Hersteller_Arturia Software
Test
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26.05.2015

Arturia V Collection 4 Test

Software Instrument Bundle

Versammlung analoger Klassiker

Die Arturia V Collection 4 ist die neueste Auflage der beliebten Kollektion von Software-Instrumenten des französischen Herstellers. Das Bundle enthält alle Arturia Software-Synthesizer, zu denen seit der letzten Version noch einmal einige hinzu gekommen sind. Der Schwerpunkt liegt auf Emulationen klassischer analoger Synthesizer wie Minimoog, Jupiter-8 und Matrix-12, aber die V Collection 4 umfasst auch die Drummachine Spark, die Orgel Vox Continental-V und das Wurlitzer-V sowie die Software Analog Lab, die eine Oberfläche zur Verwaltung von Sounds und zur Integration mit den Arturia Controller Keyboards wie der Keylab-Serie bietet.

Arturia war ein Pionier auf dem Gebiet der Software-Emulationen klassischer Synthesizer. Im Laufe der Zeit wurde das Portfolio ständig erweitert, sodass die V Collection 4 viele Meilensteine der Synthesizergeschichte in virtueller Form umfasst. Mittlerweile stellt die Firma längst nicht mehr nur Software her, sondern hat mit dem MiniBrute und dem MicroBrute auch einen entscheidenden Beitrag zur aktuellen Welle günstiger analoger Hardware-Synthesizer geleistet. Außerdem gehören die Controller-Keyboards der Keylab-Serie wie das KeyLab 88 zum Sortiment, die speziell auf die Bedienung der Analog Lab Software abgestimmt sind. Nach wie vor verbindet man den Namen Arturia aber vor allem mit den Software-Synthesizern. Was die neueste Auflage der V Collection zu bieten hat, soll dieser Test klären.

Details

Enthaltene Software-Instrumente

In der Arturia V Collection 4 sind sämtliche Software-Instrumente aus dem Portfolio des Herstellers zu einem Paket zusammengefasst. Im Vergleich zur V Collection 3 wurde das Bundle noch einmal erweitert und umfasst nun 12 Einzelinstrumente und die Analog Lab Oberfläche:

  • Analog Lab
  • ARP2600 V2
  • CS-80 V2
  • Jupiter-8 V2
  • Matrix-12 V
  • Mini V
  • Modular V
  • Oberheim SEM V
  • Prophet-V2
  • Solina V
  • Spark 2
  • Vox Continental V
  • Wurlitzer V

Viele dieser Synthesizer kennt man bereits aus den vorherigen Ausgaben der V Collection, so sind beispielsweise der Mini V, der Jupiter-8 V und der Prophet V gewissermaßen schon zu Klassikern unter den Software-Instrumenten geworden, falls es so etwas gibt. Neu in der V Collection 4 sind der Matrix-12 V, das Solina V, die Vox Continental V und die Vollversion der Drummachine Spark 2 (gegenüber Spark VDM in der V Collection 3). Zwei der Neuzugänge haben wir bereits separat getestet: Hier geht es zu den detaillierten Testberichten zum Matrix 12 V und zur Vox Continental V.

Systemanforderungen und Installation

Die Bestandteile der Arturia V Collection 4 sind mit Windows (ab Windows 7, 32 oder 64 bit) und Mac (OS X ab 10.8, 64 bit) kompatibel und laufen als Standalone-Versionen sowie als Plug-ins in den Formaten VST, VST3, Audio Unit und AAX. Als Systemanforderungen gibt Arturia eine CPU ab 2 GHz und 4 GB RAM an. Da die Arturia Instrumente gemeinhin in dem Ruf stehen, sich auch mal eine ordentliche Portion Rechenleistung zu gönnen, sollte man das wohl nicht deutlich unterschreiten.

Das Paket ist als DVD-Box und als Download erhältlich. Die Download-Version enthält einen Download-Manager, der die einzelnen Bestandteile herunterlädt und installiert. Das klappte im Test ohne Probleme.

Arturia Software Center

Mit der V Collection 4 hat Arturia auf ein neues System zur Lizensierung umgestellt. Bisher kam der eLicenser zum Einsatz (Dongle oder Soft eLicenser), den unter anderem auch Steinberg und die Vienna Symphonic Library verwenden. Das Verfahren sorgte bei den Arturia Instrumenten gelegentlich für Frustrationen und Kritik und wurde nun abgeschafft. Das neue Arturia Software Center ist eine zentrale Schaltstelle zur Lizenzverwaltung und Installation von Updates, ähnlich dem Native Instruments Service Center. Das neue Verfahren ist einfach und schnörkellos wie es sein sollte. Im Test klappte die Autorisierung sofort und ohne Probleme. Das Arturia Software Center kommt übrigens auch bei den neuesten Updates der Einzelkomponenten zum Einsatz.

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