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Unfiltered Audio BattleFX Test

Seit Omnisphere 3erlaubt Spectrasonics, die internen Effekte des Synthesizers als FX-Plugin unabhängig vom Mutterschiff in Produktionen einzusetzen. Ein Prinzip, dem nun auch Unfiltered Audio folgt. Hier hat die Auskopplung sogar einen eigenen Namen: Unfiltered Audio BattleFX.                                        

Unfiltered Audio BattleFX Plugin Test Bedienoberfläche
Unser Fazit:
5 / 5
Pro
  • Super Sound
  • Zehn Reverb-Styles
  • Choke-Funktion
  • Randomizer
  • Tolles Interface
Contra

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DETAILS & PRAXIS

Freischaltung auch offline möglich

Damit ihr BattleFX nutzen könnt, müsst ihr das Plugin in den Warenkorb legen und den Checkout durchführen. Danach erhaltet ihr eine Mail mit dem License-Key und dem Link zum Download-Portal. Nach dem Login landet ihr überraschenderweise bei Shopify, wo ihr auf “Downloads and Licenses” (oben links) klicken müsst.

Öffnet ihr den Effekt zum ersten Mal, müsst ihr ihn noch über den Lizenz-Code freischalten. Ihr könnt BattleFX auch offline verwenden. Wie genau dieser Prozess abläuft, erfahrt ihr, wenn ihr den Offline-Button betätigt. Das Plugin gibt es für Windows und macOS (Intel und Apple), in den Formaten VST2, VST3, AU und AAX.

Aus User-Wunsch wird Plugin 

Unfiltered Audio BattleFX ist ein Multi-FX-Plugin. Es geht auf die beiden Send-Effekte des Drum-Instruments Battalion vom gleichen Hersteller zurück. Nutzer hatten sich das FX-Modul immer wieder als eigenständiges Plugin gewünscht.        

Schick und effektiv: Das Interface von BattleFX hat es in sich.
Das moderne Interface ermöglicht einen reibungslosen Workflow.

Die Basis von Battle FX bilden die beiden Effekte Shatter Delay und Headspace Reverb. Über die Buttons für Solo und Mute lassen sie sich auch einzeln einsetzen. Beide nutzen die Choke-Funktion, die den Puffer des Plugins zerstückelt. Dadurch entwickeln sich rhythmische Gebilde nach euklidischen Mustern. Das Delay greift zusätzlich auf einen granularen Puffer und das Glitch-Processing zurück, hat aber auch Features wie Tempo-Sync, Ducking, die Ping-Pong-Option und einen eigenen Tilt-EQ in petto.  

Das Reverb-Modul enthält zehn verschiedene Hall-Modi. Klanglich könnt ihr den Effekt außerdem über zwei weitere Tilt-EQs beeinflussen. Ebenfalls von Battalion übernommen wurden der Maximizer und der 3-Band-EQ im Master-Modul. Der Randomizer wählt alle Preset-Parameter natürlich per Zufall aus.     

Außergewöhnliches Design-Tool mit tollem Sound

Obwohl sich BattleFX eigentlich aus einem Drum-Plugin ableitet, habe ich das Plugin auf drei tonalen Instrumenten getestet. Das Piano im ersten Beispiel spielt zwar tolle Jazz-Chords, klingt aber ein wenig spannungsarm. Das Preset Beat Bouncer ändert das. Dadurch verstärkt es den Lofi-Charakter und veredelt den Loop mit einem tollen Delay.

Audio Samples
0:00
01 Piano 1 dry 02 Piano 1 Beat Bouncer 03 Piano 2 dry 04 Piano 2 Random 05 Synth dry 06 Synth Downbeat Buzzer

Für das Piano in Beispiel 2 habe ich den Randomizer von BattleFX genutzt, der einen granularen Effekt mit Verzerrung gemischt hat. Im dritten Beispiel agiert das Effekt-Plugin ähnlich wie beim ersten Piano. Der Lofi-Charakter wird hervorgehoben und das Delay zaubert einen durchgängigen Puls, der sich durch den gesamten Loop zieht. Dadurch klingt der Synthesizer noch dystopischer als im Original.          

FAZIT: Unfiltered Audio BattleFX

Der Umgang mit Unfiltered Audio BattleFX macht richtig Spaß. Dazu trägt vor allem das gut gelungene Interface bei, dank dem man man das Plugin recht schnell beherrscht. Damit macht es das Plugin zum Anwärter für die schönste Optik 2026. Daneben überzeugt BattleFX mit seiner Vielseitigkeit und der klanglichen Qualität seiner Effekte. Das Choke-Feature ist innovativ, während der Randomizer selbst arbeitsscheue Nutzer abholt und die zehn Reverb-Arten den üblichen Freeware-Rahmen sprengen – Hut ab, Unfiltered Audio!

Features

  • Multieffekt-Plugin
  • Shatter Delay
  • Headspace Reverb mit zehn Styles
  • Solo/Mute für beide Module
  • Choke-Feature
  • Drei Tilt-EQs
  • Maximizer
  • EQ
  • Randomizer
  • Presets können abgespeichert werden
  • Skalierbares GUI
  • Für Windows und macOS
  • Erhältliche Formate: VST2, VST3, AU und AAX
  • WEBSEITE: unfilteredaudio.com/products/battlefx
  • PREISE: Unfiltered Audio BattleFX ist kostenlos
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