den Inhalt des Pattern-Slots einer Machine dar. Hier können Steps angelegt und editiert oder externen Sounds aufgezeichnet werden. Der Performance View erlaubt euch zahlreiche Manipulationen der Pattern, wie Beat Repeat, Rhythmus-Trigger oder via Touchstrip die  Velocity, Note- und Loop-Length zu ändern etc.

Konnektivität

MIDI Input/Output and Sync (USB-C/USB host/MIDI DIN)
Analog Sync
DIN-Sync-Support
USB-Host (4-port hub)
Ableton Link support (mittels WiFi-Dongle)
Stereo-Audio-in (Klinken)
Stereo Audio-out (Klinken)
Kopfhöreranschluss (Klinke)
Footswitch

Der Performance-Sequencer bringt also alle Voraussetzungen mit, um sich als Kommandozentrale eines Live- oder Studio-Setups zu empfehlen, von ausgewachsenen elektronischen Setups bis hin zum simplen Jam-Session MIDI-Looper. Composer Pro ist zudem auch Open Source, was kleinere Firmen und die DIY-Gemeinde sicher erfreuen dürfte.  Damit steht der Composer im krassen Gegensatz zu Produkten wie der ebenfalls standalone operierenden AKAI Force und ähnlichen Lösungen.

Für mich hört sich das Ganze ziemlich gut an und man darf gespannt sein, was DADAMACHINES dafür aufrufen werden und wie gut das Teil von der Community  supportet sein wird. Ausgeliefert werden soll dann wahrscheinlich schon im Sommer 2019.

Weitere Infos auf der Produktseite

Hot or Not
?
composer_3d_top-1024x576-768x424-1 Bild

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Gearnews

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Mutable Stages – neue Firmware und neue Funktionen zwischen Sequencer und Hüllkurvengenerator

Keyboard / News

Mutable Stages bekommt ein Update und kann mehr Sequencer-Jobs mit wechselnder Richtung und Quantize erledigen. Außerdem kann es vielfältige Hüllkurven generieren.

Mutable Stages – neue Firmware und neue Funktionen zwischen Sequencer und Hüllkurvengenerator Artikelbild

Mutable Stages haben wir natürlich schon 2018 bemerkt. Es bekommt jetzt neue Funktionen für den Sequencer. Gedacht ist es für sehr komplexe Modulationsvorgänge und lässt daher Sequencing und Hüllkurven verschmelzen. 

4Pockets Audio Euclidian Sequencer - Euklidischer Sequencer für iOS Preview

Keyboard / News

4Pockets Audio gibt eine Vorschau auf den Euclidian Sequencer für iOS, der als alternative Inkarnation des klassischen Step-Sequencers beschrieben wird.

4Pockets Audio Euclidian Sequencer - Euklidischer Sequencer für iOS Preview Artikelbild

4Pockets Audio gibt eine Vorschau auf den Euclidian Sequencer für iOS, der als alternative Inkarnation des klassischen Step-Sequencers beschrieben wird. Euclidian Sequencer basiert auf euklidischen Rhythmen, die in 2004 vom Informatiker Godfried Toussaint entwickelt wurden. Euklidische Rhythmen haben ihre Wurzeln im Algorithmus des griechischen Mathematikers Euklid, bei dem der größte gemeinsame Teiler zweier Zahlen verwendet wird, um Treffer in einer Folge so gleichmäßig wie möglich über einen Satz von Timing-Divisionen zu platzieren. So lassen sich bis zu vier euklidische Rhythmusparts definieren, von denen jeder Part als Band bezeichnet wird. Die Bänder sind mit A-D gekennzeichnet und mit Rot, Orange, Grün und Cyan farbkodiert. Zusammen erzeugen diese vier Bänder ein Pattern, wovon man bis zu 16 separate Patterns pro Song-Patch erstellen kann. Da für jedes Band eine eigene Notensequenz und ein eigener MIDI-Ausgangskanal festgelegt werden kann, lassen sich recht anspruchsvolle Rhythmus-Patterns erstellen, die vier separate Instrumente gleichzeitig ansteuern. Noch besser ist, dass man Patterns nahtlos wechseln kann, um noch längere sich entwickelnde Sequenzen zu erstellen. Pattern folgen einer bestimmten Tonart, Tonleiter oder einem definierten Akkord. Auch kann der MIDI-Eingang

Bonedo YouTube
  • Roland T-8 Sound Demo (no talking)
  • Knobula Kickain Sound Demo (no talking)
  • Buchla Tiptop 245t and 257t Sound Demo (no talking)