Mit Animals as Leaders schreibt Drummer Matt Garstka eine eindrucksvolle Geschichte. Nicht nur die spieltechnischen Kabinettstückchen machen die Musik der US-Amerikaner so ereignisreich. In den Kompositionen des Trios findet sich neben ausgecheckten polyrhythmischen oder metrischen Ideen immer auch ein verbindendes Element, das die Musik zumindest an der Oberfläche zugänglich macht und vorantreibt. Solche Dinge gehören schließlich zusammen. Wie Matt Garstka seine Ideen hierfür erarbeitet, was ihm dabei wichtig ist und woher die Inspiration kommt, das und mehr hat er uns im Interview erzählt.

Wie hast du deine beeindruckende Spieltechnik erarbeitet und wovon ist sie deiner Meinung nach am meisten beeinflusst?
Das waren sehr viele Dinge. Mein Vater ist professioneller Gitarrist und Gitarrenlehrer mit Schwerpunkt Rock, Blues und Reggae und es gab immer Musik bei uns im Haus. Als ich etwa acht war, übernahm er ein Musikgeschäft. Daher kommt meine bis heute andauernde Leidenschaft für Reggae, was nicht allzu viele Leute wissen – ich höre die ganze Zeit Bob Marley. Es gibt eigentlich in meiner Jugend ziemlich viele Dinge, die kaum jemand weiß. In meinen Teenagerjahren habe ich in einer Punkband, in einer Reggaeband mit meinem Vater und in Country- und Barbands gespielt.
Die Musik wurde früh zu meinem Anker. Seit dieser Zeit war es für mich bis zum heutigen Punkt eine unglaubliche Reise.
Schon mit zwölf Jahren habe ich ziemlich viele solcher Gigs gespielt, die mein Vater im Wesentlichen organisiert hat. Das war der Ansatzpunkt. Dazu kommt die Tatsache, dass ständig Musiklehrer in unserem Geschäft herumhingen. So kam’s natürlich zum Kontakt, und ich habe sehr viel von diesen Leuten gelernt. Schon zu meiner Teenagerzeit war mir klar, dass ich professionell Musik machen wollte und das alles zu meinem Lebensinhalt werden sollte.
Das war dir bereits zu diesem frühen Zeitpunkt bewusst?
Ja, auf jeden Fall. Ich habe diese Entscheidung sogar als eine Art Erlösung empfunden, denn vielen ist zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt klar, was sie mit ihrem Leben anstellen wollen. Aus dieser Orientierungslosigkeit resultieren dann mitunter schlechte Schulnoten und schlechtes Verhalten [lacht]. Die Musik hat mir eindeutig geholfen, dass das bei mir nicht passiert ist – es gab in meiner Familie auch Entwicklungen, an denen ich nicht wirklich teilnehmen wollte. Die Musik wurde zu meinem Anker. Seit dieser Zeit war es für mich bis zum heutigen Zeitpunkt eine unglaubliche Reise. Ich denke, meine komplette Lebensphilosophie beruht auf dem Ansatzpunkt einer stetigen Balance.
Also Yin und Yang…
Ja. Vor allem meine Teenagerjahre und etwas darüber hinaus waren aber eher von einer sehr maskulinen Seite geprägt. Erst jetzt geht’s eher in die andere Richtung, mehr Chaos sozusagen und weniger Ordnung. Die Musik hat schließlich auch immer beide Seiten in sich, und gerade das fasziniert uns ja so sehr an ihr.
Warst du jemand, der extrem viel und diszipliniert geübt hat?
