Test
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09.07.2010

Das Mopho Keyboard bringt echt analogen Sound und Schraubspaß in kompaktem Format. Dieser praktische, kleine, gut klingende Synthesizer bietet zudem für seine Größe und seinen Preis ungewöhnlich flexible Modulationsstrukturen, die man bei wenigen reinen Analogsynthesizern findet. Und zuverlässiger als das 30 Jahre alte, abgerockte Liebhaberstück ist er auch.

Interessant ist er sicherlich auch für Bassisten, die ab und zu Keyboard-Bässe spielen, denn kein anderer Analogsynthesizer mit Tastatur ist so kompakt, dass er mit ins Bass Gigbag passen könnte. Für Dave Smith Fans, denen ein Prophet 8 zu groß oder zu teuer ist, und denen ein Desktop Mopho zu wenige Knöpfe bietet, ist er perfekt. Angesichts des Gebotenen ist der Preis wirklich mehr als fair.

  • Pro
  • guter Sound
  • aufwendige Modulationsmatrix
  • kompakt
  • solide Verarbeitung
  • Contra
  • Programmanwahl nur über Up/Down und Dial
  • Technische Details
  • Spezifikationen:
  • 32-Tasten leicht gewichtet, anschlagdynamisch
  • Aftertouch
  • 100%iger analoger Signalpfad
  • zwei Oszillatoren
  • ein klassischer Curtis Low-Pass Filter (schaltbar 2- oder 4-pole)
  • analoge VCAs
  • drei Hüllkurvengeneratoren (ADSR plus delay)
  • zwei Sub-Octave Generatoren
  • externer Audio Input mit Feedback
  • pro Program vier zuweisbare Performance Controller
  • gated 16 x 4 Step Sequencer
  • Arpeggiator
  • voll programmierbar (kostenloser Software Editor für Mac OS und Windows downloadbar)
  • 384 Programme
  • Ein-Ausgänge: MIDI In, MIDI Out/Thru, Audio In, Left and Right Audio Out, Headphone Out
  • Strassenpreis: 690 Euro
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