2012_Jahresrueckblick
Test
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28.11.2011

Hammond SK1 Test

Die Mehrwert-Orgel

Bei den Produkten der Marke Hammond Suzuki dreht sich alles um das Thema Orgel – sollte man meinen. Aber nach Jahrzehnten wagen sich die Ingenieure nun auch auf Gebiete, von denen man eigentlich annimmt, dass sie jenseits ihrer Kernkompetenzen liegen. Aus den Modellen SK1 und SK2 klingen neuerdings auch Piano, E-Piano, Bläser, Streicher und einige andere eigentlich untypische Sounds.

Die meisten Livekeyboarder nutzen auf der Bühne in der Regel eher zwei Keyboards als nur ein einziges. Eines davon deckt normalweise Klavier und/oder E-Piano ab, das andere alles, was mit Orgel, Streicher, Bläser, Synthies und Co zu tun hat. Und das bedeutet im Muckeralltag, zwei Cases zu schleppen und auszupacken, einen Doppelkeyboardständer aufzubauen und ein Mischpult zu verkabeln. Und spätestens, wenn das obere Keyboard das Display und die Bedienelemente des unteren verdeckt, fragt man sich, warum es eigentlich keine zweimanualigen Keyboards gibt, die alles das, was man so braucht, in einem Instrument vereinen. Bei Orgeln sind zwei oder mehr Tastaturen seit Jahrhunderten Standard, aber zweimanualige Workstations sind mir noch von keinem Keyboardhersteller untergekommen. Deshalb könnte man jetzt aufhorchen, denn das Hammond SK2 (SK steht für Stage-Keyboard) hat zwei Manuale und eben nicht nur Orgelsounds. Ist es also vielleicht die lange ersehnte All-in-one-Lösung? Auf jeden Fall scheint es sehr begehrt zu sein, denn es war uns bisher nicht möglich, ein Testgerät zu ergattern. Kaum hatte der Vertrieb welche, waren sie auch schon wieder ausverkauft. Doch wenigstens die einmanualige Version SK1 konnten wir uns sichern und auf Herz und Nieren testen.

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