Test
5
28.03.2017

Fazit
(4 / 5)

Wer auf der Suche nach einem Serato DJ-Controller von Pioneer DJ ist, bei dem sowohl die Features als auch der Bedienkomfort und nicht unbedingt nur der Verkaufspreis den Ausschlag geben, dem könnte der DDJ-SZ2 auf den Leib geschneidert sein. Sein großzügiges Layout, die Verarbeitung, Haptik und sein Sound werden professionellen Ansprüchen gerecht. Das standalone funktionsfähige Mischpult mit den integrierten Hardware-Effekten kommt dem DJM-Look ‘n’ Feel sehr nah. Die hünenhaften, einstellbaren Jogwheels erinnern an die CDJs und die neu hinzugekommenen Funktionen für Keymatch und -transpose, Pitch Play und Flip lassen noch mehr Live-Remixing zu, als es ohnehin schon der Fall war. Schnittstellen für externe Zuspieler und Mikrofone sowie zwei USB-Ports für nahtlose DJ-Wechsel und Back2Back-Performances runden das System gekonnt ab. Der Funktionsumfang der Controller-Einheit hängt natürlich in erster Linie vom Angebot der Software ab. Manch einem mag die resultierende, behutsame Produktpflege genau richtig erscheinen, andere hätten sich womöglich mehr neue Features gewünscht, integrierte USB-Mediaplayer seitens Pioneer beispielsweise.

Vor dem Hintergrund, dass es einen DDJ-RX gibt und man sich als DJ eh für eine Software-Plattform entscheiden muss, wiegt der Verlust der Rekordbox-Kompatibilität nicht so schwer, als dass es dafür in der Gesamtbewertung zu einem zusätzlichen Punktabzug käme, zumal beim SZ2 ein paar neue Features und Software-Plug-ins hinzugekommen sind und die UVP nahezu identisch ist. Weiter nach oben als beim Vorgänger schlägt die Wertungsnadel aber trotz Flip und Co auch nicht aus.

  • PRO
  • gelungenes Hardware-Design und solide Verarbeitung
  • umfangreiche Serato- und Mixer-Funktionalität
  • Dual-USB-Interface
  • einstellbare Vollformat-Jogwheels mit Display
  • RGB-beleuchtete Performance Pads mit Velocity und Aftertouch
  • Sehr guter Klang
  • Serato DVS-tauglich
  • Serato DJ, Flip, Pitch ’n’ Time im Lieferumfang
  • Contra
  • hoher Preis
  • Phono-Anschlüsse nur an Kanal 3 & 4
  • kein Dual-Deck-Mode (SX2)
  • Crossfader nicht austauschbar
  • Features
  • Controller und Standalone-Mixer
  • Layout wie ein DJM/CDJ-Setup
  • große Jog-Wheels mit integrierten Displays
  • mehrfarbige Performance-Pads
  • professionelle Performance-Features und FX
  • Sound-Color-FX
  • vier Oszillator-Sounds
  • Magvel-Crossfader
  • neue Controller für Key-Shift, Key-Sync und Pitch-Play und Serato-Flip
  • Plug & Play mit Serato DJ
  • 2 USB-Soundkarten
  • UVP 2.099 Euro
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