Ja, schon. Mit 14 herum habe ich sechs bis acht Stunden am Tag geübt. Zuvor – ich habe ja mit etwa acht Jahren angefangen – waren’s natürlich weniger. Dann, in meinen Twenties, wurde es ebenfalls wieder etwas weniger. Nach meiner Ausbildung in Berklee und meinem Einstieg bei Animals as Leaders waren es eher so vier bis sechs Stunden pro Tag. Aktuell sind es vielleicht noch zwei bis vier – aber manchmal kann es auch wieder mehr werden. Vor allem wenn ich schreibe und Ideen sammele, dann dauert es schon mal länger. Ich denke, es ist sehr wichtig, seine Fähigkeiten zu entwickeln, aber auf der anderen Seite muss man sich auch um seine eigene Ausgeglichenheit kümmern und Ideen aus sich selber heraus sprudeln lassen.
Es gibt so viel Information, aus der wir auswählen können, aber manchmal verlieren wir das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten. Dann werden wir ängstlich und üben vor allem, um dieser Angst Herr zu werden. Ich setze mich immer mehr damit auseinander, genau das zu vermeiden. Es geht mir vielmehr um den Ausdruck und darum, Dinge ganz natürlich fließen zu lassen.

Ziehst du denn Inspiration auch bewusst aus Dingen, die mit Musik in erster Linie nichts zu tun haben?
Ja, klar. Zen, Philosophie, zum Beispiel von Carl Jung oder Søren Kierkegaard, und Wissenschaft allgemein, sie alle spielen bei mir eine große Rolle. Ich bin auch sehr an Biologie und Gesundheitsforschung interessiert. Dabei geht’s mir darum, wie man die Ernährung und bestimmte Übungen einsetzen kann, um sich selber zu heilen und die Wahrnehmung zu schärfen. Auf diese Weise kommst du der Struktur von Realität näher, und das hat wiederum viel mit der Mission eines jeden Künstlers zu tun, schätze ich. Es geht darum, eine Art Code zu knacken und im Gleichklang mit Dingen zu sein, die man nicht so einfach an der Oberfläche mittels Sprache beschreiben kann. Es gibt explizites und implizites Wissen, und ich versuche immer, auf diese Weise Musik mit anderen Disziplinen zu verbinden. Wir suchen nach einer Art Wesensmerkmal, der Natur von Realität, und für mich spielt da die Kreativität des Menschen eine wesentliche Rolle. Vielleicht macht sie uns als Spezies im Kern sogar aus.
Das geht ja manchmal schon mit dem Aufstehen los, nach dem man mit der manchmal sogar kreativen Improvisation des Alltags beginnt…
Ja. Es gibt eine Ordnung, die wir selber kreieren, dann aber auch eine Ordnung, die auf irgendeine Art und Weise da ist. Es ist etwas Phantastisches daran, mit den Fehlern, die man macht, zu arbeiten [lacht]. Es geht manchmal darum, einen vermeintlichen Makel zu einer wesentlichen Eigenschaft zu machen – wie bei Kintsugi [japanische Reparaturkunst für Keramik], wobei fehlende oder abgeplatzte Teile eines Tellers zum Beispiel durch Goldeinsätze ergänzt werden. So entsteht ein einzigartiges Stück aus einem Mangel heraus. Dieser Ansatz verändert meinen Weg gerade merklich: Ich gehe mehr mit dem Fluss und lebe mit gewissen Dingen. Natürlich muss man Fehler mitunter korrigieren, aber auf der anderen Seite ‚erzählen‘ dir diese Fehler immer etwas.

Aber ist es nicht gerade bei der Musik, die du machst, schwierig oder sogar tückisch, den festen Weg zu verlassen – und anschließend wieder zurückzufinden?
Ja, da ist schon etwas dran. Die Songs sind schon sehr ‚architektonisch‘ und kompliziert aufgebaut, und diese Architektur muss erst einmal nachvollzogen werden. Gleichzeitig muss es eine gewisse Eleganz in dieser Struktur geben, und die hängt meist an einem für sich genommen relativ einfachen, komprimierten Element. Durch die Songs von Animals as Leaders zu navigieren, das war in diesem Sinne schon eine massive Herausforderung für mich. Ich kam ja schließlich aus einer Welt, in der Improvisation und Gospel-Chops eine wichtige Rolle spielten. Diese Dinge auch in einer sehr durchkomponierten, rhythmusbasierten Welt einzusetzen, das war die eigentliche Herausforderung.
