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Die besten Gitarrenriffs in Noten und Tabs – Red Hot Chili Peppers – The Getaway

Mit “The Getaway” haben die Red Hot Chili Peppers gerade ihr zweites Album mit Gitarrist Josh Klinghoffer herausgebracht. Aber nicht nur an der Gitarre gibt es frischen Wind. Auch bei der Produktion des Albums haben die Chilis Neuland betreten und diesmal DJ Danger Mouse als Trainer, Motivator und Bindungsglied der kreativen Kräfte verpflichtet. Und das hört man dem Album wirklich an, denn es klingt sehr modern und reduziert.

Foto: (c) Steve Keros (WMG)
Foto: (c) Steve Keros (WMG)


Ähnliches gilt auch für die Gitarrenarbeit von Josh Klinghoffer: er spielt sehr sparsam, extrem songdienlich und auf den Punkt. Vor allem hat er wirklich erstklassige Sounds am Start. Im Rahmen unseres Specials haben wir für euch ein paar Rosinen herausgepickt, transkribiert und die Sounds analysiert.

The Getaway

Verse

Im Verse der Nummer spielt Josh Klinghoffer eine simple Single-Note-Line mit zwei Tönen. Dabei handelt es sich um ein eintaktiges Pattern, das er konsequent leicht modifiziert. Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, hier das eigentliche Basis-Pattern aufzuschreiben (A). Später im Verse wird das Ganze dann eine Oktave höher gespielt (B). Den Sound habe ich hier mit einem Marshall Silver Jubilee Plug-In von Universal Audio erzeugt. Als kleine Klangverfeinerer kamen dann noch ein Limiter im Channel-Strip und per Effektbus ein dezenter Modulations-Effekt (Ensemble) dazu. Abgerundet wird das Set-Up mit einem dezent eingestellten Cooper Time Cube Delay Plug-In, das für einen leichten Slapback-Delay-Sound sorgt.

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Sound-Setting:

Fotostrecke: 4 Bilder Marshall Silver Jubilee Plug-In
Fotostrecke
Audio Samples
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Verse Part – zuerst allein, dann mit Band

Chorus

Gitarre 1 spielt im Chorus das Rhythmus-Pattern aus der Strophe mit anderen Tönen.

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Gitarre 2 übernimmt hier eine megaeinfache, aber extrem effektive Melodie. Diese Linie gibt dem Chorus erst das gewisse Etwas. Durch die hohen Töne wird der Frequenzbereich noch etwas aufgezogen, das i-Tüpfelchen ist aber der große Hall, der die Töne ineinander verschmelzen lässt. Für meine Aufnahme habe ich die volle Packung in einem separaten Effektbus geparkt. Hier greife ich auf die Simulation eines Lexicon 224 mit einer Nachhallzeit von 22 Sekunden zurück. Und damit das Ganze noch etwas durch den Raum gewirbelt wird, habe ich hinter den Reverb noch ein Stereo-Delay geschaltet.

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Sound-Setting:

Fotostrecke: 2 Bilder Reverb Settings
Fotostrecke
Audio Samples
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Gitarrenpart allein – nach acht Takten mit Effekt Der Chorus mit beiden Gitarren und Band

Sick Love

Im Intro von Sick Love spielt Josh eine markante Begleitung mit Double-Stops, Hammer-Ons und dreistimmigen Akkord-Voicings. Seine komplett eigene Note bekommt der Gitarrenpart durch die Tatsache, dass im vierten Takt ein recht hart eingestellter Vibrato-Effekt aktiviert wird. Und zwar nur über dem E-Moll Arpeggio (ist in den Noten gekennzeichnet). Auch hier habe ich wieder mit dem Marshall Silver Jubilee Plug-In gearbeitet, den Vibrato-Effekt übernimmt der Brigade Chorus, eine Simulation des Boss CE-1.

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Sound-Setting:

Vibrato-Effekt mit dem Brigade Chorus Plug-In
Vibrato-Effekt mit dem Brigade Chorus Plug-In
Audio Samples
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Gitarrenpart allein Das Intro mit kompletter Band

Goodbye Angels

Das Intro des Songs gestaltet Josh Klinghoffer mit einem Picking-Part, bei dem er Grundton und Terz des jeweiligen Akkordes immer im Wechsel anschlägt. Das Ganze findet auf der tiefen E- und G-Saite statt und kann mit Daumen und Zeige- oder Mittelfinger gezupft werden. Um den Sound perfekt zu treffen, ist es wichtig, dass relativ sanft angeschlagen wird. Ein Kompressor bringt das Gespielte dann noch etwas nach vorne.

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Sound-Setting:

Kompressor
Kompressor
Audio Samples
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Gitarrenpart allein
Hot or Not
?
Foto: (c) Steve Keros (WMG)

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von Thomas Dill

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