Mackie Thump 12v4 PA-Lautsprecher Test: Aktive Kunststofflautsprecher gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Gerade im unteren und mittleren Preisbereich buhlen zahlreiche Hersteller um die Gunst von Bands, DJs und Alleinunterhaltern. Mackie gehört mit der Thump-Serie seit Jahren zu den bekannten Namen in diesem Segment. Die brandneue Thump 12v4 möchte mit DSP-Funktionen, Bluetooth-Steuerung und einem praxisgerechten Bedienkonzept punkten. Dazu kommt ein attraktiver Preis. Auf dem Papier liest sich das alles erst einmal ziemlich gut. Aber wie schlägt sich die Box in der Praxis? Genau das schauen wir uns in diesem Test genauer an.

- kräftiger Sound mit guter Sprachverständlichkeit
- Bluetooth Streaming und App-Steuerung
- praxisnahe DSP-Presets
- sinnvolle Ducker- und Feedback-Eliminator-Funktionen
- gute Pegelreserven für Bands und DJs
- als Main-PA und Monitor einsetzbar
- unkompliziertes Handling
- kein Dämmmaterial im Gehäuse
Was ist im Lieferumfang der Mackie Thump 12v4?
Die Mackie Thump 12v4 wird ordentlich verpackt ausgeliefert. Neben der Box selbst befindet sich lediglich ein Netzkabel sowie eine Kurzanleitung im Karton. Das ist in dieser Preisklasse absolut üblich.
Optional bietet Thomann diverses Zubehör an. Dazu gehören passende Schutzhüllen, Lautsprecherstative und Transportlösungen. Gerade die Schutzhülle ist aus meiner Sicht sinnvoll, denn das Kunststoffgehäuse zeigt sich im Alltag nicht komplett unempfindlich gegen Kratzer und kleinere Macken. Wer die Box regelmäßig im Bandbus oder Anhänger transportiert, sollte die paar Euro zusätzlich investieren.



Wie ist das Gehäuse der Mackie Thump 12v4 beschaffen?
Die Mackie kommt im klassischen Kunststoffgehäuse daher und orientiert sich optisch an modernen Multifunktionsboxen. Die Verarbeitung macht insgesamt einen ordentlichen Eindruck. Besonders positiv fallen die stabilen Metallgriffe auf. Diese fühlen sich hochwertig an und vermitteln der Box eine gewisse Wertigkeit. Beim Transport hat man die Thump zudem sicher im Griff.
Mit 12,5 kg gehört die Box nicht zu den Schwergewichten ihrer Klasse. Das macht sich beim Aufbau positiv bemerkbar. Gerade bei mobilen Anwendungen oder kleinen Gigs freut man sich über jedes Kilo weniger. Die Box lässt sich problemlos alleine auf ein Stativ setzen.
Das Gehäuse selbst besitzt allerdings eine kleine Schwäche. Klopft man gegen die Seitenflächen, hört man eine deutliche Resonanz. Im Inneren befindet sich kein Dämmmaterial, das diese Gehäuseresonanzen minimieren könnte. Mit etwas Dämmmaterial ließe sich der Klang der Box vermutlich noch ein Stück weit optimieren.



Welche Anschlüsse und DSP-Funktionen bietet die Mackie Thump 12v4?
Die Anschlusssektion der Thump 12v4 ist praxisgerecht und selbsterklärend aufgebaut. Zur Verfügung stehen zwei Combo-Eingänge für XLR- und Klinkensignale. Zusätzlich gibt es einen 3,5-mm-Aux-Eingang sowie einen XLR-Mix-Out-Ausgang.
Im Inneren arbeitet eine 1.400 W Class-D-Endstufe. Mackie gibt einen maximalen Schalldruck von 129 dB Peak an. Beim Frequenzgang nennt der Hersteller 39 Hz bis 20 kHz (-10 dB). Ehrlich gesagt erscheinen mir diese Werte etwas optimistisch.
Interessant sind die integrierten DSP-Funktionen. Über verschiedene Voicing-Modes lässt sich die Box an unterschiedliche Anwendungen anpassen. Dazu kommen ein Feedback Eliminator, ein Music Ducker sowie ein Outdoor Mode. Gerade letztgenannter funktioniert in der Praxis erstaunlich gut, da er die Höhenwiedergabe für Open-Air-Anwendungen sinnvoll anpasst. Die Thump kann außerdem als Bühnenmonitor genutzt werden. Das Gehäuse besitzt entsprechende Winkel, sodass sich die Box problemlos auf die Seite legen lässt.





























