Serie
Feature
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27.08.2016

Die Geschichte der elektronischen Musik

Musik und Strom

Die Geschichte der Musikelektronik und damit auch der elektronischen Musik ist eine der spannendsten überhaupt, beschreibt sie doch die Verbindung von neuester Technik und ihrer direkten künstlerischen Anwendung. Die Entdeckung, dass man Elektrizität benutzen kann, um elektronische Musikinstrumente zu bauen, hat buchstäblich zu einer Explosion neuer Instrumente und neuer Musik geführt – und das nicht erst seit Bob Moogs Synthesizer. Denn schon vorher hatten Computer singen gelernt, wurde in Paris die Vorform des Sampling erfunden, wurde auf E-Orgeln gespielt und in Russland mit dem Theremin das erste Instrument gebaut, das ohne Berührung auskommt. FM-Synthese gibt es auch nicht erst seit dem Yamaha DX7 – ein kurzer Blick aufs Radio reicht.

In unserer Serie nimmt euch bonedo-Autor Sebastian Berweck mit auf eine spannende Reise zurück zu den Anfängen der "elektrifizierten Musik". Wir beginnen mit dem ersten elektronischen Musikinstrument und kommen dann über Telefon, Schallplattenspieler, Theremin, Trautonium und Hammond-Orgel nach Paris zu Pierre Schaeffer und seiner Musique concrète. Dann nach Australien, wo 1951 der erste Computer Piep sagte. Es folgen die großen elektronischen Studios der 1950/60er Jahre mit Max Matthews, Karlheinz Stockhausen und John Cage. Und endlich Bob Moog, Walter Carlos und Donald Buchla und damit die Synthesizer, wie wir sie heute kennen.

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