Ich denke, ich habe genau diese Seite der Improvisation und der Fähigkeit, auf diese Weise um eine gegebene Struktur herum zu arbeiten, in die Band gebracht. Mittlerweile kann ich mich auf diesem Konstrukt sehr gut und frei bewegen und eine Struktur kreieren.
Wie starr ist die Struktur in einer Animals-as-Leaders-Komposition aus Schlagzeugerperspektive?
Das können wir ja beim Schreiben der Songs festlegen. Die Struktur kann so starr sein, wie wir sie haben wollen, oder eben auch das Gegenteil. Es ist in der letzten Zeit eher so, dass wir uns alle an einem bestimmten Polyrhythmuspattern oder einer Abfolge davon festhalten.
Bei meinen Drumparts stelle ich mir immer die Frage, wie man Dinge rhythmisch modulieren, manipulieren, so auf eine andere Ebene heben oder etwas aus einer anderen Ebene zu dieser Idee hinzufügen kann.
Wie legst du deine Drumparts fest? Beginnst du mit einer einfachen Idee, um Dinge erst einmal ans Laufen zu bringen?
Es gibt auf diese Frage eine Antwort – aber gleichzeitig eine Nicht-Antwort. Fangen wir vielleicht mal mit der Nicht-Antwort an: Man weiß nie so ganz genau, wo bestimmte Ideen herkommen. Auf der anderen Seite kann eine Entscheidung aber auch sehr bewusst sein, denn ich bin daran gewöhnt, Musik zu analysieren und die einzelnen Patterns analytisch zu hören. Diese Sachen gehen bei mir im Grunde also sehr schnell. Dann stelle ich mir aber immer die Frage, wie man diese Dinge rhythmisch modulieren, manipulieren, so auf eine andere Ebene heben oder etwas aus einer anderen Ebene zu dieser Idee hinzufügen kann. Es geht darum, eine Geschichte zu erzählen und der Vision eine klarere Definition zu geben [Pause].

Es ist immer schwer, einen kreativen Prozess mit Worten zu beschreiben…
Ja, genau [lacht]. – Ich habe eine Obsession für metrische Modulationen durch Abfolgen. Wenn ich etwas in einer Fünfereinteilung spiele, dann kann ich zum Beispiel eine Zweiergruppe in der Drei-zwei-Einteilung hinzufügen und so einen Siebener kreieren. Dann kann ich zum Beispiel Fünfergruppen zu diesem Siebener hinzufügen und ihn so in eine Siebzehnerunterteilung bringen. Es ist freilich nicht naturgegeben, einen Siebzehner über einen Fünfer oder Siebener zu hören und es wird manchmal sogar abscheulich klingen, aber da du diese besondere Einteilung hast und es sich um geometrische Formen handelt, hat das alles einen Sinn und eine ganz besondere Wirkung – wie bei einer Matrjoschka [russische Puppe mit mehreren kleineren Puppen in einer großen] [lacht].
Solche abgefahrenen Ideen sind dein Steckenpferd?
Ja, immer und überall. Aber es gibt gleichzeitig immer ein einfaches Element: Die Einteilung 4-3-3 zum Beispiel ist supersimpel [singt und trommelt vor]. Dann spielst du um diese einfache Struktur herum. Du willst ja schließlich, dass die Leute dem folgen können, was wir da machen, und niemanden verlieren.
Das ist ja gerade das Schwierige an solchen Konzepten…
Ja, es ist schon sehr wichtig, die Ideen direkt in der Konzeption eines Songs auch mit dem Publikum teilen zu wollen [lacht]. Aber manche Leute sind für sich genommen schon so verrückt, dass es eigentlich kein Limit für solche Dinge gibt.
Letztlich ist die Musik ja auch immer menschlich und nicht das Konstrukt einer Maschine…
Ja.
