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NAMM 2017: AKAI stellt MPC X und MPC Live vor

Gerüchte um neue, standalone-fähige AKAI MPCs hatte es schon länger gegeben, nun ist es offiziell: AKAI Professional hat die MPC X und die MPC Live vorgestellt. Beide Modelle lassen sich alleine oder in Verbindung mit der AKAI MPC Software auf dem Rechner verwenden, die ebenfalls ein Update bekommen hat.

AKAI MPC X (Bild: zur Verfügung gestellt von inMusic)
AKAI MPC X (Bild: zur Verfügung gestellt von inMusic)


MPC-Puristen hatten sich mit den jüngeren Mitgliedern der legendären Beatstudio-Familie nie so recht anfreunden können: Die MPC Renaissance, MPC Studio und MPC Touch setzten allesamt auf eine Kombination aus Hardware Controller und MPC Software und erforderten einen Computer. Der Ruf nach Standalone-MPCs, die sich auch ohne Rechner betreiben lassen, verstummte jedoch nie, und nun hat AKAI ihn erhört. 
Die AKAI MPC X ist das neue Flaggschiff. Sie bietet ein 10,1 Zoll großes, farbiges Multitouch-Display und 16 RGB Pads mit Velocity und Aftertouch. Ein großer Master Encoder und 16 zuweisbare, berührungsempfindliche Endlos-Drehregler mit OLED-Displays sollen für umfassende Kontrolle sorgen. Der 16 GB große interne Speicher enthält ab Werk eine 10 GB große Soundlibrary. Anschlussseitig gibt es 2 RCA Phono-Eingänge, zwei MIDI-Inputs und vier Outputs, acht Audio-Einzelausgänge sowie zwei Kopfhöreranschlüsse und zwei USB 3.0 Anschlüsse für USB-Sticks oder Controller. Analog-Liebhaber dürften die CV/Gate-Ausgänge freuen, über die sich die AKAI MPC X mit analogem und modularem Equipment verbinden lässt. Weiterhin ist ein Anschluss für Festplatten oder SSDs im 2,5″ SATA Format vorhanden. Die AKAI MPC X soll noch im ersten Quartal 2017 erhältlich sein; die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 2149 Euro.

Die AKAI MPC Live enthält einen integrierten Akku für den mobilen Einsatz. (Bild: zur Verfügung gestellt von inMusic)
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Die kleinere AKAI MPC Live ist mit einem 7 Zoll großen Multitouch-Display ausgestattet. Sie bietet ebenfalls 16 druck- und anschlagempfindliche RGB Pads. Ein großer Master Push Encoder und vier Drehregler stehen zur Kontrolle bereit. Die 2,5 kg leichte MPC Live ist für den mobilen Einsatz ausgelegt und lässt sich über den integrierten Lithium-Ionen-Akku autark mit Strom versorgen. Der interne Speicher ist 16 GB groß. Dank Turntable-Eingängen, je zwei MIDI-Ein- und Ausgängen, sechs Einzelausgängen und zwei USB-Anschlüssen ist für eine gute Vernetzbarkeit gesorgt. Auch eine Festplatte oder SSD im 2,5″ SATA Format lässt sich anschließen. Die AKAI MPC Live soll ab dem ersten Quartal 2017 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1189 Euro in den Handel kommen.
Obwohl der Standalone-Betrieb das heißeste Feature der beiden neuen MPCs ist, hat AKAI sich von dem Hybrid-System nicht ganz verabschiedet. Beide Neulinge arbeiten auf Wunsch mit der AKAI MPC Software zusammen, die ein Update auf Version 2.0 bekommen hat. Zu den neuen Features der Software gehören unter anderem ein verbesserter Time Stretch Algorithmus, Audio Track Aufnahme, eine bessere Q-Link Bedienung und eine neue Drag&Drop Funktion für Audio und MIDI.
Mehr Informationen findet ihr auf www.akaipro.de.

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AKAI MPC X (Bild: zur Verfügung gestellt von inMusic)

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von Bonedo Archiv

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Profilbild von Richard Kimble

Richard Kimble sagt:

#1 - 19.01.2017 um 12:00 Uhr

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haha.. ist ja mal mega homo -.-ein kastierter pc.. für 2000€ . und die beats sind trotzdem kacke :D

Kommentare vorhanden
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