Bass Hersteller_ESP
Test
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13.07.2021

ESP LTD Stream 1004 Test

Viersaitiger E-Bass

Extravagant und edel!

Mit dem LTD Stream Bass hat ESP ein Bassmodell mit extravaganter Optik im Programm, welches in den letzten Jahren viele Fans gewonnen hat. Die aktuelle Ausführung des Modells, der Stream 1004 vom ESP-Label LTD, kommt mit vielen Premium-Features: Neben einer aufwendigen Holzkonstruktion inklusive eines fünfteiligen Halses und aufregend gemaserter Ahorn-Decke wurde der Bass mit Highend-Komponenten der renommierten US-Hersteller EMG und Hipshot ausgestattet. Als Zielgruppe hat man bei ESP damit offensichtlich professionelle Bassisten im Auge, die ein flexibles Arbeitsgerät für den Einsatz auf der Bühne oder im Studio suchen. Ob der ESP LTD Stream 1004 die hohen Erwartungen erfüllen kann?

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Details

Eine Ähnlichkeit unseres Testkandidaten mit dem legendärem Gibson Thunderbird ist nicht von der Hand zu weisen - man könnte den LTD Stream 1004 durchaus als moderne Interpretation eines Reverse-Style-Basses bezeichnen. Optische Highlights wie die aufregend gemaserte Ahorndecke, das schöne Black-Burst-Finish und große Block-Inlays im Griffbrett sorgen bei dem eigenwilligen Bass allerdings für eine edle Boutique-Bass-Note. Mir gefällt dieser Look tatsächlich ausgesprochen gut!

Der große Korpus des LTD Stream 1004 besteht aus Sumpfesche und für den an fünf Punkten verschraubten Hals kommen drei breite Ahornstreifen und zwei schmalere Streifen aus Purple Heart zum Einsatz. Die aufwendige Konstruktion wirkt überaus stabil und sollte auch stärkeren Klimaschwankungen standhalten.

Auf den Hals wurde ein Griffbrett aus Macassar-Ebenholz geleimt, in welchem wiederum 21 XJ-Edelstahlbünde und die bereits erwähnten Block-Inlays sitzen. Die kompakte Kopfplatte des Stream 1004 ist leicht nach hinten abgewinkelt und passt optisch zum Korpus - sie wurde ebenfalls mit einem schön gemaserten Ahorn-Aufleimer versehen und anschließend mit einem Black-Burst-Finish lackiert.

Für die Hardware-Ausstattung verwendet ESP ausnahmslos bewährte und hochwertige Komponenten des renommierten Hardware-Spezialisten Hipshot. Auf der Kopfplatte sitzen vier Ultralight-Tuner von Hipshot; und bei der Stegkonstruktion handelt es sich um das sogenannte A-Style-Modell des US-Hersteller. Der Stream 1004 bietet zudem die Möglichkeit, die Saiten von hinten durch den Korpus aufzuziehen, was einen stärkeren Auflagedruck auf die Reiter zur Folge hat.

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Damit sind wir schon bei den Tonabnehmern unseres Testkandidaten angekommen, die von EMG stammen. In den großen Soapbar-Gehäusen verbergen sich aber nicht etwa Humbucker, wie man vermuten könnte, sondern ein Splitcoil- und ein Singlecoil-Tonabnehmer. Wir haben es also mit einem typischen P/J-Setup mit einem EMG35P4 in der Halsposition und einem EMG35J in der Stegposition zu tun. Geregelt wird am Bass mit einem Lautstärkeregler, einem Balanceregler und einer Tonblende zum Absenken der Höhen.

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