Und nur die Tatsache, dass etwas spielbar ist, lässt es ja nicht unbedingt klingen…
Genau.

Apropos Klang: Wie gehst du mit deinem eigenen Sound um?
[Längere Pause]. Ich denke, mein Sound hängt vor allem davon ab, was bei mir selbst eine Resonanz auslöst. Das hat mit Gefühl zu tun und damit, wie das alles in deiner Umgebung funktioniert. Es muss immer um den Gesamtsound gehen. Nur weil ein Instrument für sich genommen sehr gut klingt, heißt das nicht, dass auch der Gesamtsound stimmt. Ich habe zum Beispiel keine Ahnung, was mich antreibt, drei Stacks in meinem Drumset zu haben [lacht]. Aber: Es fühlt sich einfach gut an, sie zu haben und sorgt dafür, dass ich immer wieder neue Ideen entwickele. Gewisse marokkanische Rhythmen zum Beispiel, die normalerweise auf einer Art Kastagnette aus Metall [Qaraqib] gespielt werden, kann ich sehr gut auf meinen Mini-Stacks umsetzen. Solche Dinge spielen bei meinem Sound eine wichtige Rolle – obwohl das deine Frage wahrscheinlich nicht beantwortet.
Doch, weil es deinen Ansatz beschreibt, wie sich dein Sound entwickelt…
Okay. – Dazu kommt dann natürlich die Art und Weise, das Drumset zu stimmen. Die basiert im Wesentlichen auf den Entwicklungen, die ich in all den Jahren durchlaufen habe. Früher habe ich viele Trommeln sehr, sehr stark gedämpft, weil ich einen tiefen Sound mit viel Attack und so die Möglichkeit, viele Schläge in einem kleinen Zeitfenster unterzubringen, haben wollte. Dazu brauchst du eine gewisse Klarheit in der Artikulation. In der letzten Zeit habe ich meinen Sound mehr und mehr geöffnet und mag das auch sehr. Es fühlt sich einfach besser an, Trommelfelle mit einer höheren Spannung und einem offeneren Klangcharakter zu spielen [Pause]. Was die Becken angeht, habe ich klare Vorstellungen, wie sie klingen sollen. Dabei geht es im Kern darum, dass kein Becken zu trocken und keines zu brillant ist.

Ein weiterer Schwerpunkt deiner Arbeit ist das Unterrichten. Was treibt dich dazu an?
Nun ja, ich bin in einem Musikgeschäft mit einer Menge Musiklehrern groß geworden [lacht]. Ich denke, die Freude daran, Wissen zu teilen, wurde so an mich weitergegeben. Meine eigenen Lehrer und Mentoren spielen natürlich auch eine wichtige Rolle. Ich denke, auch das Weitergeben gehört zum Musikmachen dazu. Die Musik hat mir in meinem Leben so viel gegeben, dass ich einfach die Pflicht verspüre, das auch an andere weiterzugeben. Ich möchte die Leute mitnehmen. Das gilt übrigens auch, wenn ich Schlagzeug spiele: Das Publikum muss immer Teil des Unternehmens sein. Es ist außerdem wichtig, die nächste Generation zu unterstützen.
Wenn man sich heute all diese Drummer anschaut, dann gibt es eigentlich kaum noch etwas, das sie nicht spielen könnten. Wohin, denkst du, wird sich die Schlagzeugkunst in Zukunft entwickeln?
Das hängt komplett von den Musikern ab. Die Leute, die in der Zukunft Musik machen, werden letztendlich festlegen, wohin sie sich entwickelt. Jeder, der sich in erster Linie darum kümmert, was das Publikum hören möchte, wird sich letztlich selber betrügen und seine Vision gefährden. Meine Idee ist es, diese ganzen Chops und die technische Orientierung des Schlagzeugspielens auch ein wenig zu korrigieren, auch bei mir selber. Die Tendenz, sich zu sehr von diesen aufregenden Chops, der Ordnung und dem Übewahnsinn in der Musik ablenken zu lassen, ist im Moment schon ziemlich groß – aber auf ganz natürliche Weise wird jedes Pendel auch wieder zur anderen Seite ausschlagen. Ich denke, die Leute werden immer mehr ein Gefühl dafür haben, dass es im Wesentlichen um die menschliche Erfahrung und das Miteinander geht.
Ich schätze, in Zukunft wird es beides geben: eine Nische, in der technisch absolut abgefahrene Musiker unterwegs sind, und eine Welt, in der Musik vor allem von einer Industrie geprägt wird. Da werden schließlich immer Leute sein, die Geld mit der Musik verdienen und daraus ein Business machen wollen. Aber: Im Kern ist und bleibt Musik ein Erschaffen.
Was steht als Nächstes bei dir an?
Ich baue mir gerade zu Hause ein Studio. Spieltechnisch interessieren mich zurzeit senegalesische und allgemein afrikanische Rhythmen sehr. Brasilien spielt auch eine Rolle. Ich habe mich mit diesen Dingen zwar in der Vergangenheit bereits auseinandergesetzt, aber mittlerweile fühle ich sie ganz anders. Das ist eine tolle Erfahrung, denn es braucht viel Zeit, bis man solche Dinge verinnerlicht hat. Es hängt eben auch davon ab, wie tief du in der Seele von ihnen berührt wirst. Wenn du tief von Musik berührt wirst, dann wird sie auf die eine oder andere Weise auch wieder aus dir herauskommen.
Das ist die zentrale Aufgabe von Musikern – jeder hört Musik, aber sie wieder herauszubekommen, das ist unsere besondere Mission. Die technischen Fähigkeiten sind nur eine Verlängerung dessen, was ohnehin schon in dir drin ist. Der Samen ist gepflanzt, er braucht nur Wasser.
Biografie:
Matt Garstka wurde 1989 in Hopewell, Virginia, geboren und wuchs in Westfield, Massachusetts, auf. Er begann mit acht Jahren Schlagzeug zu spielen. Mit zwölf absolvierte er bereits erste Gigs mit seinem Vater, dem professionellen Gitarristen Greg Garstka. 2006 veröffentlichte Matt nach diversen weiteren Bandprojekten sein erstes Soloalbum. Nach der Highschool besuchte er das Berklee College of Music und kam nach dem Umzug nach Los Angeles zu Animals as Leaders. Heute gehört Garstka zu den angesehensten Drummern im Bereich Progressive.
Diskografie (Auswahl):
Animals as Leaders: The Joy of Motion (2014), The Madness of Many (2016), Animals as Leaders – Live 2017 (2018), Parrhesia (2022)

Equipment:
- Drums: DW („Collector’s“)
- 22“ x 16“ Bassdrum (Maple, manchmal zwei)
- 10“ x 8“, 12“ x 8“ Toms (Oak)
- 14“ x 14“, 16“ x 14“ Floortoms (Cherry/Mahogany)
- 14“ x 6,5“ „Purpleheart“-Snaredrum
- Cymbals: Meinl
- 10“ „Byzance Jazz“-Splash
- 14“ „Byzance Equilibrium“-Hihat
- 20“ „Byzance R&D“-Crash (Prototyp)
- 18“ „Byzance Jazz Extra Thin“-Crash
- 18“ „Byzance R&D“-Crash (Prototyp)
- 20“ „Byzance Equilibrium“-China
- 22“ „Byzance Equilibrium“-Ride
- 16“/18“ „Artist Concept Fat“-Stack
- 8“/10“ „Artist Concept Temporal“-Stack
- 10“/10“ „Artist Concept Temporal“-Stack
- Hardware: DW
- „Machined“-MFG-Pedale
- Sticks: Vic Firth (Signature)
- Heads: Remo
Instagram-Seite: https://www.instagram.com/mattgarstka
Animals as Leaders: https://animalsasleaders.